Rum-Treiber 04-2009

Dass es so was gibt - und mitten in der Berliner Thai-Szene!

Ein neuer grosser Asia-Shop hat Ende Februar auf der Kantstrasse aufgemacht. Und zwar genau an der Ecke Kaiser-Friedrich-Strasse. Er heißt Oriental Asien-Supermarkt. Ganz im Stile von Vinh Loi. 400 qm Ladenfläche, Parkplätze hinterm Haus, Einkaufswagen usw. Vorher war hier ein ALDI drin. Weiss der Teufel wie die neuen Mieter die 12.500 Euro im Monat stemmen wollen.

Tarzan nebst Weib haben eine Thaimassage eröffnet. Sie befindet sich gleich rechts vom Dins Asia Shop auf der Perleberger Strasse 26 in Berlin-Moabit. Geöffnet Montag bis Sonntag von 10 bis 20 Uhr. Der Name des Geschäfts: Ina's Thaimassage. Nun gut, da hätte man einen besseren Namen finden können! Vielleicht Tarzan & Jane...

Toi vom R.C.A. ist gerade in Thailand und hatte wieder mal Großes im Gepäck. Früher hatte er seine alte Schule in Uttaradit unterstützt, mit vielen Computern und auch mit Barem für die besten Schüler. Jetzt ist ein Tempel dran. Ich denke, eine Art Entwicklungshilfe. Toi gibt etwas von dem in seinem Heimatland ab, was er in Deutschland schwer erwirtschaftet hat. Alle Achtung!

Nachrichten von der Zunahme der Kriminalität im Land des Lächelns erreichen uns immer wieder. Erst die neue Ablenkungs-Masche beim gemeinsamen Klauen in den Baht-Taxis und nun die Frechheit am hellichten Tage in Wohnhäuser einzudringen und zu rauben, was das Zeug hält. Wir sind keine Hellseher, aber das wird auch etwas mit der instabilen politischen Situation zu tun haben. Wenn oben alles unklar ist, nagen unten die Ratten den Putz von den Wänden. Das ist fast so wie in old Germany. Wenn sich die big Points in der Koalition streiten freut sich der Westerwelle. Wat ick nun gar nicht verstehe, warum der andere Blödkopp das Recht hatte den Tempelhof an die Modefuzzies zu verschleudern. Alle regen sich über diesen Deal auf, aber nix passiert. Bitte, bitte nicht über Thailand läster. Das Grauen ist doch viel näher!

Für alle, die es nicht wissen wollen: Winny, unser rasender Pattaya Reporter, wird am 8. Mai wieder in Berlin sein. Diesmal mit der ganzen Thai-Family, um denen mal die Berliner Mauer usw. zu zeigen. Gerade kämpft der Unentwegte noch gegen die Deutsche Botschaft Bangkok, von wegen der Unterstellung des Fehlens der Rückkehrwilligkeit. Aber das kennen wir ja schon.

Wir berichten deswegen so wenig über die THAIGER-Fussballer, weil wir keine Fussball-Zeitschrift sind. Aber: Da hat sich inzwischen ein festes Farang-Team gebildet, dass jede Woche fest zur Stange hält, ähm den Ball tritt. Ein paar Kleiderhaken in der Kombüse sind noch frei. Also hopp, schlagt den Schweinehund einfach tot und kommt mal vorbei. Blaue Flecke sind garantiert. Immer samstags, 11.30 Uhr im Sportcenter NORD in Berlin-Reinickendorf.

Die Prinzessin war ja wieder auf der ITB, eigentlich wie jedes Jahr. Das ist schon eine kleine Tradition. Auch das Singen vor ihren Landsleuten gehört dazu. Nur im Jahr nach dem Tsunami war sie aus verständlichen Gründen nicht angereist. Ihr Sohn war damals mit dem Jetski tödlich verunglückt. Nun war im Vorfeld des Besuches gerätselt worden, in welchem der Berliner Thairestaurants sie wohl speisen würde. Im Vorjahr war es das Mao Thai am Fasanenplatz. Heuer nun fiel diese spezielle Ehrung aus. Gründe waren nicht zu erfahren. Die Prinzessin wohnte die drei, vier Tage in einem Berliner Spitzenhotel und liess sich die Speisen von Edd aus der Lützowstrasse anliefern. Bezahlt hat es dann die Botschaft. Wie immer.

Peter alias Bombe gibt bekannt, dass sein Geschäft, das New Bangkok Café, umbenannt wurde in X57 German Pub / Music Café & Sportsbar. Die Zahl ist die Hausnummer auf der Hagelberger Strasse. Und dazu gibt es ein kleines Jubiläum zu feiern: Denn am 25.04.2006 wurde das New Bangkok Café von Dia und Peter in Kreuzberg eröffnet. Dia ist ja inzwischen ausgeschieden und ins Neuköllner CoConut umgezogen. Dafür sind Suri (eine Thailänderin), Denniz aus Jamaika, Poncho aus Chile sowie Peters Jungen dazu gekommen. Also vorgemerkt: 3 Jahres-Party bei Peter am 25. April! Kann ja nicht jede Thaikneipe von sich sagen 3 Jahre überlebt zu haben. Bitter, aber wahr.

Der große Martin fliegt jetzt nach Thailand zu schöner Ehefrau und dem niedlichen Töchterchen. Also zu seinem großen Glück! Aus diesem Grunde wird Alain die Hauptauslieferung des FARANG übernehmen. Alle beide sind Profi. Und ich arbeite gerne mit Profies. Doch vorher wird Martins big Fahrzeug ein Opfer der Abwrackprämie. So hat alles auch sein Gutes.

Phatchanee vom U-Bahnhof Fehrbelliner Platz gibt ihren Geschenkeshop dort auf und zieht um in die Weimarer Strasse. Dort will sie ihrer kleinen Schwester Dimmi helfen und den Empfang im Beauty Shop Crystal Lotus managen. Mal schauen, ob das passt...

Gerade war der Veranstalter des Anfang Mai vorgesehenen Singha Asien Kulturfestes auf der Wilmersdorfer Straße im Gespräch beim Rum-Treiber. Jener Thaimann gibt mit Ehefrau zudem das anspruchsvolle neue Magazin "SIAM heute" heraus. Geplant ist also eine aufwendige Präsentation asiatischer Kultur auf der Einkaufsmeile in der City West. Termin ist der 8. und 9. Mai. Wie es aussieht, wird da nicht klein klein sondern in großem Stil dargeboten. Dabei wird Thailand zwar wichtig sein, aber das Hauptthema ist Asien. Und wer Wolfgang Payer mit seiner erfolgreichen Sprachschule in Pattaya einmal persönlich kennen lernen möchte, der sollte dort mal vorbeischauen. Icke bin ja auch da.

Na dann - einen schönen Urlaub in Thailand, wünscht Euer Rum-Treiber.

Rum-Treiber 05-2009

Dass es so was gibt - und mitten in der Berliner Thai-Szene!

Der Thai-Park ist wieder in vollem Gange. Bei Sonne sowieso. Es ist sehr angenehm auf dem grünen Rasen zu sitzen, zu picknicken und den einen oder anderen zu sprechen, den man lange nicht gesehen hat. Man spricht miteinander, isst einen leckeren Happen, labt sich an Erfrischungsgetränken. Alles in Ordnung. Wenn da nicht die lokale Boulevard-Presse wäre, die immer wieder neue Geschichten ausgräbt und auf den Titel bringt. Sicher hat da einer etwas nachgeholfen. Zu Ostern war die Verschmutzung der Grünanlagen das Thema in Berlin. Überquellende Mülleimer und so. Keine BSR unterwegs, um den Müll wegzuräumen. In einer Liste der schmutzigsten Parkanlagen tauchte auch der Thaipark auf. Unverschämtheit! War es doch immer schon so, dass gerade der Thaipark sehr sauber ist und die vorhandenen Selbstreinigungkräfte voll aktiv sind. Das war eindeutig eine Verunglimpfung. Wohl vom Schreibtisch aus geschrieben. Wann eigentlich gibt es das nächste offizielle Thai-Fest im Park?

An der Torstrasse 176 in Mitte hat ein vietnamesisches Bistro, ein kleines Asia-Restaurant also, vor kurzem auf Japan umgestellt. Es nennt sich jetzt TAIYO Sushi & warm Food und befindet sich direkt links neben Pats Thaimassage vom kleinen Helmut (THAIGER-Fussballer). Das Restaurant ist nicht schlecht. Das Mobiliar ist schlicht und gut. Klare Flächen und schweres dunkles Holz. Irgendwie japanisch denkt man. Dazu sprudelt auf der Fensterbank ein kleiner Wasserfall. Die Bestecke und Geschirre sind auch stilvoll. Aha, für wenig Geld ein Ausflug zu Nippon. Die Ente schmeckte nicht nur gut, sie sah auch so aus. Das Tee-Kännchen mit den Zutaten herzallerliebst. Wenn da nicht diese Ami-Dudelmusik aus der Küchenluke wäre. Na ja, dem Koch ist halt langweilig. Die Bedienungen sind sehr achtsam und stehen sofort am Tisch, wenn man auch nur die Augen hebt. Fast ein wenig übereifrig. Die Preise für die Hauptgerichte um sechs, sieben Euro. Ansonsten geht es ja hier vor allem um die Sushies. Die Torstrasse ist weiterhin im Aufwind. Das wird schon!

Mr. Big, also unser Fotograf Helmut, hat sich um den fotografischen Model-Nachwuchs bemüht. Nicht direkt, aber indirekt. Hier sehen wir sein niedliches Enkelchen Aleyna, dass wie der Opapa schon eine prima Figur macht und putzig in die Kamera schaut. Gut gelungen!

Zimmie, also Thomas vom DAO Restaurant auf der Kantstrasse, ist nicht in den Grosshandel Jadiri eingetreten, er kennt die beiden Chefs nur eben schon lange und hatte auch mal den einen oder anderen Ratschlag abgegeben. Nun liegt ihm ja auch der FARANG am Herzen. Lange schon gehört seine Anzeige zum Gesicht unseres Blattes. Thomas neueste Idee ist auch nicht ohne. Jetzt liegen in seinem Restaurant ältere Farangs für die Gäste des Restaurants zum Mitnehmen kostenfrei neben anderer Werbung. Gut für alle Beteiligten, so kommen bestimmt neue Kunden in die Thai-Szene, oft Deutsche, aber die haben ja auch Money.

Apropos Nachwuchs. RA Ahnert in Steglitz sucht immer noch eine junge Thai oder Deutsch-Thailänderin, die das Reno-Gewerbe erlernen möchte. Sie kann sich gerne in der Kanzlei vorstellen. Siehe dazu Anzeige Seite 33. Bedingung: Thai und Deutsch in Wort und Schrift. Nur Mut! Eine gute Ausbildung wartet.

Das CaThai von Usa an der Hasenheide 48 in Neukölln ist ganz bestimmt einen Besuch wert. Neulich machte Euer Rum-Treiber Zwischenstation dort auf einen Kaffee und einen Plausch. Die Sonne strahlte direkt ins nett eingerichtete Thairestaurant. Ein schöne Stimmung. Hell und freundlich, gute Möbel, anspruchsvolle Deko. Alles fein und nobel. Allein der große Biergarten vor der Tür verspricht im Sommer guten Umsatz. Muss nur noch ein wenig grüner werden. Ihr zweites Standbein, das Maneeya bzw. CoConut in der Kienitzer Straße, hat Usa inzwischen wieder abgegeben. Ist nicht gelaufen. Das war einmal.

Dia hat nach ihrem Ausflug in die Kienitzer Strasse wieder freie Kapazitäten. Am Wochenende soll sie in der Hagelberger sein, doch nicht bei Peter, eher darunter. Bombe legt großen Wert auf die Feststellung, dass Dia nicht mehr zum Team gehört. Hat nicht gepasst. Hingegen wird Dia werktags in der Friedelstrasse im LANNA zu sehen sein. Das passt schon eher. Lassen wir uns überraschen. Stehaufmännchen Dia!

Kleine Eigenwerbung am Rande. Auf der Internet-Seite des FARANG, also auf www.farang.de gibt es eine Liste der Berliner Thaimassagen. Oft kopiert und geklaut, aber diese ist das Original. Auch dank Petzi häufig aktualisiert. Jetzt sind dort 177 Massagen aufnotiert. Manche davon haben einen Link auf ihre eigene Website. Das kostet 10 Euro im Monat. Und wer auf der Startseite einen kleinen Banner haben möchte, zahlt das Doppelte. Lohnt sich aber, da die Homepage des FARANG schon ewig online ist und jeden Tag viele neugierige Besucher hat. Wir gehen von weit über 200 Thaimassagen in Berlin aus. Tendenz steigend!

Indische Restaurants haben mitunter ein gewisses Schmuddel-Image. Keine Ahnung, wie das gekommen ist. Sind es die öltriefenden Teppiche oder das insgesamt ungepflegte und verstaubte Ambiente. Muss aber nicht sein. Das Amrit in der Oranienstrasse und am Winterfeldtplatz sprechen eine ganz andere Sprache. Alles schick und weltoffen. Doch es gibt auch kleine nette Inder, wo es sich lohnt einzukehren. Von der Urbanstrasse rein zum gleichnamigen Krankenhaus, gleich rechts ist so ein Kleinod. Der Chef bedient selbst, trägt einen Turban. Ihn gibt es lange schon. Ist wohl ein Sikh. Macht aber nichts. Angenehm auch das Himalaya im Prenzlauer Berg. Oben nahe der berühmten Kreuzung: Schönhauser-, Kastanien-, Pappelallee, Eberswalder und Danziger. Kurz davor, an der Ecke Lychener der kleine Inder. Mini-Terrasse mit Blick auf das lebhafte Treiben in der neuen City. Vier Dinge bestellt: Jogi-Tee, Linsensuppe, Salatteller und Lamm. Alle Speisen waren wohlschmeckend. Und die Preise echt Mini, verglichen mit Thai-Preisen.

Ein kleines Dankeschön an René von der Phakawan Thaimassage in der Schumannstrasse. Der IT-Mann hat dem FARANG einen neuen Rechner für kleines Geld zusammen geschraubt. Richtig heiss und schnell. Vor allem stabil. Pfeift nicht laufend ab wie der Vorgänger, wenn man mal die falsche Taste drückt oder die beliebten bunten Filmchen guckt.

Na dann - einen schönen Urlaub in Thailand, wünscht Euer Rum-Treiber.


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