FARANG-Ausgabe 02 - 2016

Selbständig in Thailand
Vorgestellt: China Southern
Thai-Kindertag im Wat
Thema Overstay
Edds Kolumne
De Ruf des Geckos
RA Bümlein informiert:
Die Kündigung (1)
Jahresrückblick 2015
Ching Chong schreibt
Siam-Info.de:
Führerschein in Thailand
Thailand auf Grüner Woche
Bildband Myanmar
Dt. Schule in Chiang Mai
Somthai Wellness
Leseprobe Franky:
Durch die Mekongregion
Kleinanzeigen
News aus Thailand
Solche Sachen
Royal Living Residence
Buddh. Frauen Mönche
Typisch Thailand
Aus den Wats

Die Fluggesellschaft China Southern

Sa & Bernd vom Reisebüro TAF - Thai Asien Flugreisen in Berlin, Kantstraße 59 (siehe Anzeige auf der Rückseite dieser Ausgabe), stellen in dieser Ausgabe die Fluggesellschaft China Southern aus der Volksrepublik China vor.

China Southern (IATA-Code: CZ) fliegt ab Frankfurt nach Quangzhou / Canton (CAN - Guangzhou Baiyun International Airport). Von diesem Luftverkehrskreuz aus werden weitere Ziele innerhalb Chinas, Asiens und Australiens bedient. Von Berlin aus gibt es Flugmöglichkeiten in Verbindung mit den SKYTEAM Partnern KLM und Air France über Amsterdam und Paris zu diversen Flugzielen und auch über Quanzhou in China nach Bangkok. Eine interessante Flug-Alternative somit auch nach Thailand, allerdings mit 2 x Umsteigen und einer entsprechend langen Gesamtflug- und Reisezeit, sicher nicht für jeden Fluggast geeignet. Dafür aber auch mit teils recht günstigen Preistarifen z.B. nach Bangkok schon unter 500.- Euro in der Nebensaison.

China Southern Airlines (IATA-Code: CZ) ist die größte Fluggesellschaft Asiens mit Sitz und Heimatflughafen in Guangzhou/Canton China. Sie ist seit November 2007 Mitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam, der u.a. auch KLM und Air France angehören. Tochterunternehmen sind Xiamen Airlines, Sichuan Airlines, Chongqing Airlines und Guizhou Airlines. China Southern Airlines entstand 1989 nach der Reorganisation des chinesischen Luftverkehrs und wurde seit Gründung konsequent mit modernem westlichem Fluggerät ausgestattet. Seit Anfang der 1990er Jahre kamen Boeing 737, 757 und 767 zum Einsatz und auch die topaktuellen Boeing 777 Triple seven und 787 Dreamliner sind im Einsatz. Als erste chinesische und weltweit siebte Fluggesellschaft übernahm China Southern im Oktober 2011 ihren ersten Airbus A380. Aktuell sind es fünf dieser Maschinen. Sie verfügen über 506 Sitzplätze in drei Klassen Konfiguration, acht in der First Class, 70 in der Business und 428 in der Economy Class. Die aktuelle, beeindruckende Flottenstärke mit einem Durchschnittsalter von 6,2 Jahren beträgt insgesamt über 600 Flugzeuge, hauptsächlich Boeing, Airbus und Embraer Fluggerät der verschiedenen Baumuster und fast 100 weitere sind bereits bestellt. Das gesamte Streckennetz von China Southern Airlines umfasst derzeit rund 200 Destinationen in 40 Ländern und war mit über 100 Millionen beförderten Passagieren im Jahr 2014 weltweit die drittgrößte Airline im internationalen IATA-Ranking.

Der Politik folgend möglichst wenig Aufträge ins Ausland zu vergeben, folgte im Jahr 2002 ein 50:50-Joint-Venture mit der deutschen MTU Aero Engines und dem Ziel die Triebwerke der Flugzeuge der China-Southern-Flotte in China selbst zu warten und überholen zu können und dieses Serviceangebot auch anderen Luftverkehrsunternehmen anzubieten.

Am 4. Juli 2008 landete China Southern Airlines erstmals in Taiwan und eröffnete damit die erste Direktverbindung zwischen Festland China und dem Inselstaat Taiwan. Neben zahlreichen asiatischen Zielen bedient China Southern von ihren Luftfahrt-Drehkreuzen aus Destinationen in Europa, Nordamerika, Ozeanien und Afrika. In Deutschland wird Frankfurt am Main angeflogen.

Sie fliegen mit China Southern ab Amsterdam bis Shanghai mit einem Langstrecken-Flugzeug vom Typ Airbus A330- 200. Die Sitzanordnung ist 2-4-2 und der Sitzabstand beträgt 81 cm bei einer Sitzbreite von 43-44 cm. Ein geräumiges und bequemes Sitzdesign laut Airline ihren Rücken dabei richtig abstützen!? Der Luxussitz in der Business lässt sich per Knopfdruck in ein bequemes Bett absenken. Freuen Sie sich auf ungestörten Schlaf in einer geräumigen Kabine. Die Airline wird im weltweit anerkannten Skytrax-Ranking seit Jahren regelmäßig mit 4 Sternen für hervorragenden Service und Komfort ausgezeichnet.



FAZIT: Aktuelle gute Angebote einer guten Airline! Schon ab unter 500.- Euro, sofern man bereit ist erst einmal in Amsterdam und dann noch einmal in China umzusteigen und somit eine längere Flugzeit und Reisezeit in Kauf nimmt.



Es gibt ja Leute, die das ganze Jahr an ihrem Computer oder Smartphone sitzen um ihren "Bestpreis-Wunschflug" zu suchen. Diese Spezis kommen dann gerne angerannt um mitzuteilen: "...tja, im Internet!" - "Da gibt es Bangkok-Flüge schon für etwas über 400.- Euro, etc..." Viele denken, nur im Internet das Ultimative zu bekommen und vergessen dabei, dass es sich dort auch nur um Reisebüros im Internet, irgendwelche Website-Reisebürogruppen (Portale) oder für die Airlines tätige Callcenter handelt. Diesen Unternehmen kostet ihre massive Werbung in allen Medienbereichen Riesensummen und diese müssen ja auch verdient werden. Häufig fallen dabei zuerst Verbindungen mit mehrfachem Umsteigen, extrem langen Umsteigezeiten oder nur ein Grundpreis ohne Gepäck, Service, Verpflegung, Platzreservierung etc. ins Auge. Diese Flüge gibt es preisgleich, manchmal günstiger oder mal knapp darüber auch in den Thailand Reisebüros. Im Jahr 2015 war z.B. bei uns das preisgünstigste Bangkok Flugangebot hin + zurück nur 359.- Euro, mit Vollservice ab München und hier in Berlin mit persönlichem Ansprechpartner. Auch wenn ich natürlich nicht für alle stationären Reisebüros sprechen kann, bin ich mir jedoch sehr, sehr sicher, dass die im FARANG annoncierenden Reisebüros auf den Thailand- und Asienstrecken so kompetent und auch erfahren sind, Ihnen den jeweils besten Tarif für Ihren Flug, Hotel, Tour etc. individuell für ihre Ansprüche und Vorlieben anbieten zu können. Bernd Kamjunke


Thai-Kindertag im Wat Buddhavihara

Am zweiten Samstag im Januar wird in Thailand jedes Jahr der Wan Deck (Kindertag) gefeiert. Er ist zwar kein offizieller Feiertag - aber Thailand ist im Gegensatz zu Deutschland sehr kinderfreundlich, obwohl es in Thailand auch viele benachteiligte Kinder gibt, werden überall im Land Feierlichkeiten für die Kids organisiert, bei denen diese natürlich voll im Mittelpunkt stehen.

Aus organisatorischen Gründen konnte erst am 24. Januar ein Kindertag-Fest im Wat Buddhavihara gefeiert werden. Schon in den frühen Morgenstunden wurde von fleißigen Helfern die Zeremonie-Halle für den großen Tag der kleinen Leute hergerichtet. Luftballons, Girlanden & Süßigkeiten wohin man schaut. Gemeinsam mit den vielen Kids, die mit ihren Eltern kamen, wurde gegen 11 Uhr für eine glückliche Zukunft gebetet & sich für das letzte Jahr bedankt.

Nach dem gemeinsamen Verzehr der vielen leckeren Speisen, die es in Hülle & Fülle gab, wurde das Kulturprogramm eröffnet. Der Höhepunkt nach den vielen Spielen für Jung & Alt war die kleine Modenschau, wo es - wie soll es auch anders sein - keine Verlierer gab. Sind sie doch allesamt unsere lieben Kids... Wohin man auch schaute waren glückliche Kinder zu sehen. All jenen, die geholfen haben, gemeinsam diesen besonderen Tag zu gestalten & zu feiern, möchte ich namens des FARANG-Teams danke sagen. Und glaubt mir nicht nur ich war happy in so viele strahlende Kinderaugen zu sehen. Peter Phetkhieo

Kurze Geschichte des Kindertags

1955 wurde am ersten Montag im Oktober der erste offizielle Kindertag begangen. Seit diesem Tag fand bis 1963 jedes Jahr am ersten Montag im Oktober der Kindertag statt. 1964 verschob man den Kindertag kurzerhand auf den zweiten Samstag im Januar. Begründung hierzu: Im Oktober mussten immer wieder Veranstaltungen wegen der starken Regenfälle abgesagt bzw. abgebrochen werden und es gibt eh schon zu viele Feiertage im Oktober.


Overstay ist kein Kavaliersdelikt

Verschärfte Strafen gegen Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht in Kraft

Wie "Der Farang" (Thailand) bereits mehrmals berichtet hat, drohen Urlaubern und Residenten, die gegen das Aufenthaltsrecht verstoßen, fortan härtere Strafen. Blieb es in 2015 lediglich bei medienwirksamen Ankündigungen der Einwanderungsbehörde, macht die Immigration ab 20. März Ernst. Wir fassen nachfolgend die Strafen bei "overstay" nochmal kurz zusammen.

Für zu viele Touristen und Residenten ist "overstay", die Überziehung des Visums, immer noch ein Kavaliersdelikt. Mitnichten! Es ist ein Vergehen, das mit Haft und Einreisesperre geahndet wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Ausländer seine Aufenthaltsgenehmigung um einen Tag, eine Woche oder einen Monat überzogen hat.

Bisher vertrauten Urlauber, deren Rückflug ein oder wenige Tage nach dem Visumablauf fest gebucht ist, für jeden Tag overstay im Flughafengebäude 500 Baht zu zahlen. Das Auswärtige Amt warnt jedoch vor der Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung. Auf seiner Webseite warnt die Zentrale des Auswärtigen Dienstes:

Haftstrafe bis Abschiebung

Verstöße gegen aufenthaltsrechtliche Bestimmungen sind in Thailand keine Kavaliersdelikte. Reisende, die die zulässige Aufenthaltsdauer überschreiten ("overstay"), riskieren Festnahme und Abschiebehaft, empfindliche Geld- und Haftstrafen, eine Abschiebung auf eigene Kosten und eine Wiedereinreisesperre. Für overstay bis zu längstens 40 Tagen wird zur Zeit eine pauschalierte Geldstrafe in Höhe von 500 Baht je zusätzlichem Aufenthaltstag, maximal 20.000 Baht, erhoben. Kann diese nicht bezahlt werden, folgt ein gerichtliches Verfahren, das im Regelfall zur Verhängung einer Geldstrafe oder einer Ersatzfreiheitsstrafe führt. Geldstrafen können auch bei Mittellosigkeit nicht auf deutsche öffentliche Mittel übernommen werden. Bis zur Abschiebung wird in der Regel Abschiebehaft angeordnet. Soweit das Auswärtige Amt.

Da diese Regelung laut Einwanderungsbehörde leicht umgangen werden kann, wurde sie verschärft. So hatte die Immigration erst im Oktober 2015 bei einem der größten Einsätze der letzten Jahre innerhalb einer Woche 9.265 Ausländer vorübergehend festgenommen, die keine gültige Aufenthaltserlaubnis vorweisen konnten. Auch wenn sich unter den Festgenommenen ausschließlich illegal im Königreich aufhaltende Personen aus Afrika, Bangladesch oder den Nahen Osten befanden, sollten auch Urlauber aus europäischen Ländern die Regeln zur Aufenthaltserlaubnis strikt beachten. Denn geraten sie in eine Routinekontrolle und haben ihr Visum auch nur um einen Tag überzogen, droht die sofortige Abschiebehaft.

Strafe im Voraus entrichten

Wer bereits bei der Einreise weiß, dass sein Rückflug einige Tage nach Ablauf des Visums erfolgt, sollte noch vor Abflug mit ausreichend Bargeld den Schalter der Immigration aufsuchen. Gleiches gilt, wenn man aus einem Grund einige Tage länger in Thailand bleiben muss. Wie oben bereits genannt, wird pro Tag eine Geldstrafe von 500 Baht berechnet. Bei drei Tagen overstay sind das zum Beispiel 1.500 Baht. Was nur wenige wissen: die anfallende Geldstrafe kann man sogar im Voraus entrichten, jedoch sollte man sich dies auf jeden Fall quittieren lassen. Bei der Überziehung des Visums über 90 Tage droht eine sofortige Haftstrafe und ein Einreiseverbot, das in den Reisepass und im System der Behörden ("Blacklist") vermerkt wird. In diesem Fall ist die Zuhilfenahme eines thailändischen Anwaltes unverzichtbar, weshalb man sich die Telefonnummer des Anwaltes seines Vertrauens bereits vorher notieren sollte. Björn Jahner


Tokeh - Der Ruf des Geckos

In unserem Haus wohnt mein Schwiegervater. Und das ist gut so, leben wir doch die meiste Zeit in Deutschland. Wie fast alle Männer im Isaan, so ist auch er ein sogenannter "Kleinwildjäger" (Großwild gibt es dort schon lange nicht mehr). Fische, Kröten, Käfer, Eichhörnchen, Schlangen sogar Ratten und Skorpione werden gejagt und verspeist.

Ich klagte ihm einst mein Leid, dass ein Vogel meine Zuchtfische aus meinem Fischteich fängt. Es war ein besonders schöner, seltener Vogel und er sah aus wie unser Eisvogel, nur etwas größer. Aber seine Nahrung sollte der doch gefälligst woanders suchen. Ich fragte, ob eine Vogelscheuche abhelfen kann. Darauf antwortete mein Schwiegervater: "Du solltest ein Netz über den Teich spannen. Aber ein solches, in dem sich die Vögel verfangen. So könnte Weau auch ab und zu einen Vogel kochen." Das tat ich dann nicht und beschloss mich an den schillernden Farben des Tieres zu erfreuen.

In diesem Jahr hatten wir wieder einmal eine Geckofamilie in unserem Haus zu Gast. Bei diesen Wesen ist es etwas anderes. Sie werden nicht verspeist. Die Einheimischen nennen sie Tokeh - Namen gebend ist der Klang seiner Rufe. Ruft er mindestens fünf Mal hintereinander "tokeh" - so soll dies Glück bringen. Es ist ein nützliches nachtaktives Tier, welches gern auf Dachböden lebt. Es frisst Spinnen, Mücken, Schaben, Heuschrecken, eigentlich alles, was es überwältigen kann. Man sagt ihm sogar nach, dass es Ratten vom Haus fernhält.

Meine erste Begegnung mit solchen Tieren hatte ich auf der Insel Ko Tao. Damals war ich mit einer deutschen Freundin auf einer Reise nach Neuseeland. Wir machten einen dreiwöchigen Zwischenstopp in Südostasien und besuchten Thailand und Malaysia. Es war später Nachmittag als wir mit einer Fähre auf Ko Tao eintrafen. Nach langer Suche fanden wir eine freie Hütte und die war auch für 6 Euro recht preiswert. In der Nacht störte mich, dass meine Freundin ständig aufs Klo ging und dort erbärmlich hustete. Aber was war das? Meine Freundin war gar nicht auf dem Klo, sie lag neben mir und das Husten auf dem Klo ging weiter! Wer aber hustete dort? Ich schaute vorsichtig nach: Niemand war da. Kaum hatte ich mich wieder ins Bett gelegt, ging das Husten weiter. Schlafen ging nicht mehr! Irgendwann wurde es hell. Bei Tageslicht sahen wir, dass unter dem Dachboden eine Geckofamilie lebte! Dachboden und Toilettenraum waren durch keine Wand getrennt und so kamen diese Tiere nach Herzenslust in den Toilettenraum und ließen Brunftschreie los.

Bei meiner diesjährigen Reise lebte ein Geckopärchen hinter einem Schrank in unserem Wohnzimmer. Das ging meiner Frau zu weit. Das Problem war nicht, dass es nachts beim Schlafen störte, sondern der Kot im Wohnzimmer. Also mussten die Tiere weg. Mein Schwiegervater wusste auch wie. Er baute am nächsten Tag eine Schlinge, befestigte sie an einem Stock und fing eines der Tiere ein. Zum Schutz der Hand benutzte er eine Plastiktüte. Das Tier fauchte gefährlich und versuchte zu beißen. Das ignorierte mein Schwiegervater, schließlich ist er ein erfahrener "Kleinwildjäger". Danach setzte er es in weiter Ferne im Dschungel aus. Das gleiche tat er auch mit dem zweiten Tier. Brachte es aber an eine andere Stelle. In der Nacht hörten wir aus weiter Ferne das sehnsüchtige Rufen der Geckos. Irgendwann fanden sie wieder zueinander und nach einigen Tagen waren sie wieder in unserem Haus. Weil unser Urlaub aber bald vorbei war ließen wir sie dort wohnen. Franky Kuchenbecker


RA Bümlein informiert:

Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses - immer eine Prüfung wert! - Teil 1

Mit einer Kündigung sind viele Fragen verbunden. Wovon werde ich in Zukunft leben? Was muss ich jetzt tun? Und - geht das eigentlich so einfach? In dieser Ausgabe widmen wir uns der Frage, ob der Chef eigentlich einfach so kündigen kann.

Auf jeden Fall gilt jedoch, dass der Arbeitnehmer eine Frist von 3 Wochen einhalten muss, wenn er die Kündigung vom Gericht überprüfen lassen möchte. Daher ist unsere Empfehlung: Melden Sie sich sofort, wenn Sie eine Kündigung erhalten, damit wir die Angelegenheit prüfen können.

Für Arbeitgeber ist die Situation noch schwieriger. Denn sie müssen vor dem Ausspruch der Kündigung bereits alle Fehler vermeiden. Sie können viel falsch machen bei Kündigungen, was oft dazu führt, dass sie später "draufzahlen". Wir empfehlen daher Arbeitgebern sich vor dem Ausspruch einer Kündigung anwaltlich beraten zu lassen.

Zunächst einmal ist eine Kündigung nur schriftlich wirksam. Viele Arbeitgeber rufen die Kündigung zu, erklären sie am Telefon oder schicken eine SMS. In diesem Fall ist die Kündigung unwirksam. Ausserdem hat der Arbeitgeber die Kündigungsfrist einzuhalten. Diese kann sich aus dem Gesetz, aus dem Arbeitsvertrag oder aus einem Tarifvertrag ergeben. Die Frage, wie lang die Kündigungsfrist ist, kann daher nicht allgemein beantwortet werden. Oft gehen die Arbeitgeber von einer zu kurzen Kündigungsfrist aus. Dies kann von jedem Arbeitnehmer angegriffen werden. Ausnahme ist natürlich die sog. fristlose Kündigung. Formelle Regeln sind ebenfalls zu beachten, so hat in Betrieben mit Betriebsrat der Arbeitgeber zunächst den Betriebsrat anzuhören. Schon die Art der Anhörung ist oftmals nicht korrekt und dies kann dazu führen, dass eine Kündigung unwirksam ist.

In Betrieben mit mehr als 10 Mitarbeitern gilt außerdem das Kündigungsschutzgesetz, wobei Teilzeitbeschäftigte nur anteilig und Auszubildende gar nicht mitgerechnet werden. Zudem besteht Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz erst nach einer ununterbrochenen Betriebszugehörigkeit von 6 Monaten.

Greift der Kündigungsschutz ein, muss der Arbeitgeber vor allem einen Kündigungsgrund darlegen. Hier gibt es drei Fallgruppen. Die häufigste dürfte die betriebsbedingte Kündigung sein. Der Arbeitgeber behauptet, der Arbeitsplatz sei weggefallen. In diesem Fall muss der Arbeitgeber nicht nur nachweisen, dass diese spezielle Stelle weggefallen ist, sondern dass wirklich die Arbeit nicht mehr verrichtet werden muss. Vielleicht gibt es auch eine andere freie Stelle im Unternehmen, die erst angeboten werden müsste? Außerdem muss eine Auswahl zwischen den Arbeitnehmern erfolgen, die sog. Sozialauswahl. Auch hier gibt es Regeln zu beachten - welche Arbeitnehmer sind in den Vergleich einzubeziehen, worauf ist bei der Auswahl abzustellen? Dauer der Betriebszugehörigkeit, Alter und Unterhaltspflichten sind jedenfalls wichtige Kriterien.

Werden ganze Abteilungen aufgelöst, bewegt man sich zudem schnell im Bereich der sog. Massenentlassungen, für die weitere besondere Vorschriften gelten. Mit den weiteren Kündigungsgründen befassen wir uns in einer der nächsten Ausgaben.

Haben Sie Fragen zu einer Kündigung oder zum Arbeitsrecht generell? Wir beraten Sie gern.


Das Wesentliche aus 2015

Jahresrückblick vom Magazin "Der Farang" aus Thailand

Januar

Massiv geht die Regierung mit neuen Gesetzen gegen Sklavenarbeit auf Fischkuttern und gegen den damit verbundenen Menschenhandel vor. Die Fischkutter müssen registriert und mit einem Überwachungssystem ausgerüstet werden. Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) haben 17 Prozent der Arbeiter auf thailändischen Fischerbooten von Ausbeutung und Missbrauch berichtet.

Die ehemalige Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra wird vom Parlament nachträglich ihres Amtes enthoben. Sie wird für schuldig befunden, bei der Überwachung des Reisankaufsprogramms der Regierung ihre Pflichten verletzt zu haben. Yingluck darf in den kommenden fünf Jahren kein politisches Amt bekleiden. Kurz darauf lässt der Oberste Gerichtshof in Bangkok eine Klage gegen Yingluck wegen Korruption zu. Erneut geht es um das umstrittene Projekt zur Förderung des Reisanbaus, das nach Angaben des Finanzministeriums dem Staat einen Verlust von 500 Milliarden Baht gebracht hat. Yingluck droht eine Haft.

Februar

Vor dem Bangkoker Einkaufszentrum Siam Paragon gehen zwei Sprengsätze hoch. Die selbst gebastelten Rohrbomben verletzten zwei Personen. Nach dem ersten Anschlag seit dem Militärputsch im Mai 2014 werden landesweit die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt.

Thailand verbietet Leihmutterschaften von Ausländern. Von einer fremden Frau ein Baby austragen zu lassen, ist nur noch erlaubt, wenn die Leihmutter mindestens 25 Jahre alt ist und zumindest einer der Partner thailändischer Abstammung ist. Das neue Gesetz unterbindet den sogenannten Fruchtbarkeits-Tourismus.

März

Das Provinzgericht Pattaya verurteilt 15 Rothemden wegen des Sturms auf die Tagungsstätte Royal Cliff beim ASEAN-Gipfel im Jahr 2009 zu jeweils vier Jahren Gefängnis. Unter den Verurteilten sind prominente Rothemden wie Arisman Pongruangrong und das ehemalige Parlamentsmitglied Worachai Hema.

Die Zivile Luftfahrtbehörde Thailands hat nach Ermittlungen der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) der UN global geltende Standards nicht eingehalten. Japan und Korea lassen vorerst keine neuen Charterflüge und Linienflüge von Thailand aus zu. Laut Luftfahrtexperten soll die staatliche Agentur nur 21 von 100 festgeschriebenen Regeln berücksichtigt haben. Einige Monate später zeigt die ICAO Thailands Luftfahrtbehörde als letzte Warnung die rote Karte.

April

Der König hebt per Dekret das seit Mai letzten Jahres geltende Kriegsrecht auf. Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha ersetzt es durch den Artikel 44 der Übergangsverfassung. Danach behält der Militärrat National Council for Peace and Order (NCPO) die absolute Macht. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch kritisiert, die Verfassung sehe keinen Schutz vor Menschenrechtsverletzungen vor.

Im Tiefgeschoss des Parkhauses am Einkaufszentrum CentralFestival Samui explodiert eine Autobombe. Unter den sieben Verletzten ist ein 12 Jahre altes Mädchen aus Italien. Spuren führen in den von Gewalt beherrschten, von Aufständischen terrorisierten Süden, doch restlos aufgeklärt wird der Anschlag nicht.

Mai

Im Grenzgebiet zu Malaysia werden Massengräber mit den sterblichen Überresten von aus Myanmar und Bangladesch geflüchteten Rohingya entdeckt. Schlepper haben Tausende Menschen über das Meer ans thailändische Festland gebracht, in provisorischen Camps unter menschenunwürdigen Bedingungen untergebracht, Hunderte misshandelt, Flüchtlinge auch ermordet oder von deren Familien in Myanmar Lösegeld gefordert. In den folgenden Monaten werden über 150 Haftbefehle gegen Regierungsbeamte, Kommunalpolitiker, Militärs und Polizisten wegen Beteiligung am Menschenhandel ausgestellt. Thailand wird heftig kritisiert, Boote mit Rohingya an Bord zurück aufs offene Meer zu schicken. Kritik gibt es auch an der Unterbringung von Flüchtlingen in überfüllten Lagern.

Vor einem Jahr verhängte das Militär das Kriegsrecht, zwei Tage später, am 22. Mai, folgte der Putsch. Ein Jahr danach hat Putschistenführer General Prayut Chan-o-cha sein wichtigstes Ziel nicht erreicht: die Versöhnung der gespaltenen Nation. Thailand ist davon weit entfernt. Und der Zeitplan der sogenannten Roadmap für die Rückkehr zur Demokratie muss immer wieder aktualisiert werden.

Juni

Vor dem Strand Thong Lang der Pattaya vorgelagerten Insel Larn sinkt eine Fähre. Alle 82 Passagiere werden von anderen Schiffen rechtzeitig und unverletzt gerettet. Das hölzerne Schiff der Petchara Boat Company ist auf dem Weg nach Pattaya, als es mit Wasser voll läuft. Tage später muss eine weitere Fähre evakuiert werden. Auf dem Schiff mit 102 chinesischen Urlaubern an Bord bricht im Maschinenraum Feuer aus. Mehrere Boote eilen herbei und nehmen die Passagiere auf.

Die Gesundheitsbehörden melden die erste Mers-Erkrankung. Ein 75-jähriger Tourist aus Oman hat sich infiziert. Er befindet sich im Bamrasnaradura Infectious Disease Institute in Nonthaburi in Quarantäne. Drei Angehörige werden ebenfalls isoliert, 161 mögliche Kontaktpersonen beobachtet. Nach zwei Wochen wird der Patient als geheilt entlassen, Mers hat sich nicht weiter ausgebreitet.

Juli

Thailand steht vor der schlimmsten Wasserkrise seit Jahrzehnten. Langanhaltender Regen bleibt aus, die großen Talsperren leeren sich. In einigen Provinzen können Haushalte nicht mehr versorgt werden. Unter Strafandrohung ist es Landwirten im Chao-Phraya-Becken untersagt, weiterhin Wasser auf die Felder zu pumpen. Das wenige Wasser, das aus den Seen in die Flüsse fließt, wird für die Haushalte und Industrie benötigt. Die Regierung ruft die Bevölkerung zum Wassersparen auf.

Auf der Koh Samui beginnt vor dem Provinzgericht der Doppelmordprozess von Koh Tao. Zaw Lin und Wai Phyo aus Myanmar sind angeklagt, am 15. September 2014 die beiden britischen Touristen Hannah Witheridge und David Miller ermordet zu haben. Die Polizei muss scharfe Kritik einstecken, sie soll wichtige Spuren verwischt und Beweismaterial vernichtet haben. Nach 19 Verhandlungstagen sollte das Urteil am 24. Dezember verkündet werden.

August

Auf der Fahrt mit einem Jeep am Wasserfall Namuang der Koh Samui kommt eine 27-jährige Deutsche ums Leben. Bei einem Halt rollt der offenbar nicht ausreichend gesicherte Jeep plötzlich rückwärts, überschlägt sich und begräbt die Touristin unter sich. Die Urlauberin hatte über dem Fahrerhaus auf einer angeschweißten Sitzbank gesessen.

Am Erawan-Schrein in Bangkok explodiert eine Bombe. Sie reißt 20 Menschen in den Tod, verwundet werden weitere 130. Unter den Opfern sind viele ausländische Touristen. Einen Tag später geht am Sathon-Pier ein Sprengsatz hoch, niemand kommt zu Schaden. Gerichte erlassen Haftbefehle gegen 17 Frauen und Männer. Darunter sind die beiden Hauptverdächtigen. Adem Karadag soll die Bombe am Schrein platziert haben, Yusufu Meirili den Sprengsatz per Fernbedienung ausgelöst haben. Die Ausländer sollen sich vor einem Militärgericht verantworten.

September

Der Reformrat (NRC) lehnt die neue Verfassung ab. Damit ist die Rückkehr Thailands zur Demokratie wieder ungewiss. Die Junta muss einen neuen verfassungsgebenden Ausschuss bestimmen. Wahlen zum Parlament und die Bildung einer neuen Regierung werden sich um mindestens ein halbes Jahr verzögern. Das Militär wird voraussichtlich bis Mitte 2017 das Sagen haben.

Der tropische Sturm Vamco bringt sintflutartige Regenfälle und Überschwemmungen in 24 Provinzen. Pattaya erlebt die schlimmste Hochwasserkatastrophe in seiner Geschichte, sie wird abends für Zehntausende Menschen zum Alptraum. Straßen werden zu reißenden Flüssen, ganze Stadtviertel stehen stundenlang unter Wasser, Autos und Motorräder bleiben stecken. Der abendliche Verkehr staut sich kilometerweit. Von der Koh Larn werden fast 400 thailändische und ausländische Urlauber mit Schiffen evakuiert. Landesweit gibt es drei Tote.

Oktober

Eine 20-jährige Deutsche kommt im Meer vor der Koh Samui mit den Tentakeln einer Würfelqualle in Berührung und erleidet schwere Verbrennungen. Die Urlauberin stirbt im Krankenhaus. Es ist der dritte Todesfall in gut einem Jahr. Im August 2014 starb ein fünfjähriger Junge aus Frankreich, am 31. August des Jahres eine 31 Jahre alte Thailänderin nach Berührung mit einer Würfelqualle. Sie zählt zu den giftigsten Meereslebewesen.

Die Ethikkommission des Weltfußballverbandes FIFA sperrt den Präsidenten des Thailändischen Fußballverbandes Worawi Makudi für 90 Tage. Ihm wird ein Verstoß gegen den FIFA-Ethikcode vorgeworfen. Den genauen Grund teilt der Weltfußballverband nicht mit. Worawi ist für 90 Tage von allen Fußball-Aktivitäten suspendiert. Er war Ende Juli von einem Gericht in Bangkok zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten wegen Urkundenfälschung verurteilt worden. Dagegen hatte er Einspruch eingelegt. Das ehemalige Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees war mehrfach der Korruption und Veruntreuung von Geldern beschuldigt worden, hatte dies aber immer bestritten.

November

Wegen Geldwäsche, Drogenschmuggels und weiterer Straftaten verurteilt ein Bangkoker Strafgericht einen im Juli letzten Jahres in Pattaya festgenommenen 55-jährigen Holländer zu einer Haftstrafe von insgesamt 103 Jahren. Davon soll er 20 Jahre absitzen. Seine thailändische Frau erhielt eine 12-jährige Gefängnisstrafe. Der Mann hatte jahrelang große Mengen Marihuana in die Niederlande geschmuggelt und mit dem Erlös, einem dreistelligen Millionenbetrag, in Thailand Häuser und Luxusautos erworben.

Die beiden deutschen Mitglieder des Europäischen Parlaments, Elmar Brok und Werner Langen, laden die ehemalige Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra nach Brüssel oder Strassburg ein, um mit ihr die politische Situation Thailands zu diskutieren. Die Militärregierung ist nicht amüsiert und unterstreicht, es sei eine persönliche Einladung und keine des Europäischen Parlaments. Die Regierung wundert sich, dass eine des Amtes enthobene und vom Obersten Gerichtshofs der Pflichtverletzung beim Reisförderprogramm angeklagte Politikerin als Vertreterin des Königsreichs die thailändische Politik erklären soll. Das Oberste Gericht für von Politikern verübte Straftaten verbietet Yingluck Shinawatra, nach Europa zu reisen.

Dezember

Bei der zivilen Luftfahrt Thailands stellt die US-Bundesluftfahrtbehörde FAA erhebliche Mängel fest. Weil das Königreich nicht die weltweit geltenden Anforderungen erfüllt, wird Thailand von der Kategorie 1 in die Kategorie 2 herabgestuft. Für Thailand hat die Herabstufung derzeit keine Auswirkungen, weil keine lokale Fluggesellschaft die Vereinigten Staaten anfliegt. Die Regierung verweist auf die personelle Verstärkung und Neuausrichtung der Zivilen Luftfahrtbehörde (DCA) und sagt zu, bis August kommenden Jahres die Betriebsgenehmigungen von 28 Airlines und die Lizenzen von 2.300 Piloten nach internationalen Standards zu überprüfen.

Millionen Thais ehren ihren König. Landesweit übergeben sie Mönchen besonders viele Almosen, besuchen Tempel, knien und beten vor Porträts des Herrschers, nehmen an Paraden teil oder versammeln sich abends zu Kerzenumzügen. Die große religiöse Zeremonie auf dem Bangkoker Platz Sanam Luang führt Ministerpräsident General Prayut Chan-o-cha an. Thais tragen traditionell Gelb, die Farbe wird mit dem Montag verbunden. An diesem Wochentag wurde Seine Majestät geboren. König Bhumibol Adulyadej wurde 88. Jahre und verbringt seinen Geburtstag, wie seit Jahren, im Bangkoker Siriraj-Krankenhaus.


Ching schreibt für FARANG

Friendship: Der erste Monat des Jahres 2016 beginnt mit einer Eiseskälte. Hoffentlich ist es vorbei. Die Internationale Grüne Woche in Berlin ist vor kurzem zu Ende gegangen. Ich war dieses Jahr leider nicht dort. Ich bin sehr traurig darüber. Sonst gehe ich immer mit meiner Tochter hin und treffe viele Freunde und Bekannte, aber die Grippewelle hat mich erwischt. So ein Pech aber auch! Die weltgrößte Agrarmesse musste nach Angaben der Veranstalter einen leichten Besucherrückgang von gut 15.000 Besuchern im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Auch die Gesamtumsätze der Aussteller lagen mit 47 Millionen Euro knapp unter dem Wert des Vorjahres. Die Grüne Woche hat sich wieder als die Leitmesse für nationale und internationale Agrarwirtschaft präsentiert. In diesem Jahr hatten sich 1.660 Aussteller aus 65 Ländern vorgestellt.

Gewalt in Flüchtlingsunterkunft: In einer Flüchtlingsunterkunft in Leimen ist in einer Nacht ein Streit mit bis zu 200 Bewohnern eskaliert. In der Anlage leben insgesamt 500 Menschen. Laut Polizei wurden nach einer Schlägerei 5 Verletzte ins Krankenhaus gebracht. Die unterschiedlichen religiösen Hintergründe gelten als Auslöser für den Streit. Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und man über den Rest einfach nur lächelt. Ja, was würde unsere Mutti Merkel tun? Schweigt sie, glaubt sie einfach nur ihren Glauben oder lächelt sie? Die Mona Lisa und Mutter Teresa Deutschlands muss sich jedoch auch mal der Situation stellen und dafür sorgen, dass Ordnung reinkommt.

Schneesturm Notstand in den USA: Einer der härtesten Schneestürme seit vielen Jahren hat an der Ostküste der USA das öffentliche Leben völlig lahm gelegt. Vielerorts wurden historische Schneehöhen erreicht. Es gab über 20 Tote, mehr als 6.000 Flüge wurden gestrichen wie auch alle Broadway-Shows in New York. Zudem gilt ein Fahrverbot in New York und Baltimore. Und es gab tausende Verkehrsunfälle, mehr als 220.000 Menschen blieben zeitweise ohne Strom. 2.200 Nationalgardisten waren im Einsatz. 11 Bundesstaaten und die Hauptstadt Washington riefen den Notstand aus. Viele mit meinen Wurzeln habe ich in den Staaten und Bekannte leben dort.

Klimawandel bedroht Australien: Der Klimawandel ist Experten zufolge für eine Reihe verheerender Buschbrände in Australien verantwortlich. Ungewöhnlich früh einsetzende Hitzewellen hatten schon sehr früh in der laufenden Saison Buschbrände ausgelöst. Das geht aus einem Bericht des australischen Klimarates hervor. Sie hätten im Süden des Landes hohe Ernteausfälle sowie Verluste in Milliardenhöhe verursacht. 2015 war nach Daten der US-Klimabehörde weltweit das mit Abstand heißeste Jahr seit Aufzeichnung der Wetter Daten 1880. In Deutschland war 2015 das zweitwärmste Jahr nach dem Rekordhalter 2014.

Werbung für Werbung - An alle Geschäftstüchtigen: Schaltet Eure Werbeanzeigen im FARANG! Egal, ob Ihr Betreiber eines Lokals, Beauty Salons, Finanzbüros oder einer Tanzschule seid, ob es eine komplette Seite oder nur eine Anzeige in Briefmarkengröße ist. Meldet Euch direkt beim Redaktionschef Herr Mathias Heinrich (Handy 0172 - 380 78 75). Es lohnt sich!

Zum Schluss noch was Witziges: Blöde Party, wenn ich meine Hose finde gehe ich. So eine Party habe ich schon mal gehabt bei "Salambo" an der Halensee Brücke. Damals noch 3oo,- Mark Eintritt, ha, ha, da war ich noch Junggeselle. Getränke inklusive. Ich kaufte damals nur noch dieses gesunde Wasser mit den Zusätzen Hopfen und Gerste drin: Bier. Am Wochenende rief ein Kumpel mich immer an und er fragte immer "wollen wir, wollen wir", dann sagte ich "ja, wenn du mir früh genug Bescheid sagst, bin ich auch spontan".

Einen noch: Sohn: "Papa was ist ein Alkoholiker?" Vater: "Siehst du die 4 Bäume da? Alkoholiker sehen da 8." Sohn: "Da sind aber nur 2 !!!" Und merkt Euch: Schöne Worte sind nicht immer wahre Worte, wahre Worte sind nicht immer schön. Friendship: Mit lieben Wünschen und alles Gute!


Thailand auf der Grünen Woche

Zum 81. Mal wurde auf dem Messegelände unter dem Funkturm vom 15. bis 24.01. die Grüne Woche (kurz IGW) eröffnet. Sie ist eine einzigartige Ausstellung der Ernährungs- und Landwirtschaft sowie des Gartenbaus und ist der Ausgangspunkt für das Global Forum (GFFA) mit über 70 Resortministern. Nahrungs- und Genussmittelproduzenten aus aller Welt nutzen die IGW in Form von Ländergemeinschaftsschauen und Produktmärkten als Absatz- und Testmarkt sowie zur Imagefestigung.

Am 15. Januar eröffneten Chirstian Schmidt (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft), die Botschafterin Nongnuth Phetcharatana, Fr. Nisakorn Jungjaroentham (stellv. Generalsekretärin, Ministerium für Industrie, Thailand) und Herr Joachim Rukwied (Präsident des Deutschen Bauernverbandes) den Thailand Pavillon in Halle 6.2. Er war der Anziehungspunkt für alle Thailand Freunde. Präsentiert wurden diesmal mehrere Initiativen des Königshauses und der Regierung zur Stärkung der Landbevölkerung. Auch gab es zahlreiche Stände, die thailändische Speisen & Produkte anboten. Die Vielfalt Thailands konnten die Besucher der IGW in der Gemeinschafts-Schau von Thailand bestaunen und sich an so manchen Köstlichkeiten erfreuen: Kokusnusswasser als Erfrischungsgetränk, Maracuja-Saft, hochwertige Teesorten, Granulat der Longanfrucht und Kokos-Marmelade gehörten ebenso zum Angebot wie leckere Thai-Gerichte.

Mir fielen einige Bekannte auf: die freundliche Meo vom DAO Thai Restaurant, die Massage Mädels von der Ban Chang Thai-Massage. Die Messebesucher konnten bei ihnen in den Genuss einer 10-minütigen Thai Massage kommen. Für das Unterhaltungsprogramm sorgte u.a. die Gruppe Ban Mai Ru Roi mit ihren Thai-Tänzen und Show-Darbietungen.

Der lokale TV-Sender RBB machte ein Interview über die Früchte Thailands mit dem Repräsentanten von Marketing Organisation for Farmers, Ministry of Agriculture of Thailand. Die Sendung wurde am Montag, den 18.01., ausgestrahlt. Für die Bereitstellung der Fotos (leider war ich nicht rechtzeitig zur Eröffnung anwesend) bedanke ich mich bei unserer Fotografin Linda - Danke! Peter Phetkhieo


Myanmar zwischen Tradition und Aufbruch

Rezension

Der Fotograf Michael Lohmann hat im Jahr 2015 einen schönen Fotobildband mit Begleittexten herausgebracht, der sich mit Myanmar beschäftigt, welches früher unter dem Namen Burma bekannt war. Das Buch gliedert sich in insgesamt 8 Teile, beginnend mit der ehemaligen Hauptstadt Yangon, es folgen die Kyaikhtiyo-Pagode (Goldener Felsen), der Südosten des Landes mit Mawlamyaing (Hauptstadt des Mon-Staates), Hpa-an (Hauptstadt des Kayin-Staates) und Bago, die alte Hauptstadt der Mon-Könige (mit der höchsten Pagode Myanmars, der 114 m hohen Shwemawdaw-Pagode sowie dem 55 m langen Shwethalyaung-Buddha).

Der nächste Teil beschäftigt sich mit Kalaw, der alten Sommerresidenz der Briten in der Kolonialzeit, und Pindaya, der Heimat des Danu-Volkes. Weiter geht die fotografische Reise zum berühmten Inle-See, bekannt durch die "Inthas", die "Söhne des Sees" mit ihrer berühmten Einbeinrudertechnik. Es folgt Mandalay, bis 1885 die Hauptstadt des letzten burmesischen Königreiches, dann die fantastische Tempellandschaft von Bagan, und die Reise endet in Sittwe und Mrauk U, dem einstigen Zentrum des Königreiches Arakan im Nordwesten des Landes.

Die Fotoauswahl kann man nur als gelungen bezeichen. Die Bilder legen zwar den Schwerpunkt eindeutig auf die Darstellung von Pagoden und buddhistischen Riten, die auch eingehend erklärt werden, dennoch kommen auch Bilder des Alltages der Menschen Myanmars nicht zu kurz, und viele Bilder zeigen für das Land typische Szenen. Unter den vielen Fotografien sind sehr stimmungsvolle Aufnahmen, auch Nachtbilder, die eine sehr beeindruckende Sicht insbesondere auf die Pagoden und ihre Umgebung bieten. Sehr sehenswert sind, neben den Landschaftsaufnahmen und den Bildern der buddhistischen Heiligtümer, auch die Gesichter der Menschen, die, trotz ihres oftmals bestimmt nicht leichten Lebens, eine bemerkenswerte buddhistische Gelassenheit zeigen. Aber auch der Aufbruch Myanmars in die Moderne zeigt sich z.B. in den Aufnahmen von jungen Menschen mit verwegenen Haarfrisuren.

Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Fotobuch mit vielen interessanten und stimmungsvollen Bildern sowie kurzen, knappen aber informativen Texten, das Spaß auf einen Besuch in diesem sehr schönen Land in Südostasien macht! Dr. Volker Wangemann, Berlin

MYANMAR ZWISCHEN TRADITION UND AUFBRUCH von MICHAEL LOHMANN
TECKLENBORG VERLAG,
STEINFURT, 2015, 168 SEITEN
ISBN:978-3-9444327-24-2, 34.50 Euro


Christliche Deutsche Schule Chiang Mai

Die Christliche Deutsche Schule Chiang Mai steht als vom Auswärtigen Amt personell und finanziell geförderte deutsche Auslandsschule für ein exzellentes deutschsprachiges Ausbildungsangebot im Norden Thailands. Beginnend in der Kinderkrippe reicht dieses über Kindergarten, Grundschule, die Sekundarstufen bis hin zur Allgemeinen Deutschen Hochschulreife (DIAP). Die Persönlichkeitsentwicklung bildet auf der Grundlage eines christlichen Werteverständnisses einen besonderen Bildungsschwerpunkt. Das einladende Schulgelände und die herzliche Atmosphäre in der Schulgemeinschaft sind Markenzeichen der CDSC, die vielen Eltern schon beim ersten Besuch auffallen. Unser Internetangebot möchte Ihnen unsere Schule vorstellen, Fragen beantworten sowie Möglichkeiten eröffnen mit uns in Kontakt zu treten. Ich würde mich darüber freuen. Ulrich Erfort, Schulleiter

Wir laden zur Fun Fair in die CDSC ein

Der Termin ist für den 12. März angesetzt und wie in den vergangenen Jahren gibt es wieder einen Flohmarkt, gutes Essen und lustige Spiele. Wie im letzten Jahr werden wir auch 2016 die Essensstände in die Kantine verlagern, damit wir insgesamt mehr Platz haben und Besucher mehr von unserer Schule sehen können. In diesem Sinne wollen wir auch Führungen durch die Schule organisieren, sodass sich Interessenten auch das übrige Gelände ansehen können.

Wenn Sie selbst einen Stand mieten möchten, so melden Sie diesen bei Khun La unter Tel. Thailand 085 - 618 5896 oder per E-mail: swaporn69@gmail.com gegen eine Gebühr von 200 THB an. Sagen Sie auch Ihren Freunden Bescheid - und: Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

www.cdsc.ac.th/de


Somthai in Kaarst und Willich- echte thailändische Heilkunst

"Hier eröffnet in Kürze eine Thai Massage" - Ein Schild in einem Schaufenster sorgte 2008 in den Straßen von Holzbüttgen für Aufregung und Getuschel hinter vorgehaltener Hand. Die exotische Verheißung im Schaufenster fand man zu jener Zeit in dieser katholischen Gegend eher verrucht und anzüglich.

Holzwas? - Holzbüttgen ist ein 6.000- Einwohner Stadtteil der Stadt Kaarst (42.000 Einwohner) am Niederrhein, die wiederum zwischen Düsseldorf und Mönchengladbach liegt, also ziemlich im äußersten Westen Deutschlands.

Acht Jahre später schauen die Existenzgründer von damals, Wasana (39) und Michael (49) Laumen, auf ihr Werk und erfreuen sich an zwei gut gehenden Betrieben in Kaarst und der etwas grösseren Nachbarstadt Willich (2010 eröffnet), in denen sie mit rund 15 Masseurinnen und bis zu 4 Rezeptionistinnen an sieben Tagen der Woche arbeiten. Der meditierende Mönch im Logo von "Somthai Massage & Wellness" ist ein Sinnbild der engen Verbindung zwischen der Thai Massage, dem Buddhismus und dem thailändischen Königreich. Sie waren die ersten in der Region und konnten bis heute die Marktführerschaft erhalten, obwohl auch am Niederrhein - wie überall in Deutschland - die Konkurrenz nicht schlief. Und die Kaarster und Willicher haben längst gezeigt, dass sie weltoffen und neugierig sind und dass unterm Strich für sie nur eins zählt: Qualität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Da lag das deutsch-thailändische Ehepaar (1 Tochter, 6 Jahre) mit dem Credo auf der richtigen Spur, denn auch dieses lautet: Qualität. Wasana Laumen, die aus Lop Buri (Pak Chong) stammt, hat ihre langjährige Massageausbildung, die sich aus vielen absolvierten Schulungsmodulen an der Tempelschule Wat Po und in Ausbildungsstätten in Deutschland rekrutiert, im Jahr 2013 mit der Ausbildung und Prüfung zum Master-Trainer gekrönt. Zuvor hatte sie bereits an der Ausbildung zum Spa Manager der Thai Spa Vereinigung Deutschland e.V. teilgenommen, wo Somthai seit 2009 zu den Mitgliedern der ersten Stunden zählt. Aber auch Michael Laumen, der von Haus aus Autoverkäufer ist, trat 2011 einen längeren Aufenthalt in Bangkok an und absolvierte eine Massageausbildung. "Ich muß genau wissen wovon ich rede, auch wenn ich nicht selber bei den Kunden Hand anlege. Für die Mitarbeiterführung und für die Kundenberatung brauche ich profunde Fachkenntnisse", erklärt der 49-jährige. 2012 kam dann eine große Delegation der Thai Spa Vereinigung e.V. zu einem Fachtreffen über Qualität und Zertifizierung, dessen Ausrichter Somthai war, nach Kaarst. Lohn der Mühe: Die anwesenden Mitglieder erklärten die Betriebe einhellig für vorbildlich und besonders empfehlenswert.

"Somthai" steht auch für geschmackvoll und natürlich thailändisch anmutende Praxisräume, die regelmäßig aufgefrischt und renoviert werden. "Dann schließen wir für ein paar Tage und hinterher sieht alles aus wie neu. Man darf nicht betriebsblind werden, wenn man jeden Tag im eigenen Geschäft steht", erklärt die sympathische Chefin. Wenn die Deko und Ausstattung im Inneren schon schön ist, dann ist das absolute Highlight das Schaufenster. "Wir können gar nicht verstehen, dass viele Thai Massagen ihre Scheiben zukleben und ihr Fenster nicht richtig nutzen", wundert sich Michael. "Wir nehmen sogar an Wettbewerben zur Schaufensterdeko teil und haben in den letzten drei Jahren den örtlichen Wettbewerb gewonnen. Das bringt natürlich unheimlich viel Aufmerksamkeit und Anerkennung und macht zudem einen Riesenspaß. Zudem wir bei der Deko nicht alleine auf thailändische Themen setzen, sondern uns mit dem lokalen Brauchtum und den Traditionen auseinandersetzen."

Im Jahr 2015 hat Somthai einen Wettbewerb mit einem Diorama zum Thema Schützenfest gewonnen, an dem Michael monatelang gewerkelt hat.

Aber auch jenseits der Schaufenstergestaltung ist das Marketing von Somthai sehr strategisch und häufig originell. So haben es die beiden Betriebe sogar schon ins WDR-Fernsehen geschafft, wo sie in einer Reportage über Massagen vorgestellt wurden. Aber auch die Teilnahme an Stadtfesten und Gesundheitstagen gehört zum Marketing-Repertoire, wie auch der Einsatz eines Tuk-Tuks zu Werbezwecken. Einen richtigen Hingucker landete Somthai mit einer Außendeko vor den Geschäftsräumen, wo mit Schaufensterpuppen und einer Massageliege eine Massageszene dargestellt wurde. Nicht wenige Autofahrer schnappten nach Luft, als sie dachten, jetzt würde bei wenigen Grad Außentemperatur im Freien massiert. So hatte man einen prima Aufhänger, um mit Kunden und Schaulustigen über die außerordentliche Ruhe und Harmonie in den Innenräumen von Somthai zu sprechen, wo es den Masseurinnen strikt verboten ist, die Massagen zu irgendeinem Zweck zu unterbrechen. Das ist aber auch gar nicht nötig, da während der gesamten Öffnungszeiten die Rezeption und das Telefon mit deutschsprachigen Mitarbeitern besetzt sind, die nur zu diesem Zweck mitarbeiten.

www.somthai.de

Autor: Mario Mensing

2 x Somthai Thai-Massage & Wellness
Nordkanalallee 1 in 41564 Kaarst
Tel. 02131 - 67 775

und
Bahnstraße 66 in 47877 Willich
Tel. 02154 - 88 49 179


Farang und Lotusblüten / Mit dem Rucksack durch die Mekongregion

Leseprobe

In dieser Leseprobe gibt es wieder erotische Begebenheiten. Diese habe ich mit Punkten ersetzt. Wer das Original lesen möchte, kann das Buch übers Internet bestellen oder direkt in unserem Kanucamp in Altfriesack, auf Wunsch mit einer Vorlesung, käuflich erwerben.

Was bereits passierte:

Das Greenhorn Fredy reiste nach Thailand um die Frau fürs Leben zu suchen. In Bangkok auf der Khao San Road traf er Klara, eine deutsche Internetbekanntschaft. Gemeinsam besuchten sie die ehemalige siamesische Hauptstadt Ayutthaya und reisten weiter in den Norden nach Chiang Mai. Hier trennte Fredy sich von Klara. "Nie wieder eine deutsche Frau." Meinte er. Klara schnarchte, war fett, garstig und zickig. Mit einem geliehenen Motorrad reiste er allein weiter. In den Bergen lernt er die Studentin Fa kennen. Sie wurden Freunde und unternahmen eine Motorradexkursion. Danach reiste Fredy über den Mekong weiter nach Laos. Ein Abstecher nach Vietnam misslang und Fredy fiel in die Hände einer laotischen Räuberbande. Auf den "4.000 Inseln" (eine Inselgruppe im Mekong begegnete er Mathias, Sabine und Frank.

Gemeinsam reisten sie nach Kambodscha und besuchten die Tempelanlagen Angkor Wat und die Hauptstadt Phnom Penh. Dort trennten sich ihre Wege. Sabine und Frank zogen weiter nach Vietnam, Mathias fuhr über Aranyaprathet nach Thailand zur Insel Ko Chang und Fredy blieb in Kambodscha.

Nach dem Frühstück nahm mein Freund Fredy einen Bus Richtung Süden. Die Fahrt war nervenaufreibend und unappetitlich schrieb er mir. Neben ihm saß eine junge Frau, auf ihrem Schoß ein Baby. Dem Kind gab sie ab und zu die Brust. Sie selber musste öfter in eine Plastiktüte erbrechen. Diese hing sie danach sichtbar ans Fenster.

Die Straße war gut. Dennoch hupte der Busfahrer sich ständig den Weg frei.

Angekommen in der Hafenstadt Sihanoukville, kaufte Fredy auf einem Markt ein kleines Täschchen, in dem man Geld und Handy verstauen kann. Er sah so etwas schon bei einigen Einheimischen und fand es praktisch. In dieses tat er sein Telefon und 50 Dollar. Mit einem Motorradtaxifahrer suchte und fand er eine passende Pension namens "Makara". Die Übernachtung kostete 6 Dollar. Sie befand sich am Stadtrand etwas außerhalb, aber in Strandnähe.

Nach dem Einchecken ging er im Meer schwimmen. Danach setzte er sich in eine Strandbar, um gemütlich ein Bier zu trinken. Zwei Engländerinnen gesellten sich zu ihm, aber beachteten ihn kaum. Später kam eine bildhübsche, blutjunge Obstverkäuferin an den Tisch. Sie hatte nur Bikini an und trug eine Schale mit saftigem Obst auf dem Kopf. Auf Englisch bat sie lächelnd, sie mögen ihr Obst kaufen. Mann, sah die gut aus! Fredy war hin und weg. Er kaufte aber nichts, weil er zum Duschen auf sein Zimmer und dann in die Stadt fahren wollte. Der Motorradtaxifahrer hatte sich angeboten, ihm am Abend Sehenswürdigkeiten zu zeigen.

Nachdem Fredy sich ordentlich angezogen hatte, fand er seine neue Handytasche nicht mehr. Hatte er sie in der Bar auf dem Tisch liegen gelassen? Schnell ging er dorthin. Die zwei Engländerinnen waren noch da, aber schüttelten nur mit dem Kopf. Er sah unter Tischen und Stühlen nach. Sie war nicht zu finden.

Er fragte, ob noch jemand vorbeigekommen wäre. Die Mädels antworteten:

"Nein, nur die Obstverkäuferin." Verdammt, hatte sie es mitgehen lassen? Fredy war verzweifelt. Das Wichtigste am Verlust wäre das teure Handy mit den Reisefotos.

Er ging noch mal aufs Zimmer. Es war nicht da. Mittlerweile wurde es dunkel und der Taxifahrer kam. Fredy erzählte ihm von seinem Verlust. Der Taxifahrer sagte: "Wir schauen noch einmal in der Bar nach." Er hatte eine Maglite-Taschenlampe. So etwas, was Polizisten auch als Schlagstock benutzen. Sie gingen zum Tisch, an dem die Engländerinnen saßen. Erschrocken sahen sie den Kambodschaner in schwarzer Regenjacke und mit seiner Taschenlampe kommen. Er muss wohl wie einer vom Geheimdienst ausgesehen haben. Jedenfalls holte eine der Damen das Handytäschchen aus ihrer Umhängetasche und behauptete, dass es unter ihrem Stuhl gelegen hätte. Sie hätte ihn gerade suchen wollen, um es zurückzugeben. Geld und Handy waren noch drin...

Egal was war, Fredy hatte sein Eigentum wieder. Der Taxifahrer fuhr ihn durch die Stadt und zeigte ihm einige Sehenswürdigkeiten. In einem Hafenrestaurant spendierte Fredy ihm ein Essen. Anschließend fuhren sie zurück. Fredy war müde von der Reise und wollte nur noch schlafen.

Am nächsten Morgen frühstückte er im selben Strandrestaurant und legte sich anschließend in eine Hängematte. Gut gefrühstückt, lauschte er dem Meeresrauschen. In die Sonne blinzelnd, sah er plötzlich die bezaubernde Kambodschanerin über sich. Ihr tadelloser Körper war wieder nur mit einem Bikini bekleidet.

"Hallo Mister, möchtest du Obst?" Ihre Früchte auf dem Tablett sahen sehr lecker aus. Die anderen aber auch. Er entschied sich für Ananas. Lieber wären ihm aber die Äpfel unter ihrem Bikini gewesen. Sie setzte sich zu ihm, stellte das Tablett in den Sand, nahm ein Messer und begann die Ananas zu schälen. Sie kamen ins Gespräch. Sie erzählte ihm, dass sie Nun heißt, 21 Jahre alt ist und in einem Dorf in der Nähe wohnt. Tagsüber kommt sie an den Strand, um Obst zu verkaufen.

Fredy erzählte ihr von seiner Herkunft und seinen Reisen. Sie fragte, wie lange er in Sihanoukville bleiben möchte. Das wusste Fredy nicht.

"Wenn es mir gefällt, bleibe ich einige Tage." Erfreut sagte sie: "Dann bleibe doch einige Tage mit mir zusammen. Ich habe zwar einen Freund aber der ist längere Zeit nicht da. Du brauchst mir nur 15 Dollar pro Tag geben. Schließlich kann ich dann kein Obst verkaufen." Fredy war verblüfft von ihrer Direktheit. Er stellte sich vor, wie es wäre, mit diesem bildhübschen jungen Mädchen. Zum Glück hatte er nicht seine Badehose, sondern seine Shorts an. ... Erfreut sagte er: "O.k." Gemeinsam gingen sie zu einem Motorradverleih, mieteten eines und fuhren in ihr Dorf, um einige persönliche Sachen zu holen. In Kambodscha fährt man wie bei uns auf der rechten Straßenseite.

Angekommen bekam Fredy einen Schreck. Bei der Familie sah es erbärmlich aus. Überall Dreck und plärrende Kinder. Tätowierte Kerle saßen herum und tranken Whisky. Das machte ihm Angst. Die Mutter fütterte gerade eines von den Babys ab und sah ihn an, als wollte sie sagen:

"Was ist das denn für ein Blöder, der so viel Geld für meine Tochter gibt."

"Schnell weg hier, ab ins Resort", dachte Fredy.

Was dann in Fredys Zimmer geschah, für ihn war es der blanke Wahnsinn! Der alte Mann mit so einer jugendlichen Schönheit. Sie verbrachten einige Tage miteinander und hatten so viel Sex, dass das Kaufen der Kondome schon richtig teuer wurde. Sie machten Ausflüge in die Umgebung, badeten an einem Wasserfall und im Meer. Nun kannte traumhafte, fast menschenleere Strände.

Wie wohl überall in Südostasien, war die Polizei auch hier korrupt. Mehrmals wurde Fredy gestoppt. Einmal kontrollierte man seinen Führerschein und sein Motorrad: Alles war O.k. und er konnte weiterfahren. Wenig später stoppte man ihn ein weiteres Mal. Der Polizist fragte, warum er mit Licht und freiem Oberkörper fahre. Fredy meinte:

"In Thailand z.B. ist es Pflicht mit Licht zu fahren und mein T-Shirt habe ich unter der Sitzbank im Motorrad." Der Polizist antwortete barsch:

"Wir sind hier nicht in Thailand. In Kambodscha fährt man nur nachts mit Licht. Gib mir Geld." Fredy zog sein T-Shirt über, nahm dem verblüfften Polizisten den Führerschein aus der Hand und sagte wütend:

"No!" Dann fuhr er mit seiner Nun einfach los. Ganz wohl war ihm dabei nicht! Nicht, dass sie hinter ihnen her schießen. Während des Losfahrens sah er sich um. Nichts geschah und niemand verfolgte sie. So muss man wohl mit diesen Leuten umgehen.

Nach einigen Tagen machte sich dann aber der große Altersunterschied bemerkbar. Das Mädchen war begeistert, dass es einen Fernseher in Fredys Zimmer gab. So etwas hatte sie zu Hause nicht. Am liebsten lag sie nackt auf dem Bett und schaute Musikvideos und aß dabei Chips - stundenlang. Fredy wurde das langweilig.

Das bemerkte sie und sagte:

"Während ich auf dem Bauch liege und fernsehe, kannst du gerne Sex mit mir von hinten machen. Mich stört das nicht." Na, das wars dann doch nicht. Fredy nahm sich vor, einen Tag später die Sache zu beenden um weiter in Richtung Thailand zu reisen. Als er ihr das sagte, war sie traurig.

"Bleibe bitte, du brauchst mir dann auch nur fünf Dollar pro Tag zu geben", sagte sie. Na klar, sie hatte einen Gönner, der ihr Geld, Essen, Trinken und Dinge fürs tägliche Leben und ein schöneres Zuhause bot. Aber das war ihm egal. Er wollte weiter. Die Luft war raus.

Am nächsten Morgen bezahlte er das Zimmer, gab das Motorrad ab und reiste mit einem Bus weiter. Nun schlief, als er ging. Er weckte sie nicht und ließ sie schlafen. So schön und jung sie war, war sie doch nur eine billige Hure.

Die Fahrt ging die Küste entlang ins ehemalige Holzfällerstädtchen Koh Kong. Bis zur thailändischen Grenze war es nicht weit. Aber Fredy wollte sich hier ein wenig umsehen. Ein Zimmer mietete er in einem Guesthouse in der Stadtmitte.

Koh Kong übertraf alles, was er bisher in Kambodscha an Dreck und Schmutz gesehen hatte. Überall lagen gebrauchte Plastiktüten und sonstiger Verpackungsmüll herum. Thailänder kommen in dieses Grenzstädtchen, um im Spielkasino ihr Geld zu verlieren (Glücksspiel ist in Thailand verboten). Farangs kommen hierher, um ihr Visum zu verlängern. Einige übernachten hier und besuchen bei dieser Gelegenheit eine Bar oder ein Bordell.

Fredy schlenderte über einen Markt und ließ anschließend in einer Bar den Tag ausklingen. Prompt sprach ihn eine junge Vietnamesin an. Er war baff, dieses Mädchen war ja noch hübscher als Nun. Sie versprach ihm, es für 20 Dollar besonders ... zu machen.

So langsam kam Fredy sich vor, wie ein Sextourist. Aber vom Bier benebelt und von ihrer Schönheit fasziniert, konnte er nicht nein sagen. Er folgte ihr aufs Zimmer.

Sie sollte Recht behalten, ihr nackter junger Körper war schön wie gemalt. Gemeinsam gingen sie duschen. Sie seifte ihn von oben bis unten ab. Das tat er dann auch bei ihr. Besonders lange hielt er sich an ihren kleinen jungen Knospen auf. Gemeinsam trockneten sie sich ab und gingen aufs Bett.

...

Das alles hat Fredy in Kambodscha erlebt. "Dieses Land hat sehr hübsche Frauen", schrieb er mir per Mail noch am selben Abend.

"Aber das ist schon alles, was mir gefiel. Es ist eine Reise wert, aber landschaftlich hat es nicht viel zu bieten. Wer längere Zeit Südostasien besuchen möchte, wird nicht allzu lange in Kambodscha bleiben. Vieles ist teurer als in Thailand. Alte Frauen und Kinder betteln, das nervt. Taxifahrer sind aufdringlich und nehmen überhöhte Preise. Die Kambodschaner schmeißen ihren Müll einfach irgendwo hin und niemand räumt ihn weg. Es ist ein dreckiges Land."

Am nächsten Morgen reiste er zur Grenze. Der Grenzübertritt nach Thailand verlief problemlos. Hier bekam Fredy ein weiteres 30-Tagesvisum für Thailand. Das würde bis zu seiner Rückreise Anfang Dezember reichen.

Zur Weiterreise musste Fredy ins Städtchen Trat. Hinter der Grenze gab es aber gerade kein Verkehrsmittel, welches ihn dorthin bringen könnte. Minibusse standen da. Aber entweder fuhren sie woanders hin, oder sie warteten bis genügend Fahrgäste angekommen waren.

Nach langem Warten, waren endlich genügend Fahrgäste da und der Minibus fuhr los. Aber schon nach wenigen Kilometern stoppten schwerbewaffnete Soldaten den Bus. Einer kam herein und forderte alle Kambodschaner auf, auszusteigen. Die Fahrt ging ohne sie weiter.

Angekommen auf dem Busbahnhof in Trat bestieg Fredy ein Songthaeo, das zum Fährhafen Centerpoint Pier fuhr. Von dort ging es weiter zur Insel Ko Chang. Was unser Held dort erlebte, das erfahren Sie in der nächsten Ausgabe.

Franky Kuchenbecker


Royal Living Residence auf Koh Samui

Die Royal Living Residence ist ein seit 14 Jahren bestehendes - fullserviced - Luxus Villen- und Apartment Resort, welches von 2013 bis 2015 in Folge den TOP QUALITY SELECTION AWARD von HOLIDAYCHECK erhalten hat.

Verwirklichen Sie Ihren Traumurlaub unter Palmen am warmen Meer - abseits vom Massentourismus - in einer unserer exklusiven, großzügig geplanten Villen oder in einem der Apartments der Royal Living Residence. Profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung in Betreuung durch den deutschen Eigentümer und seinem Team in dieser kleinen familiären Anlage. Vor Ort und in mehreren Sprachen stehen Sie bei Fragen und Wünschen - ganz individuell - zur Verfügung.

Die im Halbkreis um den am Meer gelegenen grossen Designerpool errichteten Thaistil-Villen und Apartments sind in einem exotischen, ganzjährig blühenden Garten eingebettet. Palmen direkt am Meer laden erholungsbedürftige und ruhesuchende Touristen, den Geschäftsmann und Manager, aber auch Familien und Senioren zum Individualurlaub ein. Etliche Wellnessangebote auf der eigenen Terrasse - zum Regenerieren in angenehmer privater Atmosphäre - und die Möglichkeit die Seele am ruhigen, langen Sandstrand baumeln zu lassen, schaffen ein Wohlfühlklima, das für "Royal Living Koh Samui" zum Standard gehört.

Ein rund um die Uhr geöffneter, gut sortierter FamilyMart - gleich nebenan - bietet die Möglichkeit Früchte, Gemüse und andere Frischprodukte in unmittelbarer Nähe zu kaufen, auch verschiedene Restaurants in dem Gebiet machen den Komfort aus, den sich unsere Gäste wünschen. Die direkte Anbindung zur Ringstrasse lässt die Möglichkeit offen, alle Ziele der Insel zu erreichen.

Die Anlage

Die Anlage besteht aus 8 wunderschönen und durchweg im modernen oder klassischen Thaistil erbauten und luxuriös ausgestatteten Villen und 6 modern eingerichteten Apartments. Bau, Ausstattung und Technik entsprechen besten westlichen Standards.

Mehr erleben

Sollen auch noch ein paar Tage (vor oder nach Ihrem Urlaub bei uns) in Kuala Lumpur, Hongkong oder Singapur eingeplant werden? Oder möchten Sie mehr über die Kultur und die Landschaft und Städte im Norden Thailands erfahren? Dann könnte evtl. ein mehrtägiger Tripp für Sie geplant werden. Lassen Sie uns wissen, wie Sie sich Ihre schönsten Tage im Jahr vorstellen. Wir versuchen, Ihre Träume wahr werden zu lassen!

Der deutsche Besitzer (spricht auch Englisch) hat sein Büro vor Ort; alle Probleme (Fragen, Sorgen, Wünsche, Nöte) können so weitgehend, den Umständen entsprechend, rasch gelöst werden. Einfach nachfragen. Wir beraten Sie gerne!

Die Einzelheiten

- Auf Wunsch: Frühstückslieferservice durch benachbarte Restaurants; auch ein Metzgereilieferservice. Andere Speisen können bei den Restaurants auch bestellt und auf die Terrasse geliefert werden
- Individuell steuerbare Klimaanlagen in Schlafzimmern und im Wohnzimmer
- Alle Steckdosen sind gesichert durch Safe-T Cut (220 Volt)
- Kabel Fernsehen mit internationalen und einheimischen Kanälen. Auf Wunsch kann, gegen Gebühr, auch die Lizenz für den Empfang aller deutschsprachigen Sender über Internet in HD Qualität erworben werden.
- Komplett ausgestattete westliche Küche mit großem Kühlschrank (mit Gefrierfach), Mixer, Toaster, Kaffeemaschine, Mikrowelle, Wasserkocher und sämtlichen Utensilien, die für 6 Personen benötigt werden
- Ein Safe für Ihre persönlichen Wertgegenstände
- Tägliche Raumpflege (Reinigung, Handtuchwechsel und Geschirrspülen)
- FAX; via PC Internet-Zugang im Büro für diejenigen, die im Urlaub kein Laptop mitnehmen möchten. Für mitgebrachte Laptops, Netbook, ipad, iphone gibt es schnelles Internet über WLAN/Wifi von der eigenen Terrasse aus.
- Föhn und Bügelgelegenheit
- Ein preiswerter Wäscheservice sorgt für allzeit saubere Wäsche (inbesondere vor der Heimreise!)
- Moskitoschutz
- Großzügig dimensionierte und zumeist überdachte Terrassen
- Auf den Topterrassen der Villen 2-6 lädt ein Jacuzzi zum Wohlfühlen ein
- Der grosse Swimmingpool mit ca. 14x18 m im Zentrum des Halbkreises der Villen vor dem Meeresstrand
- Sicherheitsservice (Securityguard, auch nachts)
- Babysitter-Service auf Anfrage und mit längerer Vorplanung
- Bestätigung der Rückflugtickets
- Auto- und Motorradvermietung
- Preiswerter Transfer-Service vom und zum Flughafen und an alle Orte auf der Insel, die Sie erreichen möchten ohne selbst fahren zu wollen
- Auf Wunsch Organisation aller Arten von privaten Festen und Feiern und auch buddhistischer Hochzeiten.

Viele Aktivitäten

- Schnorchel- und Tauchtripps, Hochseefischen und Angelangebote
- Tauchkurse für Anfänger und Fortgeschrittene
- Alle Arten von Bootstouren
- Wassersport in allen Varianten
- Besichtigungstouren in der Gruppe oder individuell
- preiswerte Inselrundfahrten, auch mit eigenem Fahrer, ganz individuell geplant
- Aufregende Dschungeltouren
- Golfplatz, einer der schönsten der Welt, Minigolf und Fussballgolf
- Sowie: ATV, Go-Kart, Thaiboxen, Elefantenreiten, Thaikochen, Shooting range, Kiteboarding, Mountainbiking.

Wellness und Beauty

- Thai-, Öl- und Fussreflex Massagen durch erfahrene Masseurinnen in der privaten Sphäre der eigenen Terrasse
- Pediküre und Maniküre
- Haare waschen und schneiden
- verschiedene Gesichts- & Schönheitsbehandlungen auf Anfrage.

Die Royal Villen

Die Grundfläche der vorderen nur etwa 8m vom Strand entfernten Villen beträgt ca. 183 qm, die der anderen 5 Villen ca. 195 qm auf einer Ebene (plus Suntopterrasse von 28 qm). Den anspruchsvollen Mieter erwartet großzügiges Wohnen unter Palmen am warmen Meer in exklusiver Thai-Innenarchitektur mit gehobener westlicher Ausstattung. Also ein wahrhaft königliches Lebensgefühl.

Die Royal Apartments

Ausstattung/Möbilierung sind von gleicher Qualität wie in den Villen. Mit den neuen 2- und 3-Schlafzimmer-Apartments werden hohe Standards anspruchsvollen Wohnens in edler Kombination mit europäischem Sitzkomfort und gepflegtem thailändischen Lebensstil gesetzt.

Auf drei Ebenen erwarten den Gast, dem das Besondere gerade gut genug ist, neben einer herrlichen Aussicht, sechs Apartments unterschiedlicher Grösse. So fällt die Wahl schwer zwischen Apartments mit nur einem, mit zwei oder mit drei Schlafzimmern. Die Höhe der Villen 4 und 5 ermöglicht luxuriöses Wohnen in 2 grosszügig bemessenen Apartments von etwa 160 qm Wohnfläche, die ebenerdig und ohne Stufen durch den tropischen Blumengarten zum Pool, Strand und Meer führen. Der Wohn-, Ess- und Küchenbereich ist in allen Apartments grosszügig dimensioniert.

Samui Living Paradise Co. Ltd
Royal Living Residence Koh Samui

7/9 Moo 6, Bang Por/ Maenam/ Koh Samui 84330 Thailand

Thailand Office

Heinz Wollenheit
Telefon:+66 (0) 77 44 71 90
Mobil:+66 (0) 8 15 38 76 78
Email: info@royalliving.de

Deutschland/Germany

Ulrike Wollenheit
Telefon:+49 (0) 7141 24 22 00
Email: uli@royalliving.de



Buddhistische Frauen Mönche sind stetig auf dem Vormarsch

Kurz nach Tagesanbruch knien Alte und Junge vor einer in einer safranrot gekleideten Frau, füllen die Schale mit Reis, Currys, Obst und Süssigkeiten. Ein seltener Anblick. Thailands höchste buddhistische Autorität sperrt Frauen von einem Leben als Mönch aus. Sie können lediglich weiss verhüllte Nonnen werden, behandelt wie Dienerinnen. Viele glauben, dass Frauen minderwertige Wesen sind, die besser viele gute Taten verrichten, damit sie im nächsten Leben als Mann wiedergeboren werden.

Doch im Angesicht von reisserischen Skandalen sind weibliche Ordinierte oder Bhikkhunis eine Kraft, die für Reform steht. Nichts anderes als Aktivistinnen in der christlichen Welt auf der Suche nach Gleichberechtigung der Geschlechter, inklusive der Weihe zu Priesterinnen in der katholischen Kirche. Ihre Zahl wächst und es scheint vorwärts zu gehen.

In Thailand leben einige Hundert Bikkhunis. Sie wurden in Sri Lanka ordiniert, dort dürfen Frauen Mönch werden. Sie und ihre buddhistischen Klöster werden in Thailand rechtlich nicht anerkannt, geniessen weder staatliche Förderung noch Unterstützung der gegen 300.000 männlichen Mönche des Landes.

Ein spartanisches Dasein führend halten die Frauen 311 Gebote von Ehelosigkeit und Armut bis zu archaischen wie demjenigen, dass der Verzehr von Knoblauch gebeichtet werden muss, ein. Unter ihnen und unter Hunderten von Aspirantinnen - es gibt fünf Stufen bis zur Weihe - sind eine ehemalige leitende Angestellte von Google, eine Harvard Absolventin, Ärztinnen und Journalistinnen und ganz gewöhnliche Verkäuferinnen.

"Es ist unser Recht und unser Erbe ein vollständig klösterliches Leben zu führen. Wir sind auf der richtigen Seite der Geschichte", sagt Chatsumarn Kabilsingh. Sie ist Autorin, frühere Universitätsprofessorin und war die erste Bikkhuni des Theravada Buddhismus in Thailand, jener buddhistischen Richtung, die in Südostasien und Sri Lanka dominiert. Ihre religiöse Bezeichnung Ehrwürdige Dhammananda nutzend behauptet sie, dass Buddha seine Lehre vor 2.500 Jahren wie einen Stuhl aufgebaut hat - Mönche, Nonnen, männliche und weibliche Laien. "Aber jetzt sitzen wir auf einem dreibeinigen Stuhl."

Die von Männern dominierte Religion wurde in den letzten Jahren durch Verbrechen und schwere Verletzungen des Gelübdes geschwächt. Durch sexuellen Missbrauch, Finanzskandale, genau so wie die katholische Kirche.

Mönche in Thailand wurden für alles Mögliche von Handel mit Wildtieren bis Mord angeklagt. Von sexueller Verdorbenheit wird häufig berichtet. Ein ehemaliger Abt, der immer noch flüchtige Wirkpol Sukphol, ist des Drogenmissbrauchs, Geldwäsche, Kindesmissbrauchs und illegaler Anhäufung von Millionen von Baht angeklagt. Das bekannteste Foto zeigt ihn in seinem Privat-Jet mit Ray Ban Sonnenbrille und Prada Tasche.

Der Oberste Sangha Rat, der Regierungskörper der Religion, steht unter Beschuss wegen Vertuschung von Korruption prominenter Äbte, darunter auch ein Mitglied des Rates selbst. Die Vorwürfe beinhalten Unterschlagung von Mitteln für die Einäscherung eines verstorbenen Abtes und Investitionen in den Aktienmarkt in der Höhe von 40 Millionen Baht.

Da der Buddhismus so eng mit der thailändischen Identität verknüpft ist, haben diese Missstände und das, was als Scheckbuch-Buddhismus bezeichnet wird, Rufe an die Regierung laut werden lassen, die beinahe totale Autorität des Rates über seine Mönche und jährliche Spenden von mehr als 120 Milliarden Baht zu beschneiden. Vorgeschlagen wurden eine Schirmherrschaft mit harten Strafen für jene, welche die Grundregeln der Religion brechen und ein Panel, der die Verwendung von Spenden überwacht. Korruption innerhalb des Buddhismus könnte sogar in der nächsten Verfassung abgehandelt werden.

Die Rolle der Frauen im Buddhismus hat auch eine nationale Debatte ausgelöst. Der Sangha Rat hat die Regierung aufgefordert ein Einreiseverbot für Mönche aus Sri Lanka zu verhängen. Er war entrüstet über die, wie Dhammananda sie bezeichnet, Rebellions-Weihe von 8 Frauen durch Mönche aus dem ehemaligen Ceylon.

"Der Klerus kann nicht länger auf einem geschlossenen, feudalen System beharren, das universelle Normen und Werte verletzt", schrieb Sanitsuda Ekachai in der Bangkok Post. Statt die Bestrebungen von Frauen zu vernichten sollten die Geistlichen ihr eigenes Haus sauber machen und sich darauf konzentrieren, den Glauben der Öffentlichkeit wiederherzustellen.

Keine Skandale gab es unter Thailands weiblichem Klerus. Dhammanada sagt, es gebe kein Fehlverhalten ausser dem von ein paar wenigen Nonnen, die ihre Mobiltelefone zu häufig benutzten.

"Ich glaube, viele Nonnen sehen sich selbst als Beispiel. Sie arbeiten an einer neuen Rolle, die zuvor nicht existierte", sagt Juliane Schober, Expertin für südostasiatischen Buddhismus an der Arizona State Universität. "Dass Druck auf den Sangha Rat entsteht überrascht mich nicht."

Der in drei Klöstern befragte Frauen Klerus sagte, dass es ausserordentlich wichtig sei, hohe moralische Integrität zu bezeugen, um Gegnern keine Vorwände zu liefern. Manche sehen sie als westlich erzogene Feministinnen die den traditionellen Buddhismus unterminieren wollen.

"Sie können die Kraft für einen Wandel im Buddhismus sein", bestätigt Phramaha Boonchuay Doojai, ein Führer der Aktivisten Mönche im Buddhist College von Chiang Mai. "Wenn alle Macht in den Händen von Männern liegt, ist es so als wäre Buddha nur ein Vater, aber keine Mutter. Aber es braucht beides. Mütter haben einzigartige Gefühle, welche Männern nicht eigen sind. Sie haben mehr Güte."

Befürworter von weiblicher Ordination wie Boonchuay sagen, Bikkhunis gründen sich auf Buddha selbst. Die erste war die Tante, die ihn aufzog. Gegner argumentieren, dass die Linie von Theravada Bikkhuni vor langer Zeit ausstarb und nicht wiederhergestellt werden könne. Der Mahayana Buddhismus Ostasiens weiht Frauen schon immer.

"Wir folgen nur den Regeln. Die Ordination von Frauen war zur Zeit als Buddha lebte erlaubt. Aber irgendwann später verschwand die Line von Bikkhuni", sagt Phra Tepvisutthikawee vom Buddhism Protection Center.

Aber trotz der konservativen Opposition sind Bikkhunis in der Öffentlichkeit auf dem Vormarsch. "Es ist nun eine Bewegung. Als ich mit mir selbst darum rang, war ich nur eine verrückte Frau, die Mönch werden wollte", sagt Dhammananda. Sie wurde 2003 geweiht. "Heute fühlen sich die Leute nicht befremdet, wenn sie einen weiblichen Mönch sehen. Wir haben keine Probleme mit den Menschen, mit der Gesellschaft."

Abgesehen von spirituellen Bestrebungen besuchen die 15 Frauen ihres Songdhammakalyani Klosters in Nakhom Pathom Gefangene, helfen Armen und pflegen Verbindungen mit den umliegenden Gemeinden. Sie machen früh morgens ihre Almosenrunden, die zeitlose Tradition der Speiseopfer von Gläubigen, die zum Dank gesegnet werden.

Im Norden Thailands, im Schatten des höchsten Berges des Landes, strömen regelmässig Beamte, Geschäftsleute und einfache Dorfbewohner in ein idyllisches Kloster, um die Reden der ehrwürdigen Nandanyani zu hören, einer Bikkhuni und früheren Mathematikerin. Familien besuchen am Wochenende religiöse Camps auf dem Areal des Klosters. Bikkhunis lehren Gruppen von Männern und Frauen in den langsamen Bewegungen der gehenden Meditation.

Unter einer Buddha Statue sitzend, erklärt die Äbtin energisch, weshalb die Weihe von Frauen von entscheidender Bedeutung ist, unterstreicht ihre Worte mit Daumen-hoch Bewegungen. Es ermögliche den Menschen den Buddhismus in der Tiefe zu ergründen und ein wirklich klösterliches Leben zu führen. Auch würde die Kommunikation zwischen einem weiblichen Mönch und weiblichen Laien nicht behindert von geschlechtlichen Barrieren und dem traditionellen Verhalten von Frauen und Mönchen.

"Wir müssen Geduld haben. Langsam aber sicher geht es voran."

Quelle: Chiang Rai Times / Rolf Zeller

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News aus Thailand

Nationalparks teurer
Die für Nationalparks zuständige Behörde hat beim Tourismusministerium dessen Einverständnis für die Anhebung der Eintrittspreise für Ausländer beantragt. Die Gebühr soll auf bis zu 400 Baht erhöht werden. Das Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation begründet höhere Eintrittspreise mit den hohen Ausgaben für Pflege und Erhaltung der Parks, mit besseren Sicherheitsvorkehrungen und dem Ausbau der Infrastruktur.

Busfahrer kontrollieren
Nicht nur zum thailändischen Neujahrsfest Songkran, auch zu Silvester mussten Verkehrsteilnehmer verstärkt mit Alkoholkontrollen rechnen. Über 200 Mitarbeiter verschiedener Behörden überprüften in Bangkok an vier Standorten Fahrer von Minibussen und Reisebussen. Laut Polizei wurde nur ein 39 Jahre alter Mann mit Drogenkonsum hinter dem Lenkrad geschnappt. Die Kontrollen werden künftig auf Fahrern von Taxis und öffentlichen Bussen ausgedehnt. Bei Alkohol drohen Haft, hohe Geldstrafen, Fahrverbot. Fahrer mit Drogenproblemen werden aus dem Verkehr gezogen. Die Kontrollen sollen zu mehr Sicherheit der Fahrgäste führen. Jedes Jahr sterben Hunderte Menschen bei Verkehrsunfällen mit Bussen und Vans.

Viele tote Biker
Der Weltbericht zur Sicherheit im Strassenverkehr der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist für Thailand eine erschreckende Bilanz aus: Mit 36,2 Verkehrstoten je 100.000 Einwohner steht das Königreich hinter Libyen mit 73,4 Toten an zweiten Stelle der Länderliste.
In Vietnam sind es 24,5, in Malaysia 24, in Deutschland hingegen nur 4,3, in der Schweiz 3,3 und in Österreich 5,4. Die WHO geht aber davon aus, dass die Zahl der vom thailändischen Gesundheitsministerium für das Jahr 2012 angegeben Verkehrstoten von 14.059 (36,2 auf 100.000 Einwohner) zu niedrig angesetzt ist. Die WHO geht von 24.237 aus, über 40% mehr als das Ministerium glaubhaft machen will.
Die meisten Motorradfahrer weltweit sterben in Thailand (26,4 Toten auf 100.000) und in der Dominikanischen Republik (18,5 Tote) - Länder, in denen Fahrzeuge mit zwei oder drei Rädern traditionell als öffentliche Transportmittel eingesetzt werden. In Deutschland sterben dagegen nur 0,8 Kradfahrer auf 100.000 Einwohner. Nur 52% der Motorradfahrer, die für 70% aller tödlichen Unfälle stehen, tragen einen Schutzhelm und nur 20% der Soziusfahrer. "Afrika ist weiterhin die Region mit der höchsten Rate an Verkehrstoten, während sie in Europa am niedrigsten ist", schreiben die Autoren. In Ländern, die für Verkehrssicherheit kein Geld haben, gibt es viel mehr Verkehrstote als in reichen Staaten. Rund 90% aller Todesfälle ereignen sich laut WHO in Ländern mit geringen bis mittleren Einkommen, auch wenn dort nur 54% aller Fahrzeuge der Welt unterwegs sind. Die größten Erfolge verbuchen jene Länder, die strenge Verkehrsregeln durchsetzen sowie Straßen und Fahrzeuge sicherer gemacht haben. Und dazu zählt Thailand nicht.

Illegale Straßenrennen
Die illegalen Straßenrennen Jugendlicher gehen weiter. In 13 Provinzen hat die Polizei in den letzten Monaten 249 junge Männer und Frauen festgenommen und 427 Motorräder konfisziert. 167 Motorradbesitzer hatten ihr Fahrzeug vorschriftswidrig verändert.

Taxis jetzt besser?
Bei einer neuerlichen Umfrage haben sich 71% der Befragten über den Taxidienst in der Hauptstadt zufrieden geäußert. Damit ist die Voraussetzung für eine neuerliche Anhebung der Taxigebühren erfüllt. Die Transportbehörde hatte im Dezember eine Anhebung um 8% genehmigt und weitere 5% zugesagt. Aber nur, wenn mindestens 70% der befragten Fahrgäste die Dienstleistung positiv beurteilen. Die Behörde will jetzt die jüngste Untersuchung im Detail analysieren, um sicher zu gehen, dass Fahrzeuge und deren Fahrer jetzt besser beurteilt werden. Vor Monaten hatte es massive Klagen über die Taxibranche gegeben.

Blut der Elefanten
Erstmals ist Veterinären bei der Operation eines Elefanten eine Bluttransfusion gelungen. Offenbar zum 1. Mal weltweit. 18 Veterinäre der Universitäten Kasetsart und Chiang Mai operierten den 18 Jahre alten Dickhäuter namens Modi über 5 Stunden. Modi litt an einer Infektion der Gebärmutter, die sich im Unterleib verschoben hatte. Der Elefant hatte vor kurzem ein Baby zur Welt gebracht und war von seinem Mahout zu früh zur anstrengenden Arbeit in den Dschungel gebracht worden. Als das Tier erkrankte, brachte der Mahout es zum Elephant Conservation Centre in Lampang. Die Operation verlief erfolgreich, jetzt hoffen die Veterinäre, dass Modi auch die Infektion übersteht.

Die Phuket-Randale
Der Nationale Polizeichef Chakthip Chaijinda hatte rechtliche Schritte gegen die Randalierer angekündigt, die die Polizeistation Thalang belagert, mit Steinen geworfen und mehrere Fahrzeuge angezündet bzw. erheblich beschädigt hatten. Der Polizeigeneral sagte, für den Vandalismus hätten sie ausreichend Beweise durch Videos der Überwachungskameras. Mehrere wütende Menschen hätten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gestanden. Der Randale voraus gegangen war eine Verfolgungsjagd der Polizei. Ein Pick-up rammte das Motorrad der 2 fliehenden mutmaßlichen Drogentäter. Sie stürzten auf die Fahrbahn und erlitten tödliche Verletzungen. Später forderte der Mob die Bestrafung der am Unglück beteiligten Beamten. Laut Polizei hatten die Verstorbenen 50 Methamphetamin-Tabletten und Kratom-Blätter in den Taschen. Die Blätter werden als Stimulans-Cocktail genutzt. Die Polizei hat einen Untersuchungsausschuss eingerichtet. Es umfasst Vertreter der Polizei, des Militär und Verwaltungsbeamte. Chakthip Chaijinda: "Ich will Gerechtigkeit für beide Seiten."

Erster Elektrobus
Der erste Elektrobus hat das Werk Loxley-BYD in Bang Pakong verlassen. Loxley-BYD ist ein Joint Venture zwischen dem thailändischen Mischkonzern Loxley und dem chinesischen Unternehmen BYD Auto Industry, Hersteller von Elektroautos. Das erste jetzt produzierte K9-Fahrzeug ist ein 12 m langer Niederflurbus, er hat 29 Sitze und eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Er wurde überwiegend aus Aluminium hergestellt, so ist er leichter und rostfrei. Der E-Motor leistet 250 PS, die Lithium-Batterie ermöglicht eine Fahrt bis zu 250 Km. Das Aufladen soll 5 Stunden dauern. Der Hersteller weist auf seine Vorteile hin: Geringerer Verbrauch gegenüber NGV oder Diesel und keine CO2-Emission. Loxley will seine Elektrofahrzeuge, neben Bussen Limousinen, staatlichen Behörden, Schulen und Universitäten, Hotels, Taxiunternehmen und Autoverleihern anbieten.

Asean-Studien-Zentren
Wenige Tage vor dem Start des Gemeinsamen Marktes in der ASEAN-Region hat Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha noch einmal eine schnelle Aufwertung des Schulsystems und die Ausbildung von mehr Facharbeitern gefordert. Landesweit sollen 447 Asean-Studien-Zentren geschaffen werden. Damit soll das thailändische Schulsystem internationale Standards erreichen. Weiter sollen Englischlehrer an Schulen bis zum Berufsschulzweig ihre Kenntnisse und die Kommunikation in der Fremdsprache auf Intensivkursen nachhaltig verbessern. Laut Premier ist es unbedingt notwendig, das Bildungssystem im Wettbewerb mit den Ländern Südostasiens zu verbessern. Am 31. Dezember wurde mit der Asean Economic Community (AEC) eine riesige Freihandelszone mit über 600 Mio. Menschen realisiert. Die zehn Länder sind Kambodscha, Myanmar, Laos, Vietnam, Malaysia, Singapur, Indonesien, Brunei, die Philippinen und Thailand.

Keine Sklavenarbeit
Die Europäische Union (EU) hat Thailand noch einmal verwarnt. Sollte das Königreich gegen Sklavenarbeit und Menschenhandel in der Fischereiindustrie nicht messbare, sichtbare Erfolge vorweisen, will die EU den Import von Meeresfrüchten und Fischen aus Thailand untersagen. Das würde die Branche hart treffen, den drittgrößten Seafood-Exporteur weltweit. EU-Vertreter waren nach Bangkok gekommen, um die Entscheidung der Europäischen Kommission mitzuteilen. Zuvor hatte ein Bericht der Agentur Associated Press (AP) für Schlagzeilen gesorgt. Danach werden von der garnelenverarbeitenden Industrie Frauen und Männer aus den Nachbarländern mit falschen Versprechungen nach Thailand gelockt und illegal beschäftigt. Laut AP basiert das Geschäft mit Garnelen in Thailand auch auf Kinderarbeit. Seit Jahren steht die thailändische Fischereiindustrie im Pranger. Die Regierung hat den AP-Bericht als überzogen zurückgewiesen.

Anti-Drogenkampf
Im Goldenen Dreieck werden weltweit mit am meisten Drogen produziert. Jedes Jahr sind es laut Justizministerium 673 Tonnen Opium, 50 Tonnen Heroin, 20 Tonnen Crystal Methamphetamin und über eine Milliarden Speed-Pillen wie Yaba. Das Goldene Dreieck ist die Region im Grenzgebiet der Staaten Myanmar, Laos und Thailand. Um Produktion und Handel von Rauschgift wirkungsvoll zu bekämpfen, haben sich die Mekong-Länder Kambodscha, Vietnam, China, Thailand, Myanmar, Laos zu gemeinsamen Einsätzen verpflichtet. Sie sollen in diesem Jahr ausgedehnt werden und richten sich vor allem gegen multinationale Drogenbanden. Bei den Razzien der Sicherheitskräfte auf dem Fluss und zu Land wurden in 2015 von Jan.-Sept. 7.923 Verdächtige festgenommen. Konfisziert wurden Drogen im Wert von 652 Mio. Baht.

Big C investiert
Die französische Casino-Gruppe ist Gerüchten entgegengetreten, sie wolle sich von ihren Anteilen an der thailändischen Big C Supercenter Plc. trennen, um ihren hohen Schuldenberg abzubauen. In einer Pressemitteilung heißt es, die Gerüchte beruhten auf ein Missverständnis. Casino unterstützt weiterhin die finanziellen und operativen Pläne von Big C. In diesem Jahr will das Unternehmen 6 bis 7 Milliarden Baht für neue Geschäfte bereitstellen: 6 Verbrauchermärkte, 3 Big C-Märkte und 76 Big C Mini-Geschäfte. Am 30. September betrieb der Einzelhandelskonzern 124 Verbrauchermärkte (Supercenter, Extra und Jumbo), 44 Big C-Märkte, 386 Mini Big C-Geschäfte und 161 Pure-Drogerien. Größte Anteilseigner sind die Groupe Casino und die thailändische Chirathivat Group.

Kein Alk nahe Schulen
Jetzt gilt das Verbot von Verkauf alkoholischer Getränke in der Nähe von Schulen, Colleges und Universitäten. Das entsprechende Gesetz wurde in der Royal Gazette veröffentlich und sorgt für Verwirrung. Während in der Diskussion um diese Regelung zum Schutz der Jugend von einer 300 m weiten Verbotszone die Rede war, gibt das Gesetz dazu keine näheren Angaben. Die Folge: Es wird also im Ermessen von Polizei und Verwaltungsbeamten liegen, ob ein Geschäft, Bar, Pub oder Disco gegen das Gesetz verstößt. Zuwiderhandlungen können mit Haft von 1 Jahr und/ oder Bußgeld bis 10.000 Baht bestraft. Dazu hatte Justizminister Paibool Koomchaya mitgeteilt, bestehende Entertainmentbetriebe in der Nähe von Schulen und Universitäten müssten nach den neuen, noch zu beschließenden Zonen-Richtlinien nicht geschlossen werden. Sie könnten weiter Gäste bedienen, solange sie sich an die Verordnungen für Lokale hielten.

Hochgeschwindigkeit
Transportminister Arkhom Termpittayapaisith hat noch einmal auf die Bedeutung der beiden geplanten Hochgeschwindigkeitsstrecken von Bangkok nach Hua Hin und von Bangkok über Pattaya nach Rayong hingewiesen und die Eisenbahngesellschaft zu einem baldigen Baubeginn aufgefordert. Die Investment-Studie einer Beratungsfirma soll im Februar vorliegen, die Arbeiten könnten im dritten Quartal des kommenden Jahres ausgeschrieben werden. Beide Strecken sollen über eine öffentlich-private Partnerschaft realisiert werden. Laut dem Transportministerium können sich in- und ausländische Unternehmen um die Aufträge bewerben. Am Bau der 211 Kilometer langen Strecke Bangkok-Hua Hin für rund 95 Milliarden Baht zeigt der Getränkekonzern Thai Beverage Interesse, bei der 194 Kilometer langen Route von Bangkok nach Rayong für 152 Milliarden Baht ist es Thailands größter Agrarkonzern, die Charoen Pokphand Group.

Migranten unterbezahlt
Frauen und Männer aus Myanmar werden in der Tourismusindustrie unterbezahlt. Die schwedische Gruppe Schyst Resande and Fair hat in mehreren Hotels in Khao Lak und Phuket, die sich auf schwedische Touristen eingestellt haben, festgestellt, dass Ausländer als Bedienung, Gärtner und Reinigungskräfte nicht den Mindestlohn bekommen und diskriminiert werden. Die Schweden interviewten 29 Migranten in Hotels, Bäckereien und Waschsalons. "Sie müssen viel arbeiten, bis zu 19 Stunden, bekommen nicht den in Thailand üblichen Mindestlohn von 300 Baht am Tag, haben weniger Urlaub als Thais, werden oft schlecht behandelt, auch geschlagen", berichtet Projektmanagerin Amanda Söderlund. Reiseveranstalter wie REWE Group's Apollo, TUI Group's Fritidsresor und Thomas Cook Group's Ving haben Untersuchungen in ihren Vertragshotels zugesagt.

Bitte Wasser sparen
Das städtische Wasserwerk MWA hat an die Bevölkerung einen eindringlichen Appell zum Wassersparen gerichtet. In der Trockenperiode bis Mai diesen Jahres sei die Versorgung der Haushalte in Bangkok, Nonthaburi und Samut Prakan nicht im vollen Umfang gesichert. Schon jetzt hat das MWA die Versorgung eingeschränkt: 23 bis 5 Uhr wurde in den Leitungen der Wasserdruck reduziert. Die Haushalte sind aufgerufen, sich für den Notfall eine Trinkwasser-Reserve von 60 Litern zu schaffen. Das sollte für eine Woche reichen. Weil die großen Talsperren in den kommenden Monaten erheblich weniger Wasser als üblich abgeben werden, wird der Pegel des Flusses Chao Phraya sinken. Deshalb kann Meerwasser weit ins Mündungsgebiet des Flusses eindringen und Salzwasser über die Pumpstationen in das Leitungsnetz gelangen. Das MWA müsste die Entnahme aus dem Chao Phraya reduzieren.

Entzug der Lizenz
Nach massiven Beschwerden und Unfällen mit Toten und Verletzten geht die Straßenverkehrsbehörde von Phuket jetzt gegen rücksichtslose Fahrer von Taxis, Minivans und Tuk-Tuks vor. Der Behördenleiter Jaturong Kaewkasi sagte der Phuket Gazette, die Sicherheit der Passagiere müsse gewährleistet sein, ansonsten würde das Image der Ferieninsel leiden. Es gehe nicht an, dass Taxifahrer ihre Fahrgäste nicht am gewünschten Ziel absetzten, Fahrten ablehnten oder überhöhte Fahrpreise forderten. Wer künftig gegen Regelungen und Gesetze verstößt, muss mit einem Bußgeld von 1.000 Baht und dem Entzug der Fahrlizenz für 15 Tagen rechnen. Im Wiederholungsfall droht der Entzug für 30 bzw. 60 Tage. Alle Verstöße werden künftig bei der Straßenverkehrsbehörde registriert.

Ausländische Lehrer
Die Schulaufsichtsbehörde Obec hat die Schulleitungen angewiesen, vor der Einstellung eines ausländischen Lehrers dessen Identität genau zu überprüfen: ob er vorbestraft ist, ob er wegen eines Deliktes gesucht wird und ob seine Dokumente echt sind. Anlass für die Kontrolle ist der Skandal an einer Schule in Ubon Ratchathani. Dort hatte ein 59-jähriger Kinderschänder mit australischem und neuseeländischem Pass 8 Monate Kinder unterrichtet. Jetzt wurde er festgenommen. Der Mann hatte in Indonesien eine dreijährige Haftstrafe wegen Missbrauchs von Kindern ab 8 Jahren abgesessen. Anschließend flog er nach Australien, ohne dass Haft und Haftgründe registriert wurden. Bei der Ausreise nach Thailand zeigte er seinen neuseeländischen Reisepass vor. Nach den Richtlinien von Obec müssen Ausländer, die sich in Thailand als Lehrer bewerben, ein Non-Immigrant-Visum B, eine vom Lehrerrat ausgestellte Genehmigung und einen Uni-Abschluss als Lehrer vorweisen.

Taxi-Fahrpreise bleiben
Das Transportministerium wird in 2016 dem Taxigewerbe eine Gebührenerhöhung um 5% nicht mehr genehmigen. Der Grund: zu viele Klagen über den Service. Das Ergebnis einer Umfrage, nach der 71% der interviewten Fahrgäste mit der Dienstleistung zufrieden waren, sieht die Behörde als nicht repräsentativ an. Weiterhin würden reichlich Beschwerden eingehen über Fahrer, die Fahrten verweigerten, überhöhte Fahrpreise verlangten, rücksichtslos ihren Wagen lenkten oder deren Auto verschmutzt sei. Zuletzt hatte der damalige Transportminister den Taxifahrern eine Erhöhung in zwei Schritten zugesagt. 8% im Dezember 2014 und weitere 5% in 2015, aber nur, wenn die Klagen über das Gewerbe nachließen.

Friedensgespräche
Die Regierung hofft, wieder Friedensgespräche über den Süden des Landes aufzunehmen. Gesprächspartner soll Mara Patani sein, eine Dachorganisation verschiedener für die Unabhängigkeit der Region von Thailand kämpfenden Rebellengruppen. Mara Patani fordert, dass Aufständische nicht strafrechtlich verfolgt werden, dass die Regierung in Bangkok Friedensgespräche wegen ihrer hohen Bedeutung auf ihre nationale Agenda setzt und den Dachverband als wichtigsten Repräsentanten der Aufständischen anerkennt. Thailands Unterhändler ist General Aksara Kerdpol. Er sieht als wichtigste Ziele, Vertrauen zwischen seiner Delegation und dem Dachverband aufzubauen, Vereinbarungen zu treffen und eine Roadmap für den Frieden in dem überwiegend von Muslimen bewohnten Süden zu vereinbaren. In den drei Provinzen Pattani, Narathiwat und Yala sind seit dem Ausbruch der neuerlichen Gewalt im Jahr 2004 nahezu 6.500 Menschen getötet und über 10.000 verletzt worden. Fast täglich kommt es in dieser Region zu Bombenanschlägen und Schießereien. Die meisten Opfer sind Zivilisten. Die Regierung unter der damaligen Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra hatte 2013 Gespräche mit Vertretern der Barisan Revolusi Nasional (BRN) begonnen, sie scheiterten letztendlich an deren Forderungen.

Parkplätze Bangkok
In der Hauptstadt gibt es mehr Autos als Straßen sie aufnehmen können. Daraus schließt Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha, dass Stadt und Wirtschaft für mehr Parkraum sorgen müssen. Nur wenn ausreichend Abstellplätze in der Nähe von Skytrain, U-Bahn, Airport Rail Link und Bushaltestellen sowie nahe der Einkaufszentren vorhanden seien, würden Fahrzeugbesitzer Park and Ride annehmen und auf den öffentlichen Personenverkehr umsteigen, den Straßenverkehr entlasten oder zu Fuß ihr Ziel erreichen. Mit dem Einsatz weiterer Verkehrspolizisten sei das Problem nicht zu lösen. Weiter fordert der Premier niedrige Fahrpreise für Busse und den schienengebundenen Verkehr. Er hat das Transportministerium beauftragt, in Bangkok auf das richtige Zusammenspiel der Verkehrsarten zu achten. Man müsse problemlos von der einen zur anderen wechseln können.

Waffen per Internet
Zwei Jugendliche, 17 und 18 Jahre alt, haben über das Internet Waffen verkauft. Bei der Festnahme fand die Polizei in einem Haus im Bezirk Ban Bua (Buriram) 98 Granaten, 181 Schuss Munition und eine Pistole. Die Teenager sagten aus, sie hätten die Waffen von einem Mann im östlichen Grenzgebiet bezogen und sie in ihrem Haus gelagert. Waffen und Munition wurden dann über das Internet angeboten und per Post den Käufern zugestellt. Sie hätten für eine Granate 900 Baht bezahlt und diese für 1.700 Baht verkauft.

Luftverschmutzung
Über den Süden des Landes liegt erneut eine dichte Dunstglocke. Die Verwaltung der Provinz Songkhla spricht von der schlimmste Smogkrise seit 17 Jahren. In Songkhla werden Atemmasken an die Bevölkerung verteilt. Die gemessene Luftverschmutzung liegt in mehreren Provinzen weit über den für Menschen zulässigen Grenzwert. Kinder, Senioren und chronisch Kranke sollten zu Hause bleiben, den Bürgern wird nahegelegt, in den Räumen Wasser zu verspritzen. Den Schulleitern bleibt es überlassen, die Kinder nach Hause zu schicken bzw. die Schulen für Tage zu schließen. Wegen des dichten Rauchs, verursacht durch Brandrodungen in Indonesien, haben Flieger Verspätung. Das gilt für die Airports Phuket, Koh Samui, Trang, Hat Yai, Surat Thani, Narathiwat. Für Samui bestimmte Maschinen mussten nach Bangkok oder Singapur zurückkehren. Auf dem Flughafen Hat Yai betrug die Sicht teilweise nur 400 bis 700 Meter.

Eisenbahnbau
In einer feierlichen Zeremonie im Bahnhof Chiang Rak Noi im Bezirk Bang Pa-in haben Vertreter Thailands und Chinas die Kooperation im Eisenbahnbau besiegelt. Die Volksrepublik China wird eine 873 Km lange Eisenbahnstrecke mit einer Schienenbreite von 1,435 m von Nong Khai an der Grenze zu Laos über Nakhon Ratchasima und Kaeng Koi in der Provinz Saraburi bis Bangkok errichten. Von Kaeng Koi führt eine weitere Strecke bis zum Industriegebiet Map Ta Phut in der Provinz Rayong. Die Kosten werden ca. 500 Milliarden Baht betragen. Der 1. Bauabschnitt betrifft die Route von Nakhon Ratchasima über Kaeng Koi nach Bangkok, später sollen die Streckenabschnitte von Kaeng Khoi zum Hafen Map Ta Phut und von Nong Khai nach Nakhon Ratchasima folgen. Die Arbeiten sollen 2016 beginnen. Noch ist die Finanzierung nicht in trockenen Tüchern. China verlangt für den Kredit eine Verzinsung von 2,5%, Thailand beharrt auf 2%.

380 Neujahrs-Tote
Die Bilanz ist erschreckend: An den sogenannten 7 gefährlichen Tagen zu den Feiertagen über Neujahr starben bei 3.379 Verkehrsunfällen 380 Menschen.
Weitere 3.505 wurden verletzt. Die von der Regierung gestartete Sicherheitskampagne hat die Unfallzahlen im Vergleich zu 2015 nicht senken können. Hauptunfallursachen waren Alkohol am Steuer (20%) und zu hohe Geschwindigkeit (17%). Bei der Kampagne gegen alkoholisierte Fahrer stellten Polizei und Soldaten an elf Tagen 4.672 Fahrzeuge sicher, 3.413 Motorräder und 1.259 Autos. Gegen 28.540 Motorradfahrer und 10.325 Autofahrer wurden Anklagen erhoben bzw. Bußgelder verhängt. Zum Abschluss der landesweiten Einsätze sagte Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha, künftig sollten bei Alkohol am Steuer die Führerscheine der betroffenen Frauen und Männer für eine längere Zeit eingezogen werden und nicht deren Fahrzeuge stillgelegt werden. Die hohe Zahl der beschlagnahmten Fahrzeuge hat bei Polizei und Armee zu logistischen Problemen geführt.

Krankenversicherung
Die Ausgaben für die sogenannte 30-Baht-Krankenversicherung laufen dem Staat aus dem Ruder. Laut Gesundheitsminister Piyasakol Sakolsatayadorn hat das staatliche Budget bereits 4,6% des Bruttoinlandsproduktes erreicht. Weitere Steigerungen seien auf Dauer nicht zu finanzieren. Es sei an der Zeit, darüber nachzudenken, ob das Programm in der derzeitigen Form beibehalten werden soll. Bei der 30-Baht-Krankenversicherung können sich 48 Mio. Thais in staatlichen Hospitälern für 30 Baht behandeln lassen. Damit abgegolten sind Medikamente und auch teure Untersuchungen. Der Staat überweist den Krankenhäusern pro Patient 2.700 Baht, insgesamt sind es pro Jahr 101 Milliarden Baht. Viele Hospitäler kritisieren, die 2.700 Baht würden bei weitem nicht ausreichen. Neben der 30-Baht-Krankenversicherung gibt es noch die Krankenversicherung für Mitarbeiter im öffentlichen Dienst und deren Familien (5 Millionen) sowie die Sozialversicherung, eine Pflichtversicherung für 9,9 Millionen Lohn- und Gehaltsempfänger. Die 30-Baht-Krankenversicherung wurde unter dem damaligen Premier Thaksin Shinawatra im Jahr 2002 eingeführt.

Die Wasserkrise
Die Wasserkrise wird in 2016 die Bevölkerung in 40 Provinzen treffen, besonders im Norden, Nordosten und in Zentralthailand. Im Süden und Osten sind die Reservoire ausreichend gefüllt. Das sagt das Umweltministerium voraus. Die Behörde will mit dem Projekt "Ein Dorf, eine Wasserquelle" die Bewohner mit Brauchwasser versorgen. 4.100 Dörfer sollen bis zum Beginn der Regenzeit Zugang zu einem Brunnen und einem Teich haben, Wasser für die Landwirtschaft und die Haushalte.

Netflix in Thailand
Der Online-Videodienst Netflix ist jetzt auch in Thailand gestartet. Allerdings werden vorerst keine Filme auf Thai zu sehen sein, auch nicht mit Untertiteln auf Thai. Netflex schließt aber nicht aus, bald thailändische Movies und Serien zu liefern. Der Netflix-Verleih ist einen Monat kostenlos, dann werden drei Pakete zu 280 Baht (1 Gerät), 350 Baht (2 Geräte) und 420 Baht (4 Geräte und Ultra HD) im Monat angeboten. Das Unternehmen hält inzwischen Programme in 21 Sprachen vor und versteht sich als globaler Internet-Fernsehsender, der sich auch mit der Produktion von Filmen und Serien beschäftigt.


Reise-Tipps für Thailand

CentralFestival Eastville
Mit dem CentralFestival Eastville am Ramintra Expressway im Osten von Bangkok, hat der Platzhirsch unter den Shopping-Mall-Entwicklern, Central Pattana, sein 29. Einkaufszentrum eröffnet. Unter dem Motto Bangkok Escape sollen stress- und verkehrsgeplagte Hauptstädter hier Ruhe und Erholung finden sowie natürlich dem Konsumrausch verfallen. Die für 6 Milliarden Baht errichtete Shopping Mall bietet Platz für 200 Geschäfte und Boutiquen, 100 Restaurants und beinhaltet als Highlight eine parkähnlich angelegte Jogging-Strecke auf dem Dach (täglich geöffnet ab 6 Uhr), um der Forderung nach einer grüneren Stadt Rechnung zu tragen. Dafür wurden viele Bäume gepflanzt und mehrere knallbunte Giraffen-Skulpturen als Eyecatcher installiert. Für Haustierbesitzer wurde zudem ein Tierpark angelegt, in dem man mit seinem knuddeligen Vierbeiner ungestört spielen und seine Freizeit verbringen kann. Infos: www.facebook.com/CentralFestivalEastVille. Björn Jahner

Die Spring Airlines
Die Spring Airlines will ihren Flugplan erweitern und künftig auch den Pattaya-Airport U-Tapao anfliegen. Die chinesische Billigairline bringt derzeit Touristen zu 8 thailändischen Flughäfen. Geplant sind neue Verbindungen nach Ubon Ratchathani, Udon Thani und U-Tapao. Die Spring Airlines fliegt mit 56 Airbus-Maschinen vom Typ A 320, ein One-Way-Ticket kostet ab 560 Baht. Die chinesische Fluggesellschaft hat sich zu einer harten Konkurrenz für das Chinageschäft der AirAsia entwickelt.

Urlauber aus China
Die schwächelnde Weltwirtschaft trübt die Tourismus-Bilanz ein. Die staatliche Tourismusbehörde (TAT) erwartete für 2015 von ausländischen Besuchern Einnahmen in Höhe von 750 Milliarden Baht, gegenüber Anfang des Jahres prognostizierten 800 Milliarden Baht. Nur der Urlauberstrom aus China boomt. In 2016 werden 7,4 Millionen Chinesen erwartet, gegenüber 2012 eine Zunahme um über 160%.

Bus ab Suvarnabhumi
Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) setzt ab dem Flughafen Suvarnabhumi zur Innenstadt neue Busse ein.
Der Airport LimoBus Express hat WiFi, kann bis zu 33 Passagiere aufnehmen und steht am Gate 5 der Ankunftshalle bereit. Der A1-Bus fährt zur Skytrainstation Mochit, der A2-Bus zum Victory Monument. Neu sind Haltestellen an der Khao San Road und am Lumpini Park. Die Busse starten ab Suvarnabhumi alle 30 Min. täglich von 9.30 bis Mitternacht, ab Khao San Road und Lumpini Park alle 60 Min. von 4 bis 20.30 Uhr. Das One-way-Ticket kostet 150 Baht.

Doi Inthanon Müll
In der kühlen Jahreszeit zieht es Thais, aber auch ausländische Touristen, in den Norden des Landes. Die Zahl der Besucher hat stark zugenommen. Ein beliebtes Ziel ist der Doi Inthanon, mit 2.565 m Thailands höchster Berg. Dort nähern sich die Temperaturen der Null-Grad-Grenze. Auf dem Berg werden täglich bis zu 3.000 Menschen gezählt. Allerdings wächst mit dem Touristenstrom der Müllberg. Gerade mussten Mitarbeiter des Nationalparks fast 5 Tonnen Abfall beseitigen, nach einem Wochenende. Jeder Besucher, so hat die Verwaltung des Parks errechnet, hinterließ pro Tag 0,15 Kg Müll.

Aufpassen Don Mueang
Fluggäste müssen auf Don Mueang Airport darauf achten, dass sie den richtigen Terminal aufsuchen: ab sofort werden alle Inlandsflüge im frisch renovierten Terminal 2 abgefertigt und nicht mehr im Terminal 1, der nur noch für internationale Flüge genutzt wird. Die Check-in-Schalter für Thai AirAsia befinden sich in den Reihen 9 und 10, von R Airlines und Orient Thai in der Reihe 11, von Thai Lion Air in den Reihen 11 und 12, von Thai Smile in der Reihe 12 und Nok Air in den Reihen 14 und 15.

Für Aktivurlauber
Nakhon Nayok ist ein beliebtes Ziel für Aktivurlauber und Paradies für Zugvögel. Die Provinzverwaltung wirbt mit drei "ungesehenen" Destinationen, in denen die Besucher die Naturschönheiten und die Artenvielfalt der Region genießen können. So lassen sich im Distrikt Pak Phli von November bis März über 10.000 sibirische Felsenadler wunderbar beobachten. Im Tambon Sarika im selben Distrikt können die Besucher ganz entspannt entlang des Khlong Madua Radfahren oder den größten Feigenbaum des Landes bewundern, der bereits über 100 Jahre alt ist. Lohnenswert gestaltet sich auch ein Besuch im Wang-Bon-Reservoir im Tambon Hin Lat, das über 4 Kliffs und 5 Wasserfälle verfügt. Auf einer knapp 4 Km langen Route kann man Kajaken, Trekken, Radeln.

Das nicht an Bord
Elektrische Einräder wie Air- oder Solowheels und kleine elektrische Fahrzeuge wie Hoverboards oder Mini Segways sind sehr beliebt. Da die kleinen Elektrofahrzeuge mit Lithium-Ionen-Batterien betrieben werden, behält sich Bangkok Airways das Recht vor, das Mitführen dieser Geräte an Board aus Sicherheitsgründen zu verbieten. Sowohl im aufgegebenen wie auch im Handgepäck. Infos: www.bangkokair.com/eng/announcement/view/11

Overstay Einreiseverbot
Die Immigrationpolizei bereitet sich auf Anordnung von Premier Prayut Chan-o-cha auf eine landesweite Razzia gegen Ausländer vor, die ihr Visum überzogen haben. Der Overstay-Einsatz ist mit neuen Strafen ab März 2016 geplant. Ausländer ohne gültiges Visum werden in 2 Gruppen eingeteilt und kommen auf eine schwarze Liste: die sich der Immigration stellen und die von der Immigration geschnappt werden. Je nach Länge der Visumsüberziehung dürfen die Betroffenen der 1. Gruppe zwischen 3 und 10 Jahren und die der 2. Gruppe zwischen 5 und 10 Jahren nicht nach Thailand einreisen. Derzeit gilt bei Overstay ein max. Bußgeld von 20.000 Baht.

Phuket echt top
Die Ferieninsel Phuket ist bekannt für ihre schönen Strände und stellt nach Aussage der staatlichen Tourismusbehörde (TAT) nach Bangkok die wichtigste Destination des Landes dar. Kürzlich wurde die Andamanenseeinsel mit einer ganz besonderen Auszeichnung prämiert: sie zählt ab sofort zu den 47 Städten in 33 Ländern, die Mitglied des UNESCO Creative Cities Networks sind. Mitglieder des Netzwerks sind Exzellenz-Zentren in einem der 7 Bereiche: Film, Musik, Design, Gastronomie, Medienkunst, Handwerk, Literatur. Phuket wurde von der UNESCO im Bereich Gastronomie in das Netzwerk aufgenommen, insbesondere für seine Vielfalt an exotischen Meeresfrüchten. Als Hochburgen der Kreativität haben sich die Städte im Netzwerk verpflichtet, ihr kreatives Potenzial für sozio-ökonomische und kulturelle Entwicklung zu nutzen.

Kan Air kauft
Die Kan Air verhandelt mit der russischen JSC United Aircraft Corporation (UAC) über das Leasen von 3 in Russland hergestellten zweimotorige Sukhoi Superjets 100. Die Maschine kann 98 Passagiere aufnehmen und könnte für Kan Air ab ihrer Drehscheibe Chiang Mai eingesetzt werden. Alternativ ist die Fluggesellschaft an Airbus-Flugzeugen vom Typ A 320 interessiert. Jetzt setzt die Kan Air 2 ATR 72-500, eine Cessna Grand Caravan 208B und eine Hawker Beechcraft Premier I ein. 3 Sukhoi Superjets 100s fliegen bereits in Thailand, für die Königliche Luftwaffe.

Zug nach Padang Besar
Die staatliche Eisenbahngesellschaft (SRT) hat eine neue Zugverbindung von Hat Yai in der Südprovinz Songkhla nach Padang Besar (Malaysia) lanciert, um den steigenden Passagierzahlen im Zuge der Wirtschaftsgemeinschaft südostasiatischer Staaten (AEC) Rechnung zu tragen. SRT-Gouverneur Wutthichart Kalayanamitr ist davon überzeugt, dass die neue Verbindung eine bequeme Transportart für Pendler zwischen den beiden Städten darstellt und auch den Tourismus dienlich ist. Die Züge verfügen über je 128 Sitzplätze. Ein Standardticket kostet 80 Baht.

Pandas in Chiang Mai
Pandafans sollten jetzt den Chiang Mai Zoo einen Besuch abstatten, verfügt der Tierpark doch über ein neugestaltetes Außengehege für seine Pandabären Chuang Chuang und Lin Hui. Zoodirektor Nipon Wichairat folgend wurde das Gehege mit extra viel Bambus und einem Wasserfall hergerichtet, damit die Tiere die kühlen Zeit überstehen. Während der kühlen Jahreszeit können die Besucher das Pandapaar täglich von 8.30 bis 10.30 Uhr im Freigehege beobachten. Björn Jahner

Suan Lum Night Bazaar
Suan Lum Night Bazaar, seinerzeit der wohl bekannteste Nachtmarkt Bangkoks, wurde nach seiner Schließung vor vier Jahren an neuer Stelle, nahe der Kreuzung Ratchada-Lat Phrao im Stadtteil Ratchadaphisek, wiedereröffnet. Der Nachtmarkt hat von 16 bis 24 Uhr geöffnet. Er wird vom Unternehmen Night Bazaar Co. mit 850 Mio. Baht Stammkapital betrieben, umfasst ein Einkaufszentrum, einen großen Freiluftmarkt sowie das The Bazaar Hotel mit 800 Zimmern. Für die Umsetzung des Projekts investierte das Unternehmen 3,6 Milliarden Baht. "Wir wollen mit dem Suan Lum Night Bazaar Ratchadaphisek ein neues Wahrzeichen schaffen, das Touristen bei einem Bangkok-Aufenthalt unbedingt besuchen müssen", erklärte der Betriebsleiter des Unternehmens, Pairojana Toongtong, in der Bangkok Post. Der erste Suan Lum Night Bazaar wurde 2001 bis 2011 nahe der Kreuzung an der Wireless Road, gegenüber vom Lumpini-Park betrieben und erfreute sich bei ausländischen Besuchern großer Beliebtheit. Der Markt wurde platt gemacht, nachdem der Pachtvertrag mit dem Crown Property Bureau auslief. Björn Jahner

Busse zum Kipp-Test
Wegen der hohen Zahl von Busunfällen mit jährlich Hunderten Toten und noch mehr Verletzten hat Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha angeordnet, dass weitere Doppeldeckerbusse nicht mehr registriert werden und alle im Dienst befindlichen Busse auf ihre Sicherheit kontrolliert werden. Langfristig sollen alle Doppeldeckerbusse stillgelegt werden. Laut Transportministerium fahren landesweit 4.800 Doppeldeckerbusse und 16.000 einstöckige Busse mit einer Höhe von mehr als 3,60 m. Alle sollen jetzt getestet werden: Kippen sie bei einem Neigungswinkel von 30 Grad um, müssen sie aus dem Verkehr gezogen werden. Weiter hat der Premier eine Verordnung erlassen, nach der alle Fahrzeuge im öffentlichen Transportwesen mit GPS ausgerüstet werden. So soll das Verhalten der Fahrer überwacht werden. Rücksichtslose Fahrer sollen härter bestraft werden, ebenso Busbetreiber, die Fahrzeuge mit technischen Mängeln einsetzen.

Mehr Polizeikontrollen
In letzter Zeit wurden mehr Verkehrskontrollen in Hua Hin durchgeführt, bei denen vorwiegend Ausländer überprüft wurden. Vorzuzeigen waren der thailändische Führerschein und Reisepass. Die Polizisten fragten u.a. nach dem Ziel der Fahrt, dem Wohnort und Einreisedatum nach Thailand. Alle Antworten wurden mit einem Aufnahmegerät aufgezeichnet. "Der Farang" empfiehlt seiner Leserschaft, stets eine gültige Fahrerlaubnis und eine Kopie des Reisepasses bei sich zu führen, wenn man am Verkehr teilnimmt. Björn Jahner

Bootsfahrten billiger
Wegen des stark gefallenen Dieselpreises werden Fahrten auf Booten und in Bussen günstiger. Das Marine Department hat verkündet, dass der Fahrpreis auf dem Kanal Saen Sab um 1 Baht preiswerter geworden ist. Jetzt will die Behörde auch die Ticketpreise für die Boote auf dem Fluss Chao Phraya senken. Und das staatliche Busunternehmen Transport Company gewährt einen 15-prozentigen Rabatt, wenn die Tickets für die Überlandstrecken im Voraus gebucht werden.


Solche Sachen...

Lotto und fünf Tote
Eine Feier zum Gewinn eines hohen Betrags in der Untergrund-Lotterie endete in Nakhon Pathom mit 5 Toten und einem Schwerverletzten. Der 42-jährige Gewinner hatte seine Freunde zum Umtrunk in sein Haus eingeladen. Später wollten sie mit einem Pick-up zu einem Konzert fahren. Der Fahrer verlor auf Highway 2032 die Gewalt über das Auto, es kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Mauer und einen Baum, überschlug sich. 5 Insassen starben am Unfallort, ein weiterer Mensch wurde auf die Fahrbahn geschleudert und erlitt schwere Verletzungen.

Tuk-Tuk-Fahrer schlägt
Bei einer heftigen Auseinandersetzung über den Fahrpreis hat ein Tuk-Tuk-Fahrer einen 22 Jahre alten Briten in Phuket brutal geschlagen. Der Ausländer hatte sich von der Soi Bangla in Patong zur Nanai Road bringen lassen, eine Fahrt über 5 Km. Der 27-jährige Tuk-Tuk-Fahrer forderte 1.000 Baht, der Brite wollte 300 Baht zahlen, nach seiner Einschätzung der übliche Fahrpreis. Der Fahrer hingegen wurde wütend, schlug den Ausländer zu Boden und floh. Die Polizei nahm den Thai später mit zur Wache, er muss sich wegen Misshandlung eines Fahrgastes verantworten.

Mit Messer auf Reporter
Der Fahrer eines Minibusses ging morgens in Ayutthaya mit einem langstieligen Messer auf einen Reporter von Thai PBS los. Laut dem Journalisten hatte der Vanfahrer seinen Wagen auf einer Brücke abgedrängt. Der Reporter musste ausweichen und hupte den anderen Fahrer an. Dieser geriet in Wurt, stoppte den Journalisten und hatte plötzlich ein Messer in der Hand. Der Reporter und dessen Schwester verließen in Panik das Auto und flüchteten, gefolgt von dem Mann mit dem Messer. Als der Mitarbeiter von Thai PBS von dem Angreifer Fotos machte, floh der Vanfahrer. "Was wäre geschehen, wenn der Mann anstatt eines Messers eine Pistole besessen hätte?", fragte der Reporter nach dem Zwischenfall

Munition im Gepäck
Am internationalen Flughafen Phuket wurde nachts ein Schweizer festgenommen, der in seinem Gepäck zwei 9-Millimeter-Projektile und ein leeres Pistolenmagazin führte. Beim Durchleuchten des Gepäcks wurden die Sicherheitskräfte auf die Waffentechnik aufmerksam und nahmen den 39-Jährigen fest. Der Mann, der zurück nach Europa reisen wollte, konnte keinen Waffenschein vorweisen und wurde zur Polizeistation Tha Chat Chai gebracht. Ihm droht eine Anklage wegen unerlaubten Waffenbesitzes. Björn Jahner

100-Dollar-Blüten
Die Kriminalpolizei hat in einer Bankfiliale im Bezirk Prawes in Bangkok eine 48 Jahre alte Frau mit 89 gefälschten 100-Dollar-Scheinen festgenommen. Die Bank hatte die Polizei alarmiert, weil die Kundin, Inhaberin einer Plastikfabrik, bereits 19.900 US-Dollar in Baht eingetauscht hatte. Später stellten die Bankangestellten fest, dass die Dollarnoten gefälscht waren. Die Frau behauptet, die 100-Dollar-Scheine von Chinesen aus Peking bekommen zu haben, die bei ihr Amulette gekauft hatten. Laut Polizei handelt es sich um gut gefälschte Banknoten. Wer 100-Dollar-Scheine der Jahre 2003 und 2004 erhalte, sollte sie aufmerksam auf deren Echtheit untersuchen.

Mysteriöser Tod
Ein 28-jähriger Brite aus Leeds ist in Pattaya unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Er stürzte vom 4. Stock eines Apartmenthauses aus dem Fenster. Die Polizei hat 4 Ladyboys festgenommen und ermittelt, ob der Ausländer durch einen Unfall ums Leben kam oder ob die Ladyboys ihn aus dem Fenster gestoßen haben. Ein im 4. Stock wohnender 33-jähriger Ladyboy sah den Briten die Treppen hinaufgehen, gefolgt von 2 Ladyboys. Angeblich sollen sie sich mit dem Ausländer über Geld für ihre Dienstleistungen gestritten haben. Der 33-Jährige behauptet, der Brite sei zum Fenster gerannt und habe in die Tiefe springen wollen. Mehrere Ladyboys wollten den Mann daran hindern. Doch vergeblich.

Tiger-Baby erschreckt
Erneut hat sich ein chinesischer Tourist daneben benommen und sich den Zorn von Internet-Nutzern zugezogen. Ein in sozialen Netzwerken erschienenes Video zeigt den Urlauber, wie er im Tigerzoo Sri Racha erst ein Tiger-Baby füttert und dann mit voller Wucht gegen den Käfig tritt. Offenbar wollte der Chinese das kleine Tier erschrecken. "Solche Menschen sollen nicht in unser Land kommen, sie zeigen, dass sie nicht zivilisiert sind", waren einige der bissigen Kommentare.

Razzia auf dem Markt
Der von Arbeitern aus den Nachbarländern aufgesuchte Markt Talad Thai war das Ziel von Sicherheitskräften. 500 Polizisten, Soldaten und Beamte der Drogenfahndung hatten die Aufgabe, nach illegal in Thailand lebenden Ausländern sowie nach Drogen zu suchen und Entertainment-Betriebe zu überprüfen. Von 1.187 in Pathum Thani in Unterkünften und Apartments angetroffenen Immigranten waren nur 25 ohne ausreichende Dokumente. Bei 15 Arbeitern fiel der Drogentest positiv aus. Sie wurden mit auf die Polizeiwache genommen. Kontrolliert wurden zudem 17 Karaokebars. Das Management konnte alle erforderlichen Lizenzen vorweisen, es wurden keine Drogen gefunden. Nach dem eher enttäuschendem Ergebnis der Razzia hat die Polizeileitung bereits weitere angekündigt.

Däne erpresste
Die Immigration hat einen 51 Jahre alten Dänen in Pattaya festgenommen, als dieser im Büro der Einwanderungsbehörde am Jomtien ein neues Visum beantragte. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl wegen Erpressung und versuchter Bestechung der Polizei vor. Die Straftaten gehen zurück ins Jahr 2012, als der Däne als ausländischer Helfer bei der Polizei tätig und ein Landsmann wegen Sex mit Minderjährigen verhaftet worden war. Der jetzt Verhaftete soll damals seinen Landsmann um 800.000 Baht erpresst haben mit dem Versprechen, dann würde die Anklage gegen ihn fallengelassen. Der Däne behielt einen Teil des Geldes für sich, mit dem Rest versuchte er den Ermittler bei der Polizei zu bestechen. Doch der Beamte ging auf das Angebot nicht ein. Der 51-Jährige ging Jahre später zurück nach Dänemark und kam 2015 wieder nach Thailand. Mit einem neuen Reisepass und unter einem anderen Namen.

Amerikaner gesteht
Der 21 Jahre alte Amerikaner Tyler Gerard hat gegenüber der Polizei auch seine Beteiligung an den Mord des Australiers Wayne Rodney Schneider gestanden. Der 38-Jährige war in der Siedlung Jomtien Park Villas in Pattaya von fünf Männern entführt worden. Neben Tyler Gerard waren es der mutmaßliche 26-jährige Anführer Antonio Bagnato und drei weitere Australier. Nach diesen vier Männern wird fieberhaft gefahndet. Sie hatten Schneider geschlagen und den offenbar bewusstlosen Mann in einem Toyota Pick-up fortgebracht. Seine nackte Leiche wurde später mit einem gebrochenen Genick und Kopfwunden in einem Waldstück in Sattahip gefunden. In einem nahe gelegenen See soll jetzt nach der Bekleidung und Wertsachen des getöteten Mannes gesucht werden. Als Motiv für die brutale Tat nimmt die Polizei Drogengeschäfte an. Schneider und Bagnato kannten sich von Australien her, hatten dort gemeinsam ein Fitnessstudio betrieben, waren wohl im Drogenhandel involviert und Mitglieder der Hell's Angels. Im gemieteten Haus von Schneider fand die Polizei Drogen. Die Ermittler glauben, dass Schneider und Bagnato sich über kriminelle Geschäfte in Australien zerstritten hatten.

Betrüger geschnappt
Im Bed Hotel in Chiang Mai hat die Polizei 2 Männer aus der Ukraine mit 138 gefälschten ATM-Karten festgenommen. Mitarbeiter der Bank of Ayudhaya hatten die Polizei informiert, dass 2 Ausländer von einem Geldautomaten irregulär Geld abgehoben hatten. Die Bank gab den Beamten von der Überwachungskamera geschossene Fotos an die Hand. Die 27 und 31 Jahre alten Männer hatten von europäischen Konten Geld abgehoben.

Wilder Elefant tötete
Ein wilder Elefant hat im Kang-Hang-Maew-Distrikt in der östlichen Provinz Chanthaburi vermutlich 2 Kautschukfarmer getötet. Die beiden Männer, beide in den 40er Jahren, hatten nur wenige Kilometer voneinander entfernt in einer Plantage gearbeitet. "Aufgrund der Fußabdrücke glauben wir, dass beide Männer von demselben Elefanten getötet wurden", informierte Polizeileutnant Sawai Chinwong in der Zeitung The Nation. Ein dritter Kautschuk-Gummizapfer, eine Frau, erlitt zwei gebrochene Beine, als sie ebenfalls auf derselben Plantage von einem Elefanten angegriffen wurde. Dem Polizisten folgend, hatte der Elefant die Männer mit seinem Rüssel zu Boden geschleudert, mit den Füßen zertrampelt und den Stoßzähnen angegriffen. In Thailand leben 2.500 wilde Elefanten sowie über 4.000 domestizierte. Immer wieder kommt zu Übergriffen auf Menschen. Erst vor wenigen Wochen wurde im Khao-Yai-Nationalpark ein Motorradfahrer von einer wütenden Elefantenherde umzingelt. Der Mann ließ sein Motorrad zu Boden fallen und machte der Herde von 8 erwachsenen und einem jungen Dickhäuter ein Wai. Minuten zuvor sollen mehrere Männer auf sehr lauten Motorrädern die Stelle passiert haben und offenbar die Elefanten verärgert haben. Wutentbrannt gingen sie auf den folgenden Motorradfahrer zu, der einen tiefen Wai machte, als wenn er die Tiere um Entschuldigung bitten wollte. Der Mann kam mit dem Leben davon und konnte seinen Weg fortsetzen. Björn Jahner

Nigerianer betrügte
Ein Nigerianer hat thailändische Frauen um insgesamt mehrere Millionen Baht betrogen. Die Masche lief ab, wie seit langer Zeit bekannt und von Medien berichtet, und dennoch fallen weitere Frauen darauf herein. Der Afrikaner lernt über das Internet Thais kennen und gibt sich als Europäer aus, der nach Thailand kommen möchte. Sie chatten und lernen sich näher kennen. Dann erhalten die Frauen einen Anruf von ihrem künftigen Partner. Er sei auf dem Flughafen mit über einer Million Baht angekommen. Der Zoll verlange eine Gebühr von 100.000 Baht. Weil er kein thailändisches Geld habe, ob denn die Frau aushelfen könne? Sie kann und das Geld abschreiben. Sie hört nichts mehr von ihrem europäischen Freund. Die Polizei hat den Betrüger im Bangkoker Bezirk Lat Krabang festgenommen. Über 100 Frauen sollen mit ihm Kontakt aufgenommen haben.

Tote bei Schießereien
Bei Schießereien sterben in Thailand, bezogen auf die Einwohnerzahl, mehr Menschen als in den USA. In Amerika gibt es aber bei Amokläufen beträchtlich mehr Tote. Nach einer Meldung des US-Netzwerkes Öffentlicher Radiosender kamen in Thailand im Jahr 2013 bei Schusswaffengebrauch 7,48 Tote auf 100.000 Bewohner. In den USA ist das Verhältnis 3,55 zu 100.000. Mithin sterben im Königreich bei Schießereien doppelt so viele Menschen, berichtet die Website Bangkok Coconuts weiter. Thailand liege in Asien an erster Stelle und habe 50 Prozent mehr Tote durch Schießereien als die Philippinen (4,64).

60 wilde Elefanten
Dorfbewohner im Bezirk Thong Pha Phum (Kanchanaburi) haben vor einer 60-köpfigen Elefantenherde kapituliert. Die wilden Elefanten verbreiten seit einem halben Jahr Angst und Schrecken. Sie zertrampeln die Felder, fressen Reis, Mais und Maniok, dringen in die Obstgärten der Bewohner ein und kommen mit ihren Rüsseln in die Küchen. Jede Nacht nähert sich die Herde den Häusern, die Bevölkerung kommt kaum zum Schlafen. Kautschuk kann nicht mehr gewonnen werden, weil die tonnenschweren Dickhäuter die Plantagen in Besitz genommen haben. Versuche von Soldaten, Polizisten und lokalen Verwaltungsmitarbeitern, die Elefanten in das Schutzgebiet zurückzudrängen, scheiterten bislang. Nach dem Zünden von Knallkörpern rennen die Dickhäuter davon, kommen aber bald zurück.

Unter Rock Fotos
An der Skytrainstation Thonglor nahm die Polizei einen 28-jährigen Mann fest, der Frauen auf der Treppe unter den Rock fotografiert hatte. Eine Bangkokerin hatte die Beamten alarmiert. Als Beweis sicherte die Polizei die Kamera. Der Fotograf muss mit einer Geldbuße von 10.000 Baht oder einem Monat Gefängnis rechnen.

Viele Razzien
Bei Razzien in mehreren Provinzen nördlich Zentralthailands und im Süden wurden über 200 Waffen sichergestellt. In Phitsanulok, Sukhothai, Uttaradit, Kamphaeng Phet, Tak, Phichit, Uthai Thani, Nakhon Sawan und Phetchabun nahm die Polizei 4.374 Verdächtige fest und konfiszierte neben 123 Waffen über 100.000 Yaba-Pillen. Die Festgenommenen sollen viele Straftaten begangen haben: Gewalt, sexueller Missbrauch, Diebstahl, Straßenrennen, illegaler Besitz von Feuerwerk sowie von Drogen und Waffen. In Surat Thani, Nakon Sri Thammarat, Chumphon, Ranong, Krabi, Phang-nga und Phuket beschlagnahmte die Polizei 119 Waffen und 732 Stück Munition. Festgenommen wurden 120 Personen wegen Waffenbesitzes, weitere 744 wegen Drogenstraftaten. Die Sicherheitskräfte fanden über 400.000 Yaba-Pillen, 1,28 Kg Crystal Meth, 1,29 Kg Marihuana und 456 Kg Kratom. Gegen 31 lag ein Haftbefehl vor, 61 sollen sich wegen Glücksspiels verantworten.



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