Farang Titel 7-2007

FARANG-Ausgabe 07 - 2007

Der neue Botschafter

LTU-Direktflug

12 Jahre Wat Wittenau

Rum-Treiber

Pagode Imbiss in Berlin

Thai Gastro Report

Karneval der Kulturen

news aus Pattaya

Thai Party Szene Berlin

Das Mai Phai in Steglitz

Südostasien-News

Reisetipps

aktuell

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Der neue Botschafter

Der Termin zum Fotoshooting und zum Interview kam schnell und unerwartet. Die FARANG-Reporter waren pünktlich und - falsch angezogen. Denn es war ein Freitag, und eine Devise des neuen thailändischen Botschafters in Deutschland lautet: "Friday is Jeans Day". Okey, das haben wir verstanden.

S.E. Sorayouth Prompoj unterscheidet sich offensichtlich sehr von seiner Vorgängerin. Er ist sehr freundlich und offen, kennt keine Berührungsängste. Das Interview können wir aber erst in der kommenden Ausgabe veröffentlichen. Vorab der berufliche Werdegang des neuen ersten Mannes in der Berliner Lepsiusstraße.

CURRICULUM VITAE von Seiner Exzellenz SORAYOUTH PROMPOJ

Geboren am 16. August 1949
Familienstand verheiratet mit Frau Ammaralak Prompoj, 3 Kinder

Ausbildung
Privatschule Vajiravudh College, Bangkok
1968 Highschool, Cranbrook School, Michigan, U.S.A
1971 B.A. (Politische Wissenschaft), Oakland University, U.S.A.
1972 M.A. (Asienstudien), University of Michigan, U.S.A.
1991 National Defence College of Thailand
2004 Ph.D. (Hon.) (Geisteswissenschaften), Pangasinan State University, Philippinen

Beruflicher Werdegang
1972 Chef der Informationsabteilung, Büro des Sekretariats des Premierministers
1976 Eintritt in das Außenministerium als Attaché, Abteilung für Wirtschaftsinformation, Department für Wirtschaftliche Angelegenheiten
1977 Dritter Sekretär, ebenda
1979 Zweiter Sekretär, ebenda
1980 Zweiter Sekretär, Königlich Thailändische Botschaft, Tokio
1983 Erster Sekretär, Königlich Thailändische Botschaft, Tokio
1984 Erster Sekretär, Ost Asien Abteilung, Department für Politische Angelegenheiten
1985 Erster Sekretär, Büro des Sekretärs des Ministers
1986 Botschaftsrat, Department für Politische Angelegenheiten
1987 Direktor der Europa Abteilung, ebenda
1989 Assistent des Ständigen Sekretärs, Büro des Ständigen Sekretärs
1990 Botschafter im Ministerium
1992-1998 Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter Thailands in der Republik Phillippinen
1998-2002 Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter Thailands in der Republik Österreich
Außerordentlicher und Bevollmächtigter UN-Botschafter Thailands in Vienna, Republik Österreich
Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter Thailands in der Slowakischen Republik
Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter Thailands in der Republik Slowenien
2003 - März 2007 Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter Thailands in der Russischen Föderation
Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter Thailands in der Republik Armenien
Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter Thailands in der Republik Moldawien
Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter Thailands in der Ukraine
Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter Thailands in der Republik Weissrussland
Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter Thailands in der Republik Georgien
Seit März 2007 Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter Thailands in der Bundesrepublik Deutschland

Samstagsschule in Botschaft

Auf Initiative des neuen Botschafters, S.E. Sorayouth Prompoj, wurde am 2. Juni 2007 in der thailändischen Botschaft die "Thai Samstagsschule" eröffnet. Zweck der Schule ist es, Kindern die deutsche bzw. thailändische Sprache in Wort und Schrift zu lehren sowie die thailändische Kultur zu vermitteln. Die Botschaft legt großen Wert darauf, dass die Schule kein Ort im Sinne einer Tagesmutter, eines Kinderladens oder einer Kindertagesstätte darstellt. Sie dient der Ergänzung zum allgemeinen Unterricht. Es können alle Kinder im Alter zwischen 5 und 25 Jahren angemeldet werden. Bedingung: mindestens ein Elternteil muss thailändischer Staatsbürger sein. 60 Anmeldungen konnten bereits registriert werden.

Nach einer kurzen Vorstellung der Lehrkräfte teilten die Lehrer die Kinder nach Alter und Leistungsstand in vier Gruppen ein (einige Kids sprechen nur Deutsch, andere nur Thai). Jede Gruppe wird von zwei Lehrern betreut. Während dessen wurden die Eltern von Lehrern und Botschaftsangehörigen ausführlich über Sinn und Zweck der Einrichtung informiert. Die Schulregeln wurden ausgehändigt. Unterricht findet jeden Samstag von 11.00 bis 13.00 Uhr im Botschaftsgebäude statt und ist kostenlos. In der Pause werden den Kindern Getränke und kleine Snacks gereicht. Für das größere Pausenbrot müssen die Eltern alleine sorgen. Trotz ehrenamtlicher Arbeit seitens der Botschaft und der Lehrkräfte entstehen Kosten, die gedeckt werden wollen. Aus diesem Grund werden für dieses großartige Projekt Sponsoren gesucht. Bitte helft den Kindern, dass sie eine bodenständige Grundlage für ihre Zukunft erhalten. Der FARANG drückt alle Daumen und wünscht viel Erfolg!
Euer Helmut aus Steglitz 0171-371 57 28



aktuell

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Endlich: Tegel-Bangkok nonstop

Endlich die lange schon erwartete Nachricht: Ab dem 01.11.2007 nimmt die LTU vorerst dreimal wöchentlich Direktflüge zwischen TXL und BKK auf!

Vorab die aktuellen Flugpläne:
Sonntags und freitags:
TXL ab: 16:50 Airbus A 330-200 LTU 1760
Montags und samstags: BKK an: 09:00
Mittwochs: TXL ab: 18:50 Airbus A 330-200 LTU 1760
Donnerstags: BKK an: 11:00
Montags und samstags:
BKK ab: 11:15 Airbus A 330-200 LTU 1761
Montags und samstags: TXL an: 16:45
Dienstags: BKK ab: 13:15 Airbus A 330-200 LTU 1761
Dienstags: TXL an: 18:45
Dr. Volker Wangemann

Wichtig für Berlin
Berlin bekommt zwei neue interkontinentale Nonstop-Flugverbindungen. Von November an wird LTU von Tegel aus die thailändische Hauptstadt Bangkok sowie Melbourne im US-Bundesstaat Florida anfliegen und in Tegel einen Langstreckenjet des Typs A330-200 stationieren. Auch wird LTU mit dem Winterflugplan die Frequenz ihrer beiden Karibik-Flüge erhöhen. Statt bisher 14-täglich steuert LTU dann jeweils einmal pro Woche die Dominikanische Republik (Punta Cana) und Kuba (Varadero) an.

Mit ihrem Engagement in Berlin will die LTU den Startschuss für den Aufbau ihrer dritten Langstreckenbasis nach München und Düsseldorf geben. Ausschlaggebend dafür ist die Ende März bekannt gegebene, aber noch vom Kartellamt zu prüfende Übernahme der LTU durch Air Berlin. Air Berlin als Berliner Home-Carrier kann mit ihren zahlreichen Berlin-Flügen ausreichend Passagiere für die Langstrecken einfliegen.

Noch allerdings ist das LTU-Langstreckendrehkreuz Zukunftsmusik. LTU-Chef Jürgen Marbach kündigte aber die Stationierung weiterer Langstreckenmaschinen in Berlin an. Zunächst aber würden hier durch die Stationierung eines Flugzeuges 100 direkte und weitere 50 bis 100 indirekte Arbeitsplätze geschaffen. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) nannte die LTU-Entscheidung für Berlin "wunderbar". Damit werde ein neues Kapitel der Erfolgsgeschichte der Berliner Flughäfen aufgeschlagen und das bisherige Defizit beim Langstreckenverkehr verkleinert. Mit den beiden Berlin-New-York-Flügen, die Delta Airlines und Continental 2005 aufnahmen, und dem jetzigen Engagement der LTU könne Berlin zum Langstreckendrehkreuz gemacht werden.

Flughafenchef Rainer Schwarz nannte die neuen Verbindungen einen "ganz wichtigen Meilenstein" für den neuen Hauptstadtflughafen BBI in Schönefeld, da damit Drehkreuzfunktionen aufgebaut werden könnten. Und weiter: "Die neue Langstreckenbasis der LTU ist von strategischer Bedeutung für den Flughafenstandort Berlin. Die neuen Flüge nach Bangkok sind unser erster Ansiedlungserfolg in Richtung Fernost. Wir etablieren uns nun auch qualitativ als drittgrößter Flughafen in Deutschland. Die neue Langstreckenbasis von LTU ist ein wichtiger Teil unserer Rampe für BBI", sagte Schwarz.

Der einstige Ferienflieger LTU will sich nach Worten Marbachs jetzt auf den Langstreckenlinienflug und damit auch auf das Geschäftsreiseflugsegment konzentrieren. Insofern ziele die neue Berlin-Bangkok-Verbindung nicht mehr nur auf Touristen, sondern auch auf Geschäftsleute.

Dagegen ist die Florida-Verbindung eine rein touristische Charterstrecke, die LTU im Auftrag des Rostocker Reiseveranstalters M-Touristik einmal pro Woche am Sonnabend von Tegel aus anbietet. Bangkok wird dreimal wöchentlich (Mittwoch, Freitag und Sonntag) angeflogen.

Wat Wittenau

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12 Jahre Wat Buddhavihara

Die Festtage der beiden Berliner Tempel sind immer ein großes Ereignis für die Buddhisten. Am 16. Juni feierte der Wat Buddhavihara sein 12-jähriges Bestehen. Also Ort wurde erneut das Fontane-Haus im Märkischen Viertel gewählt. Das ist ein moderner Mehrzweckbau in Berlin-Reinickendorf, nicht weit entfernt vom Tempel in Wittenau. Viele Mönche aus ganz Deutschland und auch aus Thailand waren angereist, um den ganzen Tag über mit ihren Landsleuten zu beten und auf kulturvolle Art zu feiern. Ein abendliches Show-Programm war dieses Mal nicht vorgesehen. Die meisten Anwesenden waren sehr festlich und auf traditionelle Art gekleidet. Auch Thai-Tanzgruppen traten auf. Unübersehbar war die große Anzahl von kleinen Bäumchen mit den Spenden daran, die in lange dauernden Zeremonien den Mönchen überreicht wurden.
















Rum-Treiber

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Dass es sowas gibt - und mitten in der Berliner Thai-Szene!

Holly macht die Hauptstadt auf seine unbeschreibliche Art unsicher. Nicht nur, dass der Umtriebige ein Catering-Unternehmen gegründet hat, auch ist der PKW voll mit allerlei bunten Nützlichkeiten aus Thailand, die man unbedingt gebrauchen kann. Etwa wackelnde Cola-Dosen mit Musik oder Feuerzeuge im Tausender-Pack. Das Schöne daran ist: Wenn man eines kauft, ist es teuer. Kauft man aber gleich Tausend, dann ist es billig.

Das alte kleine News neben dem Sabai Sabai Land im Wedding wird wieder aufgebaut. Sven ackert wie ein Teufel. Papa Cola hält uns da immer auf dem Laufenden.

In der Friesenstraße in Berlin-Kreuzberg muss irgend etwas Spannendes und Geheimnisvolles sein. Immer wieder treibt es die wahren Cineasten aus der Thai-Szene in die kleine Bar. Müssen wir hin!

Neues Leben in Berlin-Neukölln: Im LANNA in der Lahnstrasse.

Ching am Olivaer Platz hält sich tapfer. Die letzten Verkaufsverhandlungen waren schon unter Dach und Fach, dann zogen die Interessenten kurzerhand zurück. Auch Chengis kleines Mau-Mau nahe dem Adenauerplatz hat Bestand. Nun gibt es eine Happy Hour täglich von 19 bis 22 Uhr - 1 Getränk ab 1,50 Euro. Jo jo, aber Arthur kommt immer erst um Mitternacht. Mein Tip für das lebende Inventar: Kann er vorher anrufen und sein Glas vorbestellen. Das spart aber ungemein. Auch die Blume.

Nils vom Green Mango hat offensichtlich seine Expansionspläne vorerst auf Eis gelegt. Der Wackere hat in der Thomasstraße fleißig gewerkelt und etwas für den Lärmschutz (Decke) getan. Publikum kommt ja reichlich, wenngleich einige zu Sawad in die Lahnstraße 12 abgewandert sind. Der Rum-Treiber hat jedenfalls eine Idee fürs Green Mango. Am Mehringdamm (hinter dem LPG-Biogroßmark) gibt es den großen alten Tanz-Palast. Es riecht nach Tanztee und ein wenig nach Berliner Ballhaus. Wir erinnern uns: Vor einiger Zeit wollte Dia dort mal einen Thai-Palast auftun. Leider damals gescheitert. Jetzt wird der Tanz-Palast nur schwach von zumeist türkischen Menschen besucht. Der Chef heißt Sherif, dessen rechte Hand Günter. Hier wäre ein großes Green Mango goldrichtig. Verkehrsgünstig, Krach ohne Ende möglich und Parkplätze vor der Tür. Und sicher eine kleine Miete. Allez hopp!

Junges Thai-Volk kann was lernen. Drei Ausbildungs-Angebote stehen im Raume: RA Ahnert sucht einen Lehrling für die Rechtsanwalts-Geschäfte und das Fly Asia Reisebüro rechts neben FOODLAND sucht dringend auch jemanden. Das Pfandleihhaus ELDORADO in der Hermannstraße würde ebenso einen Thai-sprechenden Menschen anlernen. Also: Hingehen, lernen und richtig Kohle machen. Und dann in die Disco!

Das große Foto zeigt Emmy in der STARS-Disco. Die thailändische Schönheit wird sicher bald den FARANG-Titel schmücken. Emmy ist der einzige Mensch auf der Welt, den Euer Rum-Treiber einmal an seinem aufreizenden Gang, also von hinten, von weitem wiedererkannt hat. Passiert auf der Wilmersdorfer. Da geht eine sexy Bluejeans im Gewühl der belebten Einkaufsstraße vor mir her. Der Gang voll in Cowboy Manier, eine sagenhafte weibliche Linie. Na, das hast Du doch schon einmal gesehen? Und richtig: Emmy beim Shoppen. Es war unglaublich. Ihre Mutter heißt Nicky und ist die Chefin der Thaimassage Nang Phaya in der Maxstraße. Wie zu hören war, ist Nicky mit Beten und Meditation beschäftigt. Der Grund. Sie bereitet sich auf den Thailand-Flug vor. Liebe Nicky, mach Dir keine Sorgen. Runter kommen sie alle wieder. Guten Flug auch!

Emmy sensationell !

Winnie, unserer rasender Pattaya-Reporter, hat es tatsächlich geschafft, für seine frischvermählte Urai ein Visum und ein Ticket zu bekommen. Wenn diese Zeilen erscheinen, sind die beiden in Tegel angelandet. Winnie hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt. Gott und die Welt, Frau Bümlein und wen alles noch. Mit der Bemerkung seitens der Botschaft drei bis sechs Monate Bearbeitungszeit konnte er sich nicht abfinden. Willkommen daheim Winnie! Denn laufend rufen Menschen an, die z.B. nach Thailand übersiedeln und Deine Tips und Ratschläge hören wollen, bevor sie ins offene Messer hüpfen.

Thai Boran ist ausgeräumt. Das Ende kam ja schnell. Schade eigentlich. Mal den Marcus fragen. Ein wirklich schickes Thai-Restaurant, stilvoll eingerichtet, eine gute Küche. Die Lage auf der Friedrichstraße fast ideal...

Lange hatte Euer Rum-Treiber beobachtet, dass der wirtschaftliche Minus-Trend an der Thai-Szene vorbeigeht. Jetzt scheint die Misere angekommen zu sein. Wir wollen den Teufel aber nicht an die Wand malen. Denn ein Mann scheint ja noch Kohle zu haben: Thaksin. Vielleicht gibt er was ab.

Na dann - einen schönen Urlaub in Thailand, wünscht Euer Rum-Treiber.

Hallo Pei - im R.C.A.

vorgestellt

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Sunnys Kreuzberger Pagode

Nur ein paar Schritte von der Kreuzberger Marheineke Markthalle in Berlin, in der Bergmannstraße 88, befindet sich die "Pagode". Halb als Imbiss, halb als Restaurant, öffnete sie 1994 die Türen und hat sich seit dem einen festen Platz in der Thai Szene der Hauptstadt erobert. Die Pagode bietet 105 Thaigerichte für jeden Geschmack. Von mild bis scharf, vom im riesigen Topf köchelndem Priaw Wan (Sauer-Scharf-Suppe) für 2,50 Euro bis hin zu den Pagode Specials Ped Krung Thep (Ente kross auf rotem Curry mit Kokosmilch, Lychee und Thaibohnen) für 8,50 Euro. Und nach dem Essen ein kühles Singha, einfach köstlich... Hinter dem Tresen der offenen Küche kümmern sich acht flinke thailändische Hände um die schnelle Zubereitung der bestellten Speisen. Zum Verzehr vor Ort, oder auch zum Mitnehmen. Da hier Selbstbedienung angesagt ist, wird die Fertigstellung der Gerichte über ein Mikro durchgegeben. Prima Einrichtung, weil bei entsprechendem Andrang schon mal eine kurze Wartezeit entstehen kann. Gearbeitet wird in zwei Schichten. Bei schönem Wetter sitzen viele Gäste draußen und schauen dem munteren Treiben auf der belebten Bergmannstraße zu. Wer es etwas ruhiger mag nimmt im Innenbereich Platz, oder geht die paar Stufen hinab zum zweckmäßig ausgestattetem Raum, der früher einmal der Eingang zum Luftschutzraum war. 1997 wurde er ausgebaut und eingerichtet. Ein quer über die ganze Wand eingelassenes Aquarium vermittelt Behaglichkeit. Geöffnet hat die Pagode 7 Tage die Woche von 12.00 - 24.00 Uhr. Wir wünschen dem Betreiber Sanjay Shrestha genannt Sunny und seiner Frau Wanda weiterhin viele hungrige Gäste.
Helmut aus Steglitz, 0171-371 57 28 Fotos, Storys, Anzeigen










Thai Gastro Report

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Ein guter Bekannter warnte mich. Er sagte: Hüte Dich bei Deinen Kritiken vor den Wirten der Thai-Restaurants (Vietnam - Thai - China). Kritik ist nicht erwünscht, denn Asiaten sind, wie ich es selbst in meiner Verbindung festgestellt habe, unfehlbar. Er sagte etwas, dass auch Gewalt im Spiel sein könnte. Was ein Farang sagt, wird beim Nachfragen bei einer (Thai-) Freundin sofort als nicht wahr bezeichnet.
Bei der Durchsicht des FARANG Restaurant-Finders im Internet, Rubrik Berliner Thai-Restaurant, Stand 2007, stellte ich fest, dass schon 12 Gaststätten das Zeitliche gesegnet haben. Komisch, wahrscheinlich wegen Reichtums geschlossen. Denn es kann ja nicht sein, dass die Gäste weggeblieben sind.

Mark Twain sagte einmal: Wahrheit ist unser kostbarstes Gut. Lasst uns sparsam damit umgehen. Kann das auch ein Motto der Asiaten sein?

Wenn man bedenkt, dass ein normal verdienender Mann Euro 1.500,- als Lohn erhält und in einem Restaurant für 2 Personen Euro 40,- bezahlt, dann sind das 2,6% seines Verdienstes. Das heißt, er muss bei 160 Stunden Arbeitszeit ca. 4 Stunden dafür arbeiten. Ich kann mir vorstellen, dass einem da der Spaß vergehen kann. Und besonders, wenn das Thaigericht nicht einmal schmeckt.

Das "Thai Food"
Ich besuchte das Thairestaurant Thai Food in der Kantstraße/Ecke Wielandstraße. Es befindet sich gleich neben DAOs Home Style Kitchen.
Das Restaurant war erstaunlich gut von Thaifrauen besucht. Der Chef des Hauses ist ein Vietnamese, der vernünftigerweise eine Thaifrau als Köchin beschäftigt hat. Mein traditionelles Gaeng ped Ped Yang war sehr gut und auch mit Thaigemüse ausgestattet. Leider wurde, wie so oft, an der Kokosmilch gespart. Der Fisch, den meine Partnerin aß, entsprach nicht so ihrem Geschmack, aber das ist normal, denn ein europäischer Fisch schmeckt ja nicht so gut wie ein thailändischer Fisch.
Die Preise bewegten sich im mittleren Bereich. Das Restaurant kann man durchaus empfehlen.
Thai Food, Berlin-Charlottenburg, Kantstr. 134

Ich besuchte auch das Bambushaus in der Lankwitzer Straße in Berlin-Lankwitz. Es gehört zu den Thai-Gaststätten, die von Nicht-Thailändern eröffnet wurden, aber man braucht nicht öfter als ein Mal hinzugehen, denn es ist ein Verschnitt aus Thai und China.

Das Sakana ist ein Sushi-Restaurant in der Pestalozzistraße in Berlin-Charlottenburg. Es gibt preiswerte Sushigerichte und ein kleines Programm von Thaigerichten. Also, wenn jemand Sushi mag: es ist empfehlenswert, ins Sakana zu gehen.
Sakana, Pestalozzistr. Berlin-Charlottenburg

Besuche auch in folgenden Restaurants:
Thai Reis, Detmolder Straße: Schmackhaft und preiswert,
Mittagsgerichte ab Euro 4,50 - Billiger als im Thai Park.
Good Time, Chausseestraße:
Nicht unbedingt original Thai, aber sehr schmackhaft, gut für Touristen.
Siam Goldener Elephant
Prenzlauer Berg, Oderberger Straße: Gut und Preiswert.
Green Mango Neukölln Thomasstraße: Die Karaoke-Bar wird immer mehr von Farangs besucht. Ist lustig da, und wenn man die Karaoke Sänger hört, ist man von vielen begeistert. Man hatte ja gerade bei RTL den Superstar gewählt, aber viel besser war dieser Champ auch nicht.

Nun die Olalas des Monats
Sabai Sabai Land, Moabit, Siemensstr.: Sehr nette Damen, auch das Volumen der Damen ist sehr schön.
Tuk Tuk, Weserstraße, Neukölln: ein sehr freundliches Unternehmen mit sehr reizenden Damen.
Alte Manier, Moabit, Kaiserin Augusta: Großes Angebot internationaler Frauen.
Lustgarten, Schöneberg, Dominicusstr.: Am Wochenende sehr empfehlenswert - international.
Und denkt immer daran: Man ist verdammt lange tot.

1 Jahr Feier im New Bangkok Café

Nach dem Weggang von Dia aus der Sonnenallee nach Kreuzberg, freuten sich die Pessimisten: Das geht doch in die Hose. Jetzt feierten wir 1 Jahr New Bangkok Café. Und viele Gäste kamen. Leider sind im Café nicht mehr so viele Thais anzutreffen, aber durch das Hotel nebenan ist das Publikum internationaler geworden. Menschen aus ganz Europa sind dort anzutreffen. Bei der neuen Preispolitik von Peter ist es vielen möglich, abends schnell mal ein Bier für 1 Euro zu trinken. Das Gratisbüfett aber gibt es nicht mehr, denn es kamen zu viele Nassauer, die nur ein Getränk nahmen, drei Mal aßen, 1 Euro bezahlten und dann verschwanden. Jetzt kann man an bestimmten Tagen ein Thai Gericht für Euro 3,50 essen, und damit wurde die Schnorrerei unterbunden.

Bei der Jahresfeier war freies Büfett angesagt, und der Laden war rappelvoll. Man traf verschiedene Gäste aus dem alten Bangkok Café, die Dia treu geblieben waren. Sogar einige Thaifrauen aus Neukölln waren dabei. Jedenfalls ging die Party bis in den Morgen, und Peter ging angeteert nach Hause. Jetzt freuen wir uns auf die 2 Jahres Feier.






Berlin

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Karneval der Kulturen 2007

Im letzten Jahr war Thailand Nr. 1 beim festlichen Umzug des Karnevals der Kulturen in Berlin. Auch in diesem Jahr waren die Thais bei der großen, farbenprächtigen Schau sehr eindrucksvoll und zahlreich vertreten. Das konnte auch der Dauerregen nicht verhindern.

Der 12. Karneval der Kulturen fand zu Pfingsten (26./27.05.) statt. Zuerst Samstag ein Fest mit Bühnen-Show und zahlreichen Ständen nahe der Amerika-Gedenk-Bibliothek in Berlin-Kreuzberg, dann am Sonntag der große, drei Stunden dauernde Umzug vom Neuköllner Hermannplatz in Richtung Schöneberg. Daran nahmen 95 Gruppen aus aller Herren Länder teil. Denn Berlin ist sichtbar multikulturell. Seit 2006 hat der Karneval eine neue auffällige Farbe hinzugewonnen. Die Thailänder sind eine echte Bereicherung des Karnevals. Gibt es doch eine Dominanz von lateinamerikanischen Gruppen. 2007 wurde Thailand gleich Sieger des Umzuges, diesmal kam es aber nicht zur Wertung, denn andere Formationen sollen auch eine Chance haben, so sind die Regeln.

Immer dabei: die Thaiboxer von Sven Markulla. Dann die Herren Damen in showreifer Gala, auch die Thai-Studenten von der Burapha-Universität. Sowie mehrere Thai-Tanzgruppen und lautstark die Mannen vom R.C.A. (Toi im neuen Kostüm). Fazit: Tolle Foto-Motive und ein gelungener Beitrag zu Integration. M.H.





































Winnie

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news aus Pattaya

Winny alias Winfried Sibert berichtet exclusiv für den Berliner FARANG aus Pattaya: So, auf jeht et...

Wolfgang im Glück
Dem Ex-Paten von Pattaya, Wolfgang Ullrich, ist mal wieder ein Schnäppchen geglückt. Er ist in Freiheit, nachdem er hier ein paar Koffer vergessen hatte. So wird in Pattaya gemunkelt, dass man ihn zur unerwünschten Person erklärt und in ein Land seiner Wahl abgeschoben hat. Dieses war nicht weit entfernt: Kambodscha. Dort ehelichte er im Mai eine 23-jährige Kambodschanerin. Schwein gehabt.

Qualm in Bangkok
Die Luftverschmutzung allerorten lässt die Stadtväter in Bangkok aufhorchen. Es qualmt gewaltig, und derzeit wird heftig über Lösungen diskutiert, obwohl, wenn man wie hier (z.B. Pattaya) einen Blick auf die Straße wirft, es schon sehr übel riecht und qualmt. Es ist auch ein ganz besonderes Vergnügen, hinter einer solchen Stinkdüse mit dem Moped hinter herzufahren. Kein Wunder, dass immer mehr Mundschutz getragen wird.

Ausweis immer dabei
Für alle Ausländer, die es nicht für nötig halten ihren Pass bei sich zu tragen, wird in Amüsierbetrieben in ganz Thailand, eindringlich darauf hingewiesen, wenigstens eine Kopie eines Ausweisdokumentes bei zu haben. Die Polizei hat bei den Kontrollen das Recht, alle Personen, die sich nicht ausweisen können, mit aufs Revier zu nehmen und mit Strafe von 2.000 Bath zu belegen. Die Gefängnisse in Thailand sind wenig komfortabel. Winny meint, für abgedrehte Abenteuer-Urlauber ist das ne völlig neue Perspektive im Land des Lächelns. Zu buchen auf jeder Polizeidienststelle in Thailand!

So, so... mit Mönchen
Eine Touristin gab in Chiang Mai die fotografische Dokumentation ihrer Vergnügungen mit Mönchen einem Internetcafé zur Datensicherung. Der Besitzer kopierte die Bilder und schickte sie an die sakrale Obrigkeit, und dort riefen sie Empörung und Aktionismus hervor. Man versuchte, Ort und Täter herauszufinden und warnte alle Touristen vor solchem Tun. Und natürlich fand man heraus, dass Ausländer die Täter waren, man vermutete sie in Laos oder in Luang Prabang. Parallel zu diesen Aktivitäten durften sich Mitglieder von Internet-Foren an den unzüchtigen Bildern laben.

Immer diese Russen
Fast Majestätsbeleidigung begingen fünf russische Cheerleader, die mit ihren nur unzüchtig verpackten Reizen nicht im Geringsten geizten bei der Begrüßung der Teilnehmer der Bangkok-Pattaya Supercar Rallye. Denn in der Nähe befand sich ein Bildnis Seiner Majestät. Darum ordnete der Bürgermeister sofort die Entfernung der aufreizenden Ärgernisse an und setzte die Polizei ein, als die Veranstalter dieser Anordnung nicht gleich Folge leisteten.

Jungen doch erschossen
Die Polizei hat zum ersten Mal zugegeben, dass es einer ihrer Beamten war, der vor vier Jahren einen neunjährigen Jungen unabsichtlich erschossen hat, als er im Rahmen von Thaksins Krieg gegen Drogen dessen Mutter verhaften wollte. Dieser War on Drugs hatte zu mehreren Tausend Toten geführt. Das Schicksal des besser unter seinem Spitznamen NONG FLUKE bekannten Chakrapan Srisa-ard war lange Zeit Thema heißer Debatten. Es wurde darüber diskutiert, ob der kleine Junge von einer von einem Polizisten abgefeuerten Kugel getötet wurde, die versuchten, seine Eltern zu verhaften, oder von einem der Leibwächter seiner Eltern, wie die Polizei immer wieder behauptete.

Kind misshandelt
Es will schon was heißen, wenn Thais ihr Grengchai vergessen und die Polizei benachrichtigen, wenn sie Zeuge einer Familienstreitigkeit werden. Normalerweise darf eine Ehefrau oder ein Kind ARTGERECHT verprügelt werden... (im Land des Lächelns? Na, hallo!). So geschehen in Pattaya. Am Potisan Market war dies jedoch wohl übertrieben worden. Die Polizei verhaftete ein Ehepaar, nachdem sie am Tatort erschien und schwere Verletzungen am ganzen Körper des dreijährigen Opfers, auch an den Genitalien, feststellte. Das Kind sei mit einem Kleiderbügel schwer misshandelt worden und musste nackt vor einem Geschäft auf der Straße sitzen... angeblich zum Trocknen, wie seine Mutter sagte. Weiterhin berichtete sie, dass sie die Kleine erst vor einer Woche aus der Gewalt ihres Stiefvaters befreit hätten, der es fürchterlich geschlagen habe... sie hätten das nicht mehr mit ansehen können. Bei der Vernehmung wurden durch viele Zeugen die Misshandlungen bewiesen. Festgestellt wurde auch, dass wie immer, viel zu spät die Polizei benachrichtigt wurde. Nun warten alle auf die Ausreden des "sauberen" Pärchens.

Pädophiler geschnappt
Ein in Deutschland gesuchter Pädophiler ist in Pattaya gefasst worden. Nachdem die thailändische Polizei Hinweise von den deutschen Behörden erhalten hatte. Mehrere hochrangige Polizeibeamte aus Pattaya machten sich auf, zusammen mit einigen Kollegen, um den 67-jährigen EMIL HELMUT BERNAUER zu verhaften. Bernauer wurde in Deutschland wegen sexueller Belästigung von Kindern zu einer Haftstrafe rechtskräftig verurteilt. Es gelang ihm aus Deutschland zu flüchten und in Pattaya, Stadtteil Naklua, unterzutauchen. Als ihn die Polizei im THANEE-APARTMENT entdeckte, nahmen sie ihn in Gewahrsam. Bernauer, sagte aus, seinen Reisepass nach der Einreise weggeworfen zu haben. Er wird nun wegen Verstoßes gegen die Einreisebestimmungen angeklagt und im Anschluss an die deutsche Justiz überstellt.

Von Balkons hüpfen...
...ist ein in Pattaya in Mode gekommenes BUNGEE-SPRINGEN von Farangs, und zwar ohne Seil. Das wollte auch ein offensichtlich geistesgestörter Norweger erleben. Er drohte vom Balkon eines Restaurants an der Beach Road in Jomtien zu springen. Pattayas Polizeichef Oberst Sutin Suppuang machte sich mit ein paar Kollegen und Helfern der SAWANG-BORIBOON-STIFTUNG auf den Weg zum WAEW-PUP. Sie trafen auf einen Mann, der im Adamskostüm ungeniert vom 3. Stock des Restaurants vorbeiströmende Passanten und Restaurantgäste mit Sachen bewarf und dabei wirres Zeug rief. Als die Beamten an seine Vernunft appellierten, schlug der 42-Jährige die Glastür ein, verletzte sich und verzog sich dann in sein Zimmer. Dort konnte er von den Beamten beruhigt werden. Der Norweger frönte zwar gern dem Alkohol, wusste der Betreiber des Restaurants, aber diese Aktion konnte selbst er sich nicht erklären.

Wie die Elstern
Da wurde nachts um halb vier in Südpattaya ein Kathoey von einem gerade mit einer Shorttime beglückten indischen Kunden festgehalten, nachdem er sich einen nicht genehmigten Vergütungszuschlag in Form des Inder-Handys gegriffen hatte. Der Inder, obwohl betrunken, merkte das und holte die herrliche Dame ein, die aufgrund ihrer Stöckelschuhe nicht schnell genug auf den Beinen war. Das erinnert an den Affen, der durchs enge Loch greift, um eine Kokosnuss zu holen...

Wisky-Dieb erwischt
Besondere Liebe zu Thailand und seinen Produkten bewies der 50-jährige Deutsche Rainer Fahle, der im Carrefour-Einkaufszentrum eine Flasche Thai-Wisky mitgehen ließ, ohne zu zahlen. Diese Liebe wurde aber leider von der hiesigen Polizei falsch ausgelegt, eine Diebstahlsanzeige war die Folge.

Echt heisse Strecke
Überall häufen sich die Baustellen, sei es auf dem Highway oder auf normalen Straßen. Das fördert die Unfallhäufigkeit. Es kracht gewaltig auf der Strecke zwischen Bangkok und Pattaya. Oft gleichen die Fahrbahnen Trümmerfeldern. Schlaglöcher bis zu 50 cm und abrupt endende Straßen sind keine Seltenheit. Spitzenreiter in der Unfallstatistik sind Busse, deren Fahrer teils in Cowboymanier durch das Land rasen und sich schon öfters auf der Fahrt nach Pattaya auf die Seite gelegt haben.

Armer Thaksin...
Der vertriebene Premierminister Thaksin Shinawat musste die Ausstellung eines neuen Reisepasses beantragen, nachdem ihm sein alter Pass zusammen mit anderen Sachen gestohlen wurde. Ein Sprecher des Außenministeriums berichtete, Thaksin sei in Moskau in einem McDonalds gesessen, als er feststellen musste, dass ihm seine Tasche gestohlen worden war, zusammen mit Bargeld, Reisepass, Dokumenten und einer Kamera. Insgesamt über 1,2 Millionen Bath.

Sonnen-Spektakel
Ein Spektakel solarer Art konnten viele Menschen in Pattaya am 01.06.07 gegen 10 Uhr erleben, als eine siebenfarbige Korona am Himmel zu sehen war. Etwa drei Stunden dauerte der atmosphärische Effekt an. Viele Menschen schauten ungläubig (Winny auch) nach oben, um das Glück verheißende Ereignis zu bestaunen. Buddhisten glauben, dass eine hohe Macht mit diesem Phänomen Wohlstand und Segen bringt. Eine solche Korona ist nicht vorhersagbar. Die Thais betrachten und verehren die Sonne als ein mächtiges Objekt. Ein Spektakel wie dieses gilt bei Buddhisten als heiliger Moment. An dem Tag war es weder besonders heiß, noch folgte Regen. Solche Gelegenheiten sollte man unbedingt für geistliche Zeremonien nutzen.

Fälscher aufgeflogen
Der Brite Sean Henry Tinsley finanzierte sich seinen Aufenthalt seit einiger Zeit durch Fälschen von Visumpapieren. Sein Schwindel flog auf, als die Papiere eines seiner Kunden den Beamten der Einwanderungsbehörde suspekt waren. Dieser gab an, 25.000 Bath bezahlt zu haben und drei Wochen lang gewartet zu haben. Tinsley streitet die Beschuldigungen ab.

Brite beraubt Barlady
Eine Meldung der etwas anderen Art. Ein Ausländer, der offenbar einen Diebstahl begangen hatte, verschanzte sich in einem öffentlichen WC in der Soi Yamato. Die herbeigerufene Polizei traf vor Ort den 28-jährigen Engländer Benjamin Gardner an, der von dem 33-jährigen Barmädchen Ratchanee Wansu beschuldigt wurde, sie bestohlen und misshandelt zu haben. An ihrem Hals waren frische Wundmale zu erkennen. In der Toilette fanden die Beamten das 1-Bath-Gold-Armband und die Tasche des Opfers, in der 1.500 Bath waren. Auf dem Revier gab Gardner alle Anschuldigungen zu und erklärte, völlig pleite zu sein. In seinen Taschen fand die Polizei allerdings 10.000 Bath. Zudem stellte sich bei einer genaueren Kontrolle heraus, dass der Reisepass des Briten keinen Einreisestempel aufweißt. Gardner wurde wegen tätlichen Übergriffs und illegalen Aufenthalts angezeigt und bleibt in Haft.

Zwei Dengue-Tote
Also doch... nun ist es amtlich, Ratchanee Tharasntisuk, Expertin des Staatlichen Gesundheitsamtes der Provinz Chonburi (PPHO), gibt zwei Todesfälle wegen Dengue-Fieber zu. Na-Anya Jantarakad, Leiterin der Abteilung zum Schutz vor ansteckenden Krankheiten, bemüht sich, über die gefährliche Krankheit aufzuklären. Das Amt für Gesundheit und Umweltschutz in Pattaya wird Chemikalien sprühen und Dersban Briketts in der Kanalisation auslegen. Winny meint, alle die nach Pattaya und Umgebung reisen, sollten sich zu Hause impfen lassen, denn Moskitos gibts überall in Thailand.

Tod im Paradies
Der 74-jährige Deutsche Erwin Eckert beging wahrscheinlich Selbstmord. Man fand ihn in seinem Zimmer in der Soi Khao Noi nach fünf Tagen mit aufgeschnittenen Pulsadern. Die Hausbesitzerin wollte ihn wegen der ausstehenden Miete sprechen. Es wurde bekannt, dass seine letzte Liebe ihm die Wohnung ausgeräumt und ihn verlassen hatte...

Das Wort FARANG
Dieses Wort hat für mich auch noch nach 25 Jahren Thaikontakt einen negativen Beigeschmack. Nach erneuter Rücksprache mit einer Mamasan in Pattaya meinte diese, das sei aber nicht so. Farang heissen alle Menschen ohne die typischen asiatischen Merkmale wie Schlitzaugen, Hautfarbe, Nasen, Gesichtstyp und was sonst noch für Begleiterscheinungen (ja, ja, weiß ich auch) gibt. Japaner und Chinesen sind für die Thais Gelbhäuter. Ausnahme sind die Amerikaner. Das seien Hamburger auf Beinen, weil die meisten Amis so fett und groß sind.

Schlimmer Verdacht
Wegen des Verdachts des sexuellen Kindesmissbrauchs sind zwei Deutsche festgenommen worden. Bei einem der beiden Männer handelt es sich nach Angaben des BKA um einen 62-Jährigen aus München, der seit Jahren regelmäßig nach Thailand reist. Bei der Festnahme wurde der Mann mit einem 16-jährigen Jungen angetroffen. Der zweite Mann ist ein 56-Jähriger, der 2002 von Berlin nach Thailand übersiedelte. Beide Männer standen seit längerem unter Verdacht des sexuellen Kindes-Missbrauchs und unter Beobachtung durch die thailändische Polizei. Bei seiner Festnahme in Korat stellten die Beamten Datenträger und technische Geräte sicher, auf denen sich pornografisches Material befand.

Thai Party Szene Berlin

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STARS: Zwei Jahre tolle Thai-Party

Die STARS Disco in Berlin-Schöneberg ist bei jungen Thai-Leuten die Nummer Eins. Betreiber Toan und Prim haben ein ausgewogenes Konzept gefunden, das ankommt. Erst Karaoke, danach fette Disco-Beats, Thai-Food, Live-Konzerte, bunte Shows, lustige Games, Verlosungen und ein Schuss Erotik. Was da so locker aussieht - dahinter steckt viel Arbeit, eine genaue Planung bis ins Detail und eine durchdachte Werbung. Zu den Stammgästen gehören mehrere Teams von Thaimassagen und Thai-Restaurants der Stadt. Zu vielen Gästen haben Toan und Prim schon freundschaftliche Beziehungen, wie beispielsweise zu Yad. Man kennt sich, man mag sich, und man feiert zusammen. Da ist nichts von Nase hoch zu spüren.

Mit welch einer Akribie Toan sein Geschäft führt mag folgende Begebenheit veranschaulichen: Eines Tage klingelte ein Deutscher an der Tür und wollte rein. Das geht nicht, sagte Toan. Nur in Thai-Damenbegleitung. Warum nicht, wollte der Farang wissen. Da nahm Toan ihn mit rein und setzte sich mit dem Fremden an den Tresen, um ihn in 30 Minuten zu erklären warum es nicht geht und warum die Thailänder gern unter sich sind. Ohne Beobachtung und ohne die übliche Disco-Anmache. Hut ab!

Nun zur 2-Jahre-STARS-Party. Damit wollten sich Toan und Prim bei den Gästen bedanken. Kein Eintritt und freies Buffet. Die Party fand bereits am 26. Mai statt und war ein voller Erfolg. So, wie Silvester. Wesentlich dazu beigetragen haben die vielen Studenten der thailändischen Burapha-Universität, die mit einer Instrumentalgruppe für echt thailändische Atmosphäre sorgten. Es folgten Karaoke-Einlagen mit vier hübschen Thai-Tänzerinnen als Background. Riesen-Spass hatte die Gemeinde, als die Erotik-Show unter der Moderation von Yad abging. Dieses Mal griff sich die freizügige Asiatin gleich vier Kandidaten nebst Stuhl statt sonst nur eines Delinquenten. Sanuk hoch vier also. Leider war unser Fotograf da nicht mehr vorhanden...

Und was gibt es Neues? Na, zum Beispiel den jungen DJ-Lehrling Rang, der sich bislang wacker schlägt und jetzt die hohe Kunst erlernt, eine aufregende Thai-Party zu zelebrieren. Und wer ist der Lehrer? Na, der Chef natürlich. Neu ist auch die feche Frisur von unserer Pu, die wir hier mit Pinky sehen. Zwei Schöne der Nacht im STARS. M.H.




































SCORPION: Maithai Uraiporn & Co.

Da kochte der Scorpion richtig gar, könnte man das rasante Konzert von Maithai Uraiporn kommentieren. Am 24. Juni gab es damit wieder einen musikalischen Höhepunkt in Berlin. Die Band, aus drei Sängern bestehend, verzauberte das Thai-Musik-Café und Restaurant in der Stromstraße mit einer echte Isaan-Mucke. Kommen die Jungs doch aus Ubon und Khon Kaen, also aus dem Nordosten (Isaan).

Die vielen Thaifrauen - alle Tische schon vorher ausgebucht - waren richtiggehend aus dem Häuschen. Sie tanzten, schrien und johlten, was das Zeug hielt. Es war affenheiß (wie in Thailand?), aber schön. Glückliche Gesichter überall, die Handys knipsten die geliebten Stars ganz dichte. Dann wurde die Bühne gestürmt, teils für einen Kuss, teils für ein Foto. Ein Stunden andauernder Spass. Zu beobachten waren das Thaimassage-Team von Deng in der Kuglerstraße sowie das von Käk und Ralf in der Berliner Straße. Der ausgeflippte Jën machte seinen Klamauk im flotten Kleidchen. Alle so richtig happy.

Chefin Lek und Micha schmissen gekonnt den Tresen, der unendlich nachliefern musste. Ali sorgte für Eiswürfel-Nachschub aus dem Kühli. Dickes Lob für diese fette Party! M.H.



























Mo Lam Star im Butterfly-Café

Sie heißt Ehm Apassala und stammt aus Roi Et. Die zierliche Mo Lam Sängerin hatte bereits am 2. Juni ein Konzert im Berliner Butterfly in der Kaiser-Friedrich-Straße. Manager Sombat schaute nach dem Rechten und empfingt die nach und nach eintrudelnden Gäste. Schon 23 Uhr war das Thai-Musik-Café gut besucht und mit Party beschäftigt.

Es kam keine Langeweile auf, obwohl der Star erst 02.00 Uhr die kleine Bühne betrat. Die Tanzfläche füllte sich rasch, und die Blumenketten kamen zum Einsatz. Der Auftritt und der Beifall waren stark, denn ihre Stimme hatte eben jenes Timbre aufzuweisen, das für den Mo Lam Gesang so typisch und notwendig ist. Man kann es mit Worten kaum beschreiben. Mo Lam ist für manche langweilig, da vielleicht altmodisch. Doch für die Auslands-Thailänder scheint diese traditionelle, ja fast schon Volksmusik zu nennende Musik-Richtung ein wichtiges Stück Heimat in der Ferne zu sein. Denn sie tanzen danach richtig thailändisch, also mit Tempeltanz-ähnlichen Hand- und Armbewegungen, die bei Farangs immer so komisch aussehen. M.H.





















Powerfrau Darika!

Es ist inzwischen eine gute Tradition in Berlin, dass sich die Teams der Musik-Geschäfte gegenseitig besuchen, so ein Anlass dazu gegeben ist. Am 12. Juni feierte Darika, die Chefin der Cocktail- und Karaoke Bar "Blue Sky" in den Geburtstag hinein. Punkt 24 Uhr gab es ein großes Show-Down auf der Bühne mit den meisten Gästen. Da hatten sich Lek und Micha vom SCORPION eingefunden und auch Sombat vom Butterfly. Letzterer hatte auch gleich zwei prominente Sänger im Schlepptau. Einmal Long Long Lai und dann dessen imposanten Gesangspartner. Wir nennen ihn: der Mann mit dem Blues im Gesicht. Jener konnte nicht nur gut singen, auch witzige Zauberkunst auf der Bühne vorführen.

Darika hatte ihren Tag toll vorbereitet. Ein leckeres großes Buffet machte richtig Spass. Mir besonders die Hühnchenteile in der süßen roten Sauce. Später wurden fünf Flaschen Mum-Sekt geköpft, eine Torte angeschnitten und ausgelassen gefetet. Denn Darika ist eine talentierte DJ-ane, die jeden Spass mitmacht, lustig tanzt und natürlich auch singen kann. Ihr zur Seite steht treusorgend, das meine ich ernst, ihr Mann Michael, der höflich, aufmerksam und immer sehr präsent ist. Ein dufter Typ. Euch beiden, viel Glück weiterhin!

An diesem Abend fotografierte unser Lung Helmut. Während Helmut big privat mit Dim kam, da ein Flügelchen lahmte. Freude dagegen machte Helmuts schöne Tochter Tanja anzuschauen. Die Hobby-Fußballerin sah dem Vater zu, wie er mit etlichen Songs und Evergreens die Stimmung im Blue Sky richtig anköchelte. Singen kann er ja, der FARANG-Fotograf.

Zeugen des Geschehens außer den Genannten waren Ronnie nebst Schatz, Jen bediente, Sabine, Nang von Hansi, die kleine Aim-On mit Paul, Moses und Yad sowieso, die jungen Eheleute Heiner & Samai, Familie Rung mit Minizwerg und viele viele unbekannte thailändische Schönheiten.

Das Blue Sky befindet sich in Berlin-Kreuzberg, Tempelhofer Ufer 16, gleich vis-a-vis vom bekannten Hochhaus der Postbank, neben dem U-Bhf Möckernbrücke U-1 und U-7. Es ist täglich ab 18 Uhr geöffnet. Mathias Heinrich
















vorgestellt

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Berlin-Steglitz: Halims Mai Phai

Müde vom Einkaufsbummel in der Steglitzer Schlossstraße, gehen die gestressten Füße durch die Feuerbachstraße in Richtung gleichnamigen S-Bahnhof. An der Ecke Holsteinische Straße lädt ein mit Pflanzen verzierter, umzäunter Vorgarten zum Verbleib ein. Die gepflegte überdachte Oase mit der Hausnummer 16 stellt das Entree zum Thai-Restaurant Mai Phai dar.

Betreiber ist der 1962 geborene Andy Halim. Er kam 1982 als Student nach Deutschland. Verfahrenstechnik im Maschinenbau war das erste Ziel seiner Wünsche. Schon während der Studienzeit sammelte er erste Erfahrungen in der Gastronomie, als Jobber. Dazu gehörte neben Einkauf und Bedienung auch die Arbeit in der Küche. 1992 dann die Eröffnung des ersten Restaurants mit chinesischer Küche in der Schönhauser Allee, das Fortune Garten. Da dem damals noch unbekannten Gastwirt klar war, dass die thailändische Küche eine der besten der Welt ist, erlernte er die Kunst der kulinarischen Zubereitung aus Südostasien.

Im Oktober 1994 nahmen Besitzer und Mitarbeiter das Mai Phai in Betrieb. Vorher war jedoch viel Arbeit notwendig. Als geschickter Handwerker baute Andy selbst die Räume mit Hochgeschwindigkeit aus. Drei harte Wochen malochen, und das Werk war getan. Die Umsetzung eigener Ideen im klassischen Thaistil erlaubten den Einsatz von jeder Menge Bambus (eben Mai Phai). Die warmen Farbtöne vermitteln Ruhe und Gemütlichkeit. Buddhafiguren zieren Tresen, Fensterbänke und Ecken. Dass sich viele Stammkunden hier etabliert haben, ist u.a. der super Küche zu verdanken. Hier schwingt Noi die Kelle. Andy und Chandra bringen die Köstlichkeiten zu den Gästen. Bee versorgt die Kundschaft mit Getränken. Bei dem charmanten Lächeln schmeckt das Bier gleich doppelt gut. Der Vierte im Bunde ist Jup Jeng. Er urlaubt zur Zeit im Süden, in Äquatornähe natürlich.

Da die Speisekarte aller Thairestaurants meist ähnlich ist, erspare ich mir die Beschreibung an dieser Stelle. Gesagt sei nur, dass ein Leckerbissen den anderen jagt, und das bei mittlerer Preislage und ansprechendem Ambiente.

Na dann: nüscht wie hin, und juten Appetit wünscht Euer
Helmut aus Steglitz 0171 - 371 57 28 Fotos, Storys, Annoncen













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Thaksins Partei verboten
Das thailändische Verfassungsgericht hat Ende Mai die populäre Partei des gestürzten Premiers Thaksin Shinawatra des Wahlbetrugs schuldig gesprochen und ihre Auflösung verfügt. Thaksin und 110 andere Führungsmitglieder der Thai Rak Thai-Partei wurden demnach mit einer Betätigungssperre von fünf Jahren belegt. Der Militärrat, der das Land seit dem Putsch im September kontrolliert, hatte aus Sorge vor Protesten gegen das Urteil in Bangkok mehr als 10.000 zusätzliche Sicherheitskräfte bereitgestellt.

Andere Parteien bezahlt
Thai Rak Thai (Thais lieben Thais) habe kleine Parteien finanziert, die gegen sie antreten sollten, erklärten die Richter in Bangkok. Damit sollte eine Vorschrift umgangen werden, die eine Mindestwahlbeteiligung in Wahlbezirken vorsieht, in denen nur ein einziger Bewerber kandidiert. Weil die Opposition die Wahlen boykottierte, drohte die Regierungspartei an Bestimmungen über eine Mindestteilnehmerzahl zu scheitern.

Thaksin im London-Exil
Die Thai Rak Thai-Partei ist mit 14 Mio. Mitgliedern die größte Partei Thailands. Sie ist auf dem Land und unter den ärmeren Bevölkerungsschichten populär. Thaksin, der nach dem Putsch ins Ausland gegangen war und zur Zeit in London lebt, hatte sich mit Gesundheits- und anderen Hilfsprogrammen beliebt gemacht. Seit dem Militärputsch wächst der politische Unmut. Viele Menschen sind von der Übergangsregierung enttäuscht und verlangen freie Wahlen. Das jetzt verfügte Verbot könnte die für Ende des Jahres geplante nächste Wahl massiv beeinflussen.

Andere freigesprochen
Die älteste politische Partei des Landes sprach das Gericht von den Vorwürfen frei: Die Demokratische Partei habe weder Shinawatra verleumdet, noch habe sie die Wähler bei der Parlamentswahl im vergangenen Jahr dazu aufgefordert, mit Nein zu stimmen. Auch der Vorwurf weiterer Verstöße gegen das Wahlrecht wurde zurückgewiesen. Es gebe keine juristischen Gründe, die Demokratische Partei aufzulösen.

Gegen die Auflösung
Die Demonstrationen von Anhängern der aufgelösten Partei Thai Rak Thai halten an. Täglich finden sich Tausende auf dem Platz Sanam Luang in Bangkok ein. Sie fordern die Aufhebung des Urteils und ein Ende der Militärregierung. Der von den Militärs gebildete Rat für Nationale Sicherheit (CNS) hat alle Mobilfunkbetreiber aufgefordert, über SMS die Handybesitzer aufzufordern, ihrem Beruf nachzugehen und an keinen Protesten teilzunehmen. Thailands größter Anbieter, Advanced Info Service (AIS), wollte seine 22 Mio. Kunden innerhalb von 4 Tagen informieren. Auch andere Mobilfunkbetreiber haben zugesagt, SMS im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zu versenden.

Supporters of Thaksin
Der Beschluss der jetzigen Regierung, das Verbot der politischen Betätigung von Parteien aufzuheben, hat den von den Militärs gebildeten Rat für Nationale Sicherheit (CNS) unter Druck gesetzt. Denn der CNS und auch das Übergangsparlament müssen der Aufhebung der nach dem Putsch im September letzten Jahres erlassenen Verordnung Nr. 15 zustimmen. Eine Aufhebung des Verbots soll die Parteien in die Lage versetzen, sich rechtzeitig auf die für Ende des Jahres geplanten Parlamentswahlen vorzubereiten. Doch inzwischen haben Anhänger der vom Verfassungsgericht aufgelösten ehemaligen Regierungspartei Thai Rak Thai und des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra eine lose Gruppierung mit der Bezeichnung Supporters of Thaksin Against Dictatorship gegründet. Die Vereinigung rechnet bis Ende des Monats landesweit mit rund 15 Mio. Unterstützern. Sollte also der CNS die Verordnung Nr. 15 aufheben, ist damit zu rechnen, dass Anhänger der Thai Rak Thai auf die Straße gehen. Führende Mitglieder der Gruppe haben ihre Ziele genannt: Boykott der neuen Verfassung, Auflösung des CNS und Rückkehr zur Demokratie. Das politische Thailand scheint nicht zur Ruhe zu kommen.

Chance der Demokraten
Die Putschisten haben ein wesentliches Ziel erreicht. Bei der für Ende des Jahres geplanten Parlamentswahl wird die ehemalige Regierungspartei Thai Rak Thai nicht antreten, und der im September letzten Jahres gestürzte Ministerpräsident und in weiten Teilen der Bevölkerung nach wie vor beliebte Thaksin Shinawatra wird auch keine neue Partei zu einem Wahlsieg führen. Somit stehen die Wahl-Chancen für die Demokratische Partei nicht schlecht.

Thaksin kauft Manchester City
Der Vorstand des englischen Fußballerstligisten Manchester City hat das Angebot von Thaksin angenommen, für 5,3 Milliarden Baht (81,6 Mio. Pfund) Mehrheitsaktionär des Vereins zu werden. Das vom gestürzten thailändischen Premierminister gegründete Unternehmen UK Sports Investment wird danach 60% der Aktien halten und im Verein künftig das Sagen haben. Der Club ist mit rund 60 Mio. Pfund verschuldet. Die Premier League wird das Angebot eingehend prüfen und dann entscheiden, ob sie der Übernahme zustimmt. Thaksins Rechtsanwalt Noppadon Pattama hat erklärt, das Geld für die Übernahme des Fußballclubs stehe zur Verfügung, obwohl die Konten der Familie Shinawatra in Thailand eingefroren wurden. Thaksin soll sich in seinem Land wegen Machtmissbrauch und Korruption verantworten. Ihm und weiteren Familienmitgliedern drohen bei einer Verurteilung langjährige Haftstrafen. (Quelle: www.thaipage.ch)

Hospital Banglamung
Das 1967 in Naklua eröffnete Krankenhaus Banglamung ist in der Region Pattaya das einzige staatliche Hospital. Thais können sich dort überwiegend kostenlos behandeln lassen, Ausländer zahlen erheblich weniger als in den drei privat geführten Spitälern der Stadt. Das Hospital Banglamung hat einen guten Ruf und nicht nur weitläufige Krankensäle mit Ventilatoren. Kranke liegen ebenso in VIP-Zimmern mit Klimaanlagen und Fernsehern. Das Hospital hat bei der fortschreitenden Bevölkerungszahl mit täglich 800 Patienten seine Kapazitätsgrenze längst erreicht. Deshalb möchte man ein zweites staatliches Krankenhaus errichten. Das Public Health Office an der Soi Buakhao soll dem sechsstöckigen Neubau mit 80 Krankenbetten weichen. Falls das Gesundheitsministerium die Finanzierung noch in diesem Jahr sicherstellt, soll 2008 Baubeginn sein. Das City-Hospital könnte in 2010 eingeweiht werden.

Prepaids gefälscht
Ein Hacker soll in das Computersystem des größten Mobilfunknetzanbieters Advanced Info Service (AIS) eingedrungen sein und Daten für Prepaid-Karten abgekupfert haben. Die Polizei nahm den 34-Jährigen in Bangkok fest. Ihm wird vorgeworfen, gefälschte Prepaid-Karten für Gespräche im Wert von 8 Mio. Baht verkauft zu haben. Der Computerspezialist bestreitet dies. Er war bereits im Jahr 2005 wegen einer ähnlichen Straftat festgenommen und später auf Kaution freigelassen worden. Damals hatte er mit Kumpanen Telefonkarten im Wert von 105 Mio. Baht für TA Orange (heute True Move) gefälscht und in Umlauf gebracht. Dem Hacker wird nachgesagt, in nur zehn Minuten in jedes Datensystem eindringen zu können.

Motorräder sichern
Besitzer und Mieter von Motorrädern sollten ihr Fahrzeug stets gut sichern. Denn in Pattaya werden nach Angaben der Polizei jeden Monat rund 300 Motorräder gestohlen. Banden bringen einen Großteil dieser Fahrzeuge über die Grenze nach Kambodscha. Eine weitere aktuelle Zahl der Uniformierten: Jeden Tag bearbeitet die Polizei 7 bis 10 Überfälle auf Touristen.

Nochmal Vogelgrippe
Beim Ausbruch einer vom H5N1-Virus ausgelösten Pandemie können bis zu 26 Mio. Thais infiziert und rund 140.000 an der Grippe sterben. Diese Hochrechnung hat das Gesundheitsministerium vorgelegt. Für zahlreiche Wissenschaftler ist es nur eine Frage der Zeit, bis das die Vogelgrippe verursachende H5N1-Virus mutiert und die Infektion in weiten Gebieten über Länder und Kontinente große Teile der Bevölkerung erfasst. Deshalb steht Vorsorge ganz oben auf der Agenda des Gesundheitsministeriums. Bis zum Jahr 2010 sollen zehn Milliarden Baht zur Verfügung gestellt werden, u.a. für die Herstellung eines Impfstoffes und die Überwachung der Geflügelbestände.

Europäer pro Thailand
Das Reiseland Thailand steht bei europäischen Urlaubern ganz oben auf der Wunschliste. In den ersten vier Monaten dieses Jahres kamen mit 1,1 Mio. europäischen Touristen im Jahresvergleich 12,9% mehr. Insgesamt registrierte die staatliche Tourismusbehörde von Januar bis April 4 Mio. internationale Besucher, ein Plus von 4%.

Neuer Chevy Van
Im Werk von General Motors in Rayong wird ein neuer SUV (Van) montiert. Das siebensitzige Chevrolet-Fahrzeug heißt Captiva, hat einen 2,4-Liter-Motor mit 142 PS und soll dem Honda CR-V und dem Fortuner von Toyota Konkurrenz machen. Der Captiva ist ab 1,15 Millionen Baht erhältlich.

Drogen-Gesetz
Auf Beschluss der Regierung sollen die Provinzen im Kampf gegen Drogen mit mehr Befugnissen ausgestattet werden. Das Narcotics Prevention and Suppression Act wird neu gefasst und ermöglicht es den Provinzverwaltungen, einen Fachausschuss zu bilden. Dieses Gremium kann Entertainment-Betriebe und weitere Unternehmen für die Dauer von 30 Tagen schließen, wenn Inhaber oder Mitarbeiter Drogen konsumieren oder damit handeln. Das neue Gesetz beschränkt allerdings die Macht der Polizei. Beamte können künftig mutmaßliche Drogenstraftäter ohne Gerichtsbeschluss nur noch 48 Tage festsetzen gegenüber derzeit 72.

Einteilung in Zonen
Pattayas Verwaltung hat einen längst vergessenen Plan aus dem Archiv geholt: die Einteilung der Stadt in Zonen für Entertainment, Wohnen und Erziehung. Vor Jahren hatte ein Ausschuss bereits die Zonen für Entertainment und die damit verbundenen unterschiedlichen Sperrzeiten für Bars, Pubs und Discos festgelegt. Nach heftigen Protesten der Besitzer und Beschäftigten landeten die Vorschläge im Archiv. Auch jetzt kann der Plan nach endlosen Konferenzen wieder begraben werden.

Erstes Sportzentrum
Am Indoor Stadium plant die Stadt Pattaya ihr erstes Sportzentrum. Neben der Sporthalle an der Soi Chaiyapruek 2 sollen ein Fußballstadion mit 20.000 Sitzplätzen, ein Schwimmbad, Tennisplätze, Schiessstand sowie Spielflächen für Basketball, Volleyball und Strandfußball entstehen. Zudem ist im Indoor Stadium ein großes Konferenzzentrum vorgesehen. Bis zur endgültigen Entscheidung über das Ausmaß des Sportzentrums will die Stadt eine Machbarkeitsstudie abwarten.

Hotel- und Resortführer
Wer die Suche nach Hotels im Internet oder in einem Reisebüro lästig findet und sich eher in bebilderten Broschüren informieren möchte, findet "Thailands Hotels & Resorts" in gut sortierten Buchhandlungen. Der Hotelführer ist in drei Ausgaben erschienen: Norden und Nordwesten, Zentralthailand und Osten sowie Süden. Jeder Band kostet 250 Baht. In den Sprachen Englisch und Thai werden 4.000 Hotels und Resorts beschrieben.

Nachruf Marko Feldner
Mit Bestürzung wurden wir mit dem plötzlichen Tod von Marko Feldner konfrontiert. Er verstarb am 12. Mai. Ärzte kämpften vergeblich um sein Leben, er starb infolge eines Herzinfarktes. Marko wurde am 29. August 1959 in Kassel geboren und wäre in diesem Sommer erst 48 Jahre alt geworden. In den 80er Jahren kam Marko als junger Speditionsunternehmer das erste Mal nach Thailand. Er fühlte sich wohl hier und beschloss zu bleiben. 1995 eröffnete er zusammen mit seiner Frau Nong die Susibar an der Naklua Road. 5 Jahre später kam das wohl heute in Pattaya berühmteste Forum mit vielen Insider-Tipps und Neuigkeiten dazu. Mit zwei Freunden gründete er später ein deutschsprachiges Magazin, die erste HALLO-Ausgabe erschien im Dezember 2001. Aufgrund des boomenden Immobilienmarktes entstand unter seiner Federführung im November 2003 das Immobilien-Maklerbüro Property Partners. Marko hinterlässt ein zu ehrendes Andenken, unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen, Nahestehenden und Mitarbeitern.

Denkmal für Gründer
Die Stadt Pattaya will den öffentlichen Park auf dem Pratumnak-Hügel durch ein Denkmal aufwerten. Die Statue wird König Taksin den Großen zeigen, den die Bürger Pattayas als den Begründer ihres Gemeinwesens verehren. Für die Gestaltung des Denkmals ist das Fine Arts Department zuständig. Die Stadt will für die Kosten in Höhe von fünf Millionen Baht aufkommen.

Wirtschaft abgerutscht
Thailands Wirtschaft hat an internationaler Wettbewerbsfähigkeit deutlich verloren. Sie rückte in nur einem Jahr von Rang 29 auf Platz 33 und nimmt damit bei 55 vom Schweizer Management-Institut IMD untersuchten Ländern in der asiatischen Region den letzten Platz ein. Der Bericht kritisiert für Thailand ein schlechtes Klima für Investoren und mahnt Reformen an. China nimmt Rang 15 ein, Taiwan belegt den 18. und Malaysia den 23 Platz. Angeführt wird die jährlich vorgelegte Rangliste der World Competitiveness nach wie vor von den USA vor Singapur und Hongkong. Auf den nächsten Plätzen folgen Luxemburg, Dänemark und die Schweiz. Österreich liegt auf Rang 11, Deutschland auf dem 16. Platz. Für die Bewertung wurden 323 Kriterien herangezogen. Dazu gehören harte Faktoren wie das Wirtschaftswachstum oder die Infrastruktur, aber auch Rahmenbedingungen wie die Motivation der Beschäftigten, Sprachkenntnisse oder die Ausgaben für die Gesundheit.

Erstes Urlaubsziel
Bei einer Umfrage von Visa International und der Pacific Asia Travel Association (Pata) unter mehr als 5.000 Frauen und Männern in 10 Ländern haben mehr als 50% der Befragten Thailand als ihr erstes Urlaubsziel genannt. Für Thailand sprechen seine Kultur, die landschaftliche Schönheit und die Freundlichkeit der Bewohner. Bei der Umfrage, u.a. in den USA, in Deutschland, Australien, England, Indien und Japan schnitt Thailand besser ab als China und Japan. Besonderen Wert legen Urlauber auf ihre Sicherheit. Viele meiden Indonesien, Sri Lanka und die Philippinen, die immer wieder von Terroranschlägen erschüttert werden.

High-Speed-Internet
Sophon Cable TV will seinen Abonnenten in Pattaya den Zugang zum High-Speed-Internet ermöglichen. Weil ein Großteil der Computer-Nutzer mit Providern Probleme haben, will Sophon mit dem koreanischen Unternehmen L.S. Cable über modernste Technik einen schnellen Online-Betrieb anbieten. Die Abonnenten sollen zeitgleich Kabel-TV und Internet empfangen. Das neue System wird im Stadtgebiet getestet.

THAI erweitert Catering
Nach dem Erfolg von Puff and Pie (Pasteten und Windbeutel) will Thai Airways International noch mehr tiefgefrorene Speisen und Getränke vermarkten. Ziel dieses Planes ist es, den Discount-Ketten etwas vom Umsatzkuchen abzujagen. Die Wiederinbetriebnahme von Don Mueang hat die THAI auch dazu veranlasst, ihre dortige Küche in ein Lieferzentrum für authentische Thai-Gerichte zu verwandeln, die von anderen Fluglinien bestellt werden. Die Küche der THAI auf Suvarnabhumi arbeitet indessen an einer Reihe von Halal-Gerichten, die schon jetzt 15% der gesamten Produktion ausmachen. Da THAI noch mehr arabische Fluglinien ins Visier genommen hat, muss die Auswahl an Halal-Food auch vergrößert werden. Die THAI-Küche auf Suvarnabhumi versorgt zur Zeit 69 Fluggesellschaften mit 55.000 Mahlzeiten pro Tag. Damit ist sie aber noch lange nicht ausgelastet, denn die Kapazitätsgrenze liegt bei 87.000.

Star auf der Insel
Samui ist um eine prominente Urlauberin reicher geworden. Es ist die belgische Tennisspielerin Justine Henin, die sich entschlossen hat, nunmehr ihre Ferien auf der Insel zu verbringen. Sie gewann mehrere Grand-Slam-Turniere, wie die Australien Open, US Open und French Open. Der letzte Sieg war in Dubai im Februar, und somit hat sie von 17 Turnieren 15 gewonnen. Sie kaufte vor kurzem ein Penthouse in den Infinity Appartements mit drei Schlafzimmern und einem fantastischen Blick auf das Meer vor Maenam. Was sie an Samui reizt? Die Natur, das Meer, das Klima und die Menschen. Hier will sie sich von den Anstrengungen der Turniere erholen.

Alles Müll
Die von Pattaya seit dem Jahr 2001 genutzte 140 Rai große Deponie in Banglamungs Unterbezirk Baan Huey (Khao Mai Gaew) kann den städtischen Müll kaum noch aufnehmen. Täglich bringen die Müllwagen 200 bis 300 Tonnen. Der Müll liegt jetzt schon fast drei Meter über dem angrenzenden Areal. Anlieger beklagen sich über Gestank, eine zunehmende Luftverschmutzung, viele Insekten sowie unsauberes Grundwasser. Deshalb fordert die Gemeinde: getrennte Müllanfuhr mit Recycling, Verbrennung des Hausmülls, die Schaffung einer neuen Deponie und einen öffentlichen Park auf der jetzigen Müllhalde.

Euro hat Kaufkraft
In Thailand hat ein Euro für deutsche Urlauber eine Kaufkraft von 1,21 Euro. Urlauber profitieren also von diesem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Zur Ermittlung des Urlauber-Euro hatten der Bundesverband Deutscher Banken und das Statistische Bundesamt die Kaufkraft des Euro im Inland mit seiner Kaufkraft im Ausland verglichen. Dabei wurden das unterschiedliche Preisniveau und beim Währungsumtausch zudem der Wechselkurs berücksichtigt.

Golfers Paradies
Golfspieler können sich ihren Traum vom Wohnen auf einer weitläufigen Golfanlage erfüllen. Das Unternehmen Kudo baut auf dem Phoenix Golf & Country Club zwei siebenstöckige Apartmenthäuser. Die 118 Wohnungen haben 70 bis 240 qm und ein bis drei Schlafzimmer. Sie kosten zwischen 5 und 20 Mio. Baht. Bis Mitte 2009 sollen die Apartments fertig gestellt sein. Nach Angaben des Unternehmens wurden bereits 30% der Wohnungen verkauft. Der Phoenix Golf & Country Club liegt 15 Km von Pattaya entfernt und ist eine 27-Loch-Anlage.

Leitzins erneut gesenkt
Zur Ankurbelung der Wirtschaft hat die Staatsbank den Leitzins erneut um 50 Basispunkte auf nun 3,5% gesenkt. Es war bereits die vierte Zinssenkung im laufenden Jahr. Bei den Zinsanpassungen im Januar und Februar hatte die Bank of Thailand den Satz für eintägige Refinanzierungsgeschäfte um je 25 Basispunkte, beim dritten Zinsschnitt Mitte April erstmals gleich um 50 Basispunkte gesenkt. Während der Export trotz der erstarkten Baht-Währung weiter boomt (+ 18% im April), bleibt die Binnenwirtschaft das Sorgenkind Thailands. In allen Bereichen, vom Absatz an Neuwagen über Immobilienverkäufe und den Konsum der Privathaushalte bis hin zu den Neuinvestitionen einheimischer Unternehmen, sind Einbrüche zu verzeichnen.

Was für die Kids
Jetzt haben auch Pattayas Kinder ihr Spielzeugparadies. Im Central Festival Center hat das amerikanische Unternehmen "Toys r Us" eine Filiale eröffnet. Der Express-Fachmarkt bietet ein umfangreiches klassisches Spielwaren- sortiment ganz nach den Bedürfnissen der Kinder. Das Einkaufsparadies befindet sich außerhalb des Shoppingzentrums zwischen Bühne und Second Rd.

Gegen illegale Taxies
Die Polizei will auf Bangkoks Internationalem Flughafen Suvarnabhumi gegen illegale Taxifahrer und Reiseleiter vorgehen. Nach Angaben der Behörde sollen auf dem Airport 30 Unternehmen mit jeweils 10 bis 100 Taxis ohne Lizenz nach Fahrgästen Ausschau halten. Auf einem Treffen mit Vertretern von Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern hat die Immigration mitgeteilt, die Beamten hätten seit Eröffnung des Flughafens im September letzten Jahres 214 straffällig gewordene Thais und Ausländer festgenommen und 289 ausländischen Passagieren die Einreise verweigert.

Sukhumvit besser
Die baulichen Veränderungen für mehr Sicherheit auf der Sukhumvit Road und für die aufwendige gärtnerische Gestaltung des Mittelstreifens kosten die Stadt Pattaya rund eine halbe Million Baht. Auf einer Länge von 17 Kilometern werden Bäume, Sträucher und Blumen angepflanzt sowie 200 hohe Leuchtmasten installiert.

TUI in Zahlen
Die TUI hat den Umsatz der Sparte Touristik im ersten Quartal 2007 gesteigert. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete der Bereich ein Plus von 3,1% auf 2,6 Milliarden Euro (Vorjahr 2,5 Milliarden Euro). Insbesondere der Quellmarkt Europa Mitte und der Bereich Zielgebiete wiesen deutliche Steigerungen aus. Der Bereich Schifffahrt lag trotz eines Anstiegs der transportierten Menge um 9,9% im ersten Quartal 2007 mit 1,5 Milliarden Euro um 8,5% unter dem vergleichbaren Vorjahreswert (1,64 Milliarden Euro). Mit 4,1 Milliarden Euro lag der Umsatz der fortzuführenden Bereiche des Konzerns (Touristik, Schifffahrt und Zentralbereich) im 1. Quartal 2007 leicht unter dem Wert des Vorjahres (4,2 Milliarden Euro). Das bereinigte Ergebnis (EBITA) der Touristik lag mit 227 Mio. Euro unter dem Vorjahresquartal (216 Mio.). Wegen der Saisonalität ist das 1. Quartal stets negativ.

Helfer der Polizei
Im Kampf gegen die Kriminalität sollen Pattayas Motorradtaxifahrer ein Auge auf Straftaten bzw. Straftäter haben und ihre Beobachtungen der Polizei mitteilen. An einem von der Behörde einberufenen Treffen nahmen 500 Taxifahrer teil. Sie wurden zu Helfern ernannt, also zu Police Volunteers. Von ihnen erhofft sich die Polizei wertvolle Tipps, weil die Taxifahrer Tag und Nacht im Stadtgebiet unterwegs sind.

Urlauberboom
Die Pacific Asia Travel Association (Pata) mit Sitz in Bangkok sagt für die nächsten zwei Jahre für Thailand einen weiteren Urlauberboom voraus. In dieser Zeit soll die Tourismusbranche rund 13 Milliarden US-Dollar einnehmen. Für die asiatische Region mit 18 Urlaubsländern hat die Pata Einnahmen in Höhe von 100 Milliarden Dollar errechnet.

Invest in Nationalpark
Im Tarutao Marine National Park im Süden des Landes werden neue Unterkünfte, öffentliche Toiletten und Campingplätze errichtet. Das National Parks, Wildlife and Plant Conservation Department will 32 Mio. Baht investieren. Der Tarutao Marine National Park erstreckt sich über 1.490 Quadratkilometer und umfasst 200 Inseln vor der Küste Satuns.

Illegale Ausländer
Die Immigration geht massiv gegen illegal im Land lebende Ausländer vor. 150 Polizisten und Helfer riegelten das Niran Grand Condo an der Soi Arunothai in Pattaya ab. Ausländer mussten ihre Reisepässe vorzeigen. Ein Russe war nicht im Besitz einer gültigen Aufenthaltsgenehmigung. Die Immigration hat die Ausländer aufgefordert, stets den Reisepass oder eine Kopie davon, einschließlich der Seite mit dem Visum mit sich zu führen. Die Behörde hat weitere großräumige Razzien angekündigt.

Preiswerte Hotels
Auf einem 1,5 Rai großen Gelände an der Sukhumvit Soi 4 (Nana Tai) in Bangkok wird die Erawan Group ihr fünftes Ibis-Hotel errichten. Das Ibis Nana Bangkok Hotel wird 200 Zimmer haben, 360 Millionen Baht kosten und Ende 2008 eröffnet. Die Erawan Group plant bis 2009 in Thailand zehn weitere dieser preiswerten Hotels.

Elite Card teuer
Die vom gestürzten Premierminister Thaksin Shinawatra initiierte Elite Card kann die Regierung noch Milliarden kosten. Eine Studie der Thammasat-Universität hat ergeben, dass die staatliche Thailand Privilege Card bei gleichbleibenden Mitgliederzahlen in den nächsten 30 Jahren pro Mitglied und Jahr einen Verlust von 250.000 Baht einfährt. Die Gutachter schlagen deshalb eine drastische Erhöhung der Mitgliedsgebühr von derzeit 1 Million auf womöglich 1,8 Millionen vor. Thaksin hatte beim Start der Elite Card bis zum Jahr 2008 eine Million Karteninhaber vorausgesagt. Doch bisher profitieren nur 2.000 Ausländer von den Vergünstigungen, wie Discounts in Hotels, Spas und Golf-Clubs sowie von einer schnellen Abfertigung an den Immigration-Schaltern der Flugplätze.

Wasserverbrauch
Bewohner und Touristen Pattayas verbrauchen täglich 130.000 Kubikmeter Wasser - Tendenz steigend. Die Hälfte liefert der Dienstleister East Water, die restliche Brauchwassermenge wird vorwiegend den beiden Reservoiren Mab Pra Chan und Chaknok entnommen. Da Mab Pra Chan derzeit ausschließlich über Niederschläge gespeist wird, sollen demnächst Rohre vom Wasserwerk in Naklua zum Wasserspeicher verlegt werden. Die Kosten werden mit 200 Millionen Baht angegeben.

One-Two-Go übernimmt
Die Billigairline One-Two-Go übernimmt von Japan Airlines 14 McDonnell Douglas MD-80. Mit dem auf 22 Flugzeuge erweiterten Maschinenpark will das Unternehmen sein Streckennetz vergrößern und die bisher üblichen und von den Passagieren stark kritisierten Verspätungen verhindern. One-Two-Go will künftig Bangkok mit den kambodschanischen Städten Phnom Penh und Siem Reap (Angkor Wat) verbinden und im Inland auch Trang, Phitsanulok, Khon Kaen, Udon Thani, Ubon Ratchathani und Narathiwat anfliegen. Derzeit bringt die Fluggesellschaft Passagiere nach Chiang Mai, Chiang Rai, Phuket, Hat Yai, Surat Thani, Krabi und Nakhon Si Thammarat.

Razzien immer mehr
Die Razzien von Polizei und Immigration in Pattayas Entertainment-Szene haben nicht nachgelassen. Die Beamten lassen sich die Lizenzen zeigen und kontrollieren, ob die Betreiber Minderjährige beschäftigen. Vor allem in den Bars an der Sunee Plaza und im Süden der Stadt ziehen die Uniformierten immer wieder minderjährige Frauen und Männer aus dem Verkehr.

Weine in Hua Hin
Weinliebhaber können in Hua Hin ab sofort einen neuen Getränkehändler besuchen, der über eine großzügige Auswahl von über 400 Weinen, Champagner und Hochprozentigem verfügt. Die meisten Getränke werden im Central Wine Cellar den Anforderungen entsprechend gelagert und für den Direktverkauf gekühlt angeboten. Zu finden ist die neue Getränkehandlung in der 49-49/1 (Hua Hin 55/1) Petchkasem Rd. in Hua Hin. Weitere Informationen erhält man unter der Telefonnummer: 032-531.468.

Tiefgarage für 600 Cars
Um den Plan, unter dem Sportplatz der Schule 8 an der Einmündung der South Pattaya Rd. in die Second Rd. eine Tiefgarage zu bauen, möglichst rasch zu verwirklichen, hat die Stadt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Auf dem Gelände nahe dem Chaimongkol-Tempel sollen auf drei Ebenen Abstellflächen für 600 Autos und 1.600 Motorräder entstehen. Auch erhält die staatliche Schule eine Bücherei und eine Cafeteria. Die Studie kostet 3,1 Mio. Baht. Die Baukosten liegen dann zwischen 200 und 250 Mio. Baht.

Xpress-Bord-Service
Für einen Aufschlag von nur 215 Baht dürfen Passagiere des Billigfliegers AirAsia vor anderen Kunden das Flugzeug aufsuchen, sich einen Sitz aussuchen und nach der Landung zuerst die Maschine verlassen. Die Fluggesellschaft hat ihren Xpress-Bord-Service auf alle Airports erweitert. Die Dienstleistung gilt auch für die Schwesterunternehmen Thai AirAsia und Indonesia AirAsia, richtet sich an Geschäftsleute.

Japaner sind Lieblinge
Im Auftrag des Internetportals Expedia hat das GfK-Institut 15.000 Hoteliers nach ihren liebsten Gästen befragt. Touristen aus Japan sind wegen ihres guten Benehmens und ihres leisen Auftretens am beliebtesten. Auch die spendablen und offenen Amerikaner sind gern gesehen, gefolgt von den höflichen Schweizern. Die Deutschen gelten als knauserig und modisch nicht so stilsicher; aber: sie hinterlassen immer ein sauberes Zimmer. Insgesamt schaffen sie es nach den Schweden auf Platz fünf. Nicht so guten Eindruck hinterlassen Touristen aus Frankreich, Indien, China, Russland und Großbritannien.

Reise-Tipps

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Handgepäck-Regeln
Was aus Thailand abfliegende Passagiere wissen müssen. Ab 1. Juni gelten auf allen internationalen Flughäfen des Landes neue Regeln für die Mitnahme von Handgepäck. Auf Initiative der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) gleicht das Aviation Department seine Sicherheitsvorkehrungen den international gültigen Bestimmungen an. Das bedeutet für abfliegende Passagiere: Mit Ausnahme von Baby-Milch und Medikamenten darf kein Behälter mit flüssigen oder gelartigen Produkten über 100 Milliliter mit an Bord genommen werden. Das Verbot betrifft Wasser, weitere Getränke, Creme, Lotion, Öl, Parfüm, Bade- und Haargel, Spray, Schaum, Deodorant und Zahnpasta. Behälter mit Flüssigkeiten und Gelee mit einem Inhalt unter 100 ml müssen bei der Sicherheitskontrolle in einer durchsichtigen, wiederverschließbaren Plastiktasche vorgezeigt werden. Pro Passagier darf nur ein Plastikbeutel mitgeführt werden. Vom Verbot ausgenommen sind nur Baby-Nahrung und nachweislich benötigte Medikamente (Rezept). Diese müssen bei der Kontrolle separat vorgezeigt werden. Man kann weiterhin im Duty-Free einkaufen. Erworbene Flüssigkeiten wie Spirituosen oder Parfüm werden in verschlossenen Plastiktaschen mit Kaufbeleg übergeben.

Nok Air: Phuket-Hat Yai
Die Billigairline Nok Air fliegt neuerdings von der Ferieninsel Phuket nach Hat Yai. Auf dieser Kurzstrecke wird eine Boeing 737-400 mit 156 Sitzplätzen eingesetzt. Für Nok Air ist es die 15. inländische Route. Weitere Ziele sollen noch in diesem Jahr angesteuert werden: vom Bangkoker Flughafen Don Mueang nach Chiang Rai, Ubon Ratchathani und Surat Thani. Als erste Auslandsdestinationen stehen bereits Bangalore (Indien), Macao und Ho Chi Minh City (Vietnam) fest.

Erde bebte wieder
Kürzlich wieder bebte die Erde im Goldenen Dreieck zwischen Laos, Myanmar und Thailand. Dieses Naturereignis ist im hohen Norden Thailands keineswegs selten zu beobachten. Am 16. Mai bebte die Erde mit einer Stärke von 6.1 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag in 37 km Tiefe. Aus Medienkreisen wurde verlautet, dass das Beben im Umkreis von 800 km zu spüren war. Zwei Stunden später erschütterten noch kleinere Beben mit Stärke 4,7 die Nordregion. Größere Schäden können in den Gebieten dank der niedrigen Gebäudehöhe fast ausgeschlossen werden. Aktuelle Wetter- und Erdbebenberichte kann man unter: www.weather.go.th im Kasten "News" und dem Button "Earthquake Report" nachlesen.

Himmlische Koh Samui
Sich in den schönsten Wochen des Jahres so richtig mit Bade-, Gourmet- und Wellness-Freuden verwöhnen, um endlich einmal wahrhaftig die Seele baumeln zu lassen. Welcher Rahmen könnte sich dafür idealer anbieten als das charmante Zazen Bungalows Boutique Hotel & Spa im Norden von Koh Samui? Am Ende des romantischen Bophut-Beach gelegen und idyllisch eingebettet in einen exotischen Paradiesgarten, empfängt es die Gäste mit 28 stilvoll eingerichteten, gediegenen Zimmern - ein idealer Platz für Ruhe- und Erholungssuchende, die Wert auf Individualität und perfekten Service legen. Dass sich das Personal in ganz besonderer Weise um seine Gäste bemüht, hat einen guten Grund: Vor kurzem erst aufwendig in ein einzigartiges, tropisches Hideaway verwandelt, kann dieses Resort schon auf über 25 Jahre Erfahrung zurückblicken - und entsprechend liebevoll als eingespielter Familienbetrieb verwöhnen. Die Bungalows wurden in asiatisch-mediterranem Stil ausstaffiert. In Luxus-Bauweise errichtet, faszinieren sie mit 30 bis 50 qm großen Zimmern, beschaulichen Veranden und bezauberndem Garten- oder Meeresblick. Hier erweist sich Komfort bis hin zum Highspeed-Internet als Selbstverständlichkeit, während die Bäder mit stimmungsvollen Bali-Elementen überraschen. Das Restaurant indes lockt mit der Vielfalt asiatischer und italienischer Gerichte und Crossover Cuisine. Auch die hoteleigene Wellness-Oase versteht sich darauf, ihre Besucher alsbald in himmlische Höhen entschweben zu lassen.

Thailand wird günstiger
Beim Reiseanbieter Dertour sind die Preise für Pauschalreisen nach Thailand günstiger geworden. Das gilt in der Sommersaison 2007 für Hotels u.a. in Bangkok, Hua Hin, Pattaya, Phuket, Khao Lak und Krabi. Aufgrund attraktiver Konditionen der LTU und der Hotels können Reisende beispielsweise im Evason Hua Hin Resort & Spa bis zu 425 Euro sparen. Ein einwöchiger Aufenthalt in einer Pool-Villa dieses Auslese-Hotels inklusive LTU-Flug und Transfers kostet ab 1.039 Euro pro Person im Doppelzimmer.

THAI rüstet auf
Der Aufsichtsrat der Thai Airways International (THAI) hat eine Verjüngung des Maschinenparks beschlossen. In den Jahren 2008 bis 2017 sollen 46 neue Flugzeuge angeschafft werden. Das Gremium hat offengelassen, wie viele Käufe auf Airbus oder Boeing entfallen sollen. THAI hat 91 Maschinen im Einsatz, sie sind im Durchschnitt 12 Jahre alt. Zuerst sollen sechs Airbus A300-600s und zwei Boeing 747-300s ersetzt werden, die seit mehr als 20 Jahren im Dienst sind.

Angebote im Seebad
Pattaya bietet ein ansprechendes Angebot für Urlauber und Expaten. Dazu gehört auch das kulinarische Angebot des Restaurants Poseidon, welches unter dem Management des Casa Pascal geführt wird und den Frühstückstisch jetzt noch reichhaltiger gedeckt hat. Es gibt im Angebot drei satte Frühstücksmenüs von 8 Uhr bis 23 Uhr nachts! Der Preis für ein Continental Menü beträgt 100 Baht, für ein American Breakfast 180 Baht und für das große Brunch Menü 250 Baht und beinhaltet als Beispiel: geräucherten Lachs und Fisch, Honigschinken, Käse, Schweinebraten, Eiersalat, frische Früchte, frisch gebackene knusprige Hörnchen und Toast, dunkles und hausgemachtes Brot, Butter, Marmelade, Honig im Töpfchen, Eier nach Wahl, Speck, Würstchen oder Schinken, Cerealien und Yoghurt, Milch Fruchtsaft und frisch gebrühten Kaffee. Besonders sind die frischen Hörnchen für 20 Baht zu erwähnen, die auch außer Haus verkauft werden. Alle Beilagen können einzeln bestellt werden. Weitere Infos: Poseidon Restaurant Jomtien Complex, Telefon: 038-303. 300 und www.restaurant-pattaya.com.

Gefährlicher Wellengang
Nachdem zwei Touristen beim Baden vor dem Strand Mae Ram Pueng in der Provinz Rayong ertrunken sind, haben die Behörden im Meer mehrere Bojen installieren lassen. Damit sollen das Warnsystem und die Sicherheit der Badegäste verbessert werden. Zudem müssen etwa 100 Stände mit Speisen und Getränken versetzt werden, weil sie die Warnhinweise verstellen. Vor der Küste Rayongs bildet sich jedes Jahr während des Monsuns ein hoher, für Schwimmer gefährlicher Wellengang. Auf dem 12 Km langen Strandabschnitt des Marinenationalparks Khao Laem-Moo Koh Samet ertrinken pro Jahr vier Menschen. Auch die Strände Mae Pim und Saengchan gelten als unsicher.

Es geht vorwärts
Der Tourismus hat den zu Weihnachten 2004 vom Tsunami am stärksten betroffenen südlichen Provinzen im Vorjahr Einnahmen in Höhe von 100 Milliarden Baht gebracht. Phuket meldet 77,6 Milliarden Baht und 4,4 Mio. Urlauber, in Krabi waren es 19,8 Milliarden Baht und 1,73 Mio. Touristen, auf Phang Nga entfielen 3,3 Milliarden Baht und 1,02 Mio. Besucher.

Asiaten scheuen eher
In den ersten Monaten dieses Jahres ist die Zahl der asiatischen Urlauber merklich zurückgegangen. Als Gründe werden die anhaltenden politischen Querelen, die Bombenexplosionen im Großraum Bangkok und die Terroranschläge im Süden genannt. Asiaten fühlen sich anscheinend in Thailand nicht mehr so sicher.

Verkauf von Alkohol
Die Tourismusbranche warnt davor, das von der Regierung beschlossene neue Gesetz über den eingeschränkten Verkauf von Alkohol in Kraft zu setzen. Danach soll die Abgabe von alkoholischen Getränken an unter 20-Jährige sowie im 500-Meter-Umkreis von Tempeln, Schulen und Universitäten sowie öffentlichen Gebäuden untersagt werden. Die Folge wäre: Zahlreiche Bars und Restaurants müssten schließen, Urlauber könnten sich andere Reiseziele suchen, glaubt die Tourismusvereinigung.

Koh Chang im Blick
Koh Chang, an der Ostküste Thailands gelegen, mausert sich mehr und mehr zur Konkurrenz für Koh Samui. Nicht nur, dass viele Samuibesucher etwas Neues entdecken wollen, sondern auch die (noch) unberührte Schönheit im Inselinneren zieht sie an. Reiseveranstalter sprechen von einer zweistelligen Zuwachsrate in der Wintersaison 2006/ 07. Davon haben auch viele Geschäftsleute auf Samui gehört. Besonders die Schneider. Sie haben Zweigstellen auf Koh Chang eröffnet, und manche sind gar ganz dorthin gezogen. Kuman Singh von "Armani Fashion" weiss, dass die Konkurrenz in Chaweng oder Lamai immer größer wird. Er, wie viele andere, hat auf Koh Chang investiert und seine vor allem skandinavische Kundschaft dort hat mehr Geld. Im Schnitt werden pro Person 4 Kleidungsstücke bestellt. Einige Restaurantbesitzer spielen ebenfalls mit dem Gedanken, ein zweites Restaurant auf der Insel Chang zu eröffnen. Nicht zuletzt deshalb, weil demnächst die Flüge von Koh Samui nach Trat (Koh Chang) starten. So findet der Gast auf beiden Inseln sein Glück.

Drei Juwelen Inseln
Die "Drei Juwelen Inseln", so nennt man Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao im Golf von Thailand. Letztere war schon lange Zeit bei Tauchern bekannt, und nun will die TAT (Thailändisches Fremdenverkehrsamt) die Tauchgründe um diese drei Inseln weltweit vermarkten. Wieder einmal sind Qualitätstouristen, was der Leser auch immer darunter verstehen möchte, das Ziel der Kampagne. Khun Nongnat Vattanachat von der südlichen TAT-Vertretung hat Taucher als Leute identifiziert, die mehr Geld ausgeben als gewöhnliche Touristen. Jährlich nehmen rund 80.000 Urlauber an Tauchkursen teil. Die Kosten der Kurse liegen zwischen 10.000 und 40.000 Baht. Wohl deshalb stuft man sie als begütert ein und versucht, sie hierher zu locken. Kenner aber wissen: Nur Koh Tao und ein Riff zwischen Samui und Koh Tao bieten wirklich gute Tauchgründe. Die Sicht ist aber stark von den Strömungen abhängig.

Samui Airport Nr. 2
Gerüchten zufolge soll für den Bau eines zweiten Flughafens ein halber Berg gesprengt werden und die Landebahn bis ins Meer hinaus führen. Seni Phuwasethaworn, Vorsitzender der Koh Samui Tourism Association, bezeichnet dies als Unsinn. Er sagt, der neue Flughafen soll in Pru Na Mueang auf einem Landstück gebaut werden, dass in einer Studie der Kasetsart-Universität als geeignet bezeichnet wurde. Im Grunde sind alle Pläne fix und fertig, und gewartet wird nur noch auf die Zustimmung der Regierung in Bangkok. Auch begrüßte Khun Seni die täglichen Flüge der malaysischen Budget-Fluggesellschaft "Firefly". Diese fliegt täglich von Samui nach Penang und zurück. Das ermöglicht Residenten wie auch Touristen einen schnellen Besuch auf der Botschaft Thailands, z.B. um ein Visum zu beantragen.

Visa on arrival
Urlaubern mit einem "Visa on arrival" wird eine Aufenthaltsverlängerung erschwert. Wenn die Ausländer nach Ablauf ihres Visums (30 Tage) z.B. nach Kambodscha ausreisen und wieder nach Thailand einreisen, verlangen einige Immigrationsbeamte ein Flugticket bzw. eine Reservierung. Seit Oktober letzten Jahres dürfen sich Ausländer mit einem "Visa on arrival" nur noch maximal 90 Tage im Land aufhalten. Das heißt: Das auf dem Flugplatz oder an einer Grenzstation erteilte 30-Tage-Visum kann nur zweimal bei einer Ausreise in ein benachbartes Land um jeweils 30 Tage verlängert werden.

Ausgabe 07-2007

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